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@Phoebe

Die Redaktion des Schwarzen Bayern Webzines legt jetzt eine verdiente Winterpause bis zum 4. Januar 2026 ein. Unsere eigene jährliche Zusammenfassung des Jahres 2025 könnt ihr am 1. Januar 2026 nachlesen. In der Zwischenzeit lohnt es sich, einen Blick in unsere Playlists zu werfen. 

Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern ein schönes Weihnachtsfest, einen guten Start ins Neue Jahr, vor allem Gesundheit für 2026.


Das schwedische Indie-Label åtåmåtån hat eine Compilation zu Ehren ihres Freundes Kent Sturén veröffentlicht. Till Kent enthält Tracks von siebzehn Künstlern, die an die Leidenschaft des DJs für obskure Elektronikmusik erinnern, die nur auf Kassette erhältlich war. Sturén verstarb Anfang dieses Jahres.

Die Veröffentlichung ist als Download und auf Kassette erhältlich. Letztere ist auf 100 handgefertigte Exemplare limitiert. Weiterlesen

“Weil Skilager ohne Flirt ist ja wohl der totale Abtörner.”

Stefan_Wimmer_FuxnhofIn den vorausgegangen Romanen Die zwölf Leidensstationen nach Pasing (Rezension) und Lost in Translatione (Rezension) machte die kultige Kajal-Clique aus Pasing die heißen Sommermonate der 80er Jahre unsicher. Dieses Mal jedoch geht es in Die weiße Hölle vom Fuxnhof zusammen mit der Parallelklasse ins Skilager. Aus dieser stammen auch die Schulschönheiten Suse, Astrid und Eva. Das wäre endlich die Gelegenheit ihnen näherzukommen, denn in der Schule werden die Jungs von ihnen schlicht ignoriert. Wird es also heiß zwischen Schnee und Eis? Doch der Titel des Buches erinnert an das alte Stummfilm-Drama Die weiße Hölle vom Piz Palü, und das lässt schon erahnen: Welche Katastrophen werden uns dieses Mal erwarten? Weiterlesen

Das Schöne ist oft so nah

20251027_163434Über die Podcastreihe München – Deine Straßen bin ich auf Peter Cornelius gestoßen, der im 19. Jahrhundert zu einem der bedeutendsten Maler gehörte und in der Münchner Kaulbachstraße 20 wohnte. Der Künstler hat in München ein herausragendes Werk gestaltet: das weltweit zweitgrößte Wandfresko in einer Kirche! (s. a. Podcast Links unten). Weiterlesen

Der Walpurgisdampfer nimmt wieder Fahrt auf!

Am 25. April 2026 heißt es erneut: Leinen los für Schandmaul – und das auf ganz besondere Weise. Die beliebte Kultveranstaltung ist nach kurzer Pause endlich wieder zurück und findet auf der MS Rhein Fantasie statt, mit Abfahrt in Köln (KD Anleger Nr. 2, Frankenwerft 35, 50667 Köln).

Wie jedes Jahr erwartet einen ein einzigartiges Erlebnis aus Live-Musik, Rheinromantik und Walpurgisnacht-Atmosphäre. Wenn Schandmaul an Bord gehen, verwandelt sich das Schiff in eine unvergleichliche Mischung aus Folk-Rock-Spektakel und ausgelassener Feierstimmung – nah, intensiv und unverwechselbar. Weiterlesen


Das Programm für das 13. Dark Easter Metal Meeting am 4. und 5. April 2026 im Backstage München ist komplett!

TRIPTYKON
BLACKBRAID
GRAVE x
UNLEASHED
1914 Weiterlesen

Der Tod ist absolut wundervoll

Der Bandname Scheitan leitet sich von dem arabischen Wort für Teufel ab. Den Bass und die Gitarre teilen sich beide Gründungsmitglieder, Pierre Törnkvist übernimmt den Gesang, und Oskar Karlsson trommelt die Felle. Seit 1996 waren die beiden Schweden damit in Luleå aktiv und haben eine wilde Reise hingelegt. Nach drei Alben im Bereich von Black Metal, Melodic Death und Gothic Metal war 2000 erst einmal Schluss. Zwischenzeitlich gründeten die zwei die Death-’n’-Roll-Band Helltrain, doch Oskar ist leider 2016 verstorben. Erst 2023 gab es neue Lebenszeichen von Scheitan als Soloband von Pierre in Form dreier Singles, bevor 2024 das vierte Album Songs for the gothic people erschienen ist. Nun liegt das neue Album Wine for a tormented soul über The Circle Music vor. Weiterlesen

Abschied und Neuanfang


Vor fünf Jahren habe ich euch mein kleines Lieblingscafé vorgestellt (LINK).
Das Café Steinchen in Laim war nur eine Zwischennutzung auf Zeit, hat aber immerhin mehr als fünf Jahre ausgehalten! Doch nun steht der Abschied bevor. Die Fläche gehört der Stadt, die sie zukünftig selbst nutzen will.
Doch das Gute: Die beiden Inhaberinnen, Alexa und Laura Steinke, eröffnen 2026 das Café wieder auf dem Luise-Kiesselbach-Platz in Sendling. Weiterlesen

Furchtbares überstehen

c) Justin Downing/picture alliance/Everett Collection

Ich bin zufällig auf eine neu hinzugefügte, fantastische Serie in der ARTE Mediathek gestoßen. Es stellt sich heraus, sie ist 2018 schon ausgestrahlt worden, die Jahre merkt man ihr nicht an. Im ersten Teil stolpere ich regelrecht in eine Albtraumhandlung hinein. Patrick Melrose (Benedict Cumberbatch) ist hier nie nüchtern oder clean, auch wenn er es immer wieder versucht zu werden. Er ist ein reicher Aristokrat, der nicht arbeiten muss. Er bekämpft mit Alkohol, Tabletten und Heroin seine Kindheitsdämonen. Er taumelt mehr herum, als er steht, geht und handelt. Er flucht, stammelt, bettelt, halluziniert, schimpft. Dann der Anruf: Sein Vater ist verstorben. Es scheint wie eine Befreiung für ihn zu sein, es ist irre, wie er lacht! Weiterlesen

Verrückte oder Outsider?



Nach großem Erfolg in Los Angeles, wo sie im Modern Art Museum von Santa Monica dreimal verlängert wurde, hängen nun im „Pineapple Park“, dem ehemaligen Hochhaus auf dem Paketpost-Areal, drei Dutzend großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien. Sie zeigen David Bowie beim Besuch der Nervenheilanstalt in Gugging bei Wien im Jahr 1994. Er war hier nicht als Künstler, als Popstar, es kam zu keinem musikalischen Auftritt seinerseits. Er suchte nach Antworten und Inspiration. Wie kam es zu diesem Besuch in Wien? Weiterlesen