Alles außer Tulpen
Samstag
Ganz gemächlich gegen Mittag sollte es von München aus losgehen. Dass es dann gleich so gemächlich werden würde, dass wir in München eine Stunde lang in der Maschine auf die Abflugerlaubnis warten würden, das hatten wir uns so nicht vorgestellt. Aber schließlich angekommen am Flughafen Shiphol waren wir die Checker. Wir holten uns die Tickets für den Bus der Linie 397 von Connexxion, und los ging es bis in die City zum Leidseplein. Von dort war das Hotel nämlich laut Google Maps nur ca. 700 Meter zu Fuß zu erreichen. Was das in plötzlich einsetzendem strömendem Regen und immerwährender Hilfsbereitschaft der Amsterdamer bedeutet: Wir fragten – weil das Navi im Regen mit Schirm und Trolly ziehen und verminderter Surf-Geschwindigkeit nutzlos war – die Passanten, und jeder wusste sofort, wo das Hotel war! Nach etwa fünfmal fragen und ca. sechsmal in verschiedene Richtungen geschickt werden wurden wir fündig: An einer niedlichen Gracht lag ein stolzer Bau mit einem wunderschönen Graffiti an der Front:



Nach Your dystopia my utopia (2018) hat Soundarchitekt Rhys Fulber (Frontline Assembly, Delerium) sein zweites Solo-Album Ostalgia (VÖ 9. September bei Sonic Groove) angekündigt. „Misery whip“ ist die erste Veröffentlichung daraus. Der Track ist wieder ein dunkles Meisterwerk rostiger und herausfordernder Industrialtechno-Rhythmen, die sich kraftvoll, unaufhaltsam und pulsierend den Weg in die Gehörgänge bahnen. Kopfhörer auf und die intensiven, hypnotischen Rhys Fulber – Klangwelten (laut) genießen! Wem das nicht reicht: am 19.09.19 spielen Rhys Fulber + Priest im Backstage München.
Der französische Musiker Nicolas Albin aus Poitiers ist manchen vielleicht aus der Band Lower Savage bekannt, wo er die zweite Hälfte neben Eleanor Lattner bildet. Sein Solowerk lief bislang unter dem Namen Sludge, doch nach fünfzehn Jahren wurde es Zeit für einen Namenswechsel, da der alte Name in der Musiklandschaft inzwischen inflationär verwendet wird. Mit Then Came The Rain geht sein musikalisches Schaffen nun weiter. Das Album Eigengrau ist bereits letztes Jahr pünktlich zur Vorweihnachtsdepression erschienen, aber manchmal kommen Rezensionsschreiber leider nicht rechtzeitig hinterher. Nichtsdestotrotz möchte ich euch dieses tolle Album nicht vorenthalten, das Albin komplett selbst eingespielt hat. 
Foghorn Lonesome ist das Solo-Projekt von Eric Sparkwood. Seit 2011 kreiert der in Stockholm lebende Künstler melodische und emotionale Darkwave- / Gothic-Songs, die berühren. Im Frühjahr hat Eric seine neueste Single „Hopeless in Stockholm“ veröffentlicht – ein melancholischer Track, der von Erics samtigen Düsterstimme getragen wird. Im Moment arbeitet Foghorn Lonesome an einer neuen Single, die hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lässt. Seine bisherigen Veröffentlichungen haben uns neugierig gemacht!
„Syndrome“ ist der brandneue Song von Antipole – ein Post-Punk-Projekt aus Norwegen, das wir euch Anfang des Jahres schon als Band der Woche (
Mit „Elfenwege“ erschien am 19. Juli die erste Single aus dem Album Der Elfen-Thron von Thorsagon (Vö. 30.08.2019).