Don’t be bored. Create!

(Bild vom Ausstellungsflyer)

Ich war vor kurzem in Düsseldorf und habe diesen Besuch genutzt, um „The Art of Johnny Depp“ anzusehen. Von der Innenstadt bin ich mit der Stadtbahn hinaus nach Benrath gefahren – schon die Fahrt dorthin war schön, weil man noch einmal eine ganz andere Seite Düsseldorfs zu sehen bekommt. Und dann liegt da plötzlich Schloss Benrath: ein wunderschönes Lust- und Jagdschloss aus dem 18. Jahrhundert, eingebettet in eine weitläufige Parkanlage mit Gärten, Gänsen und Wasserflächen. Richtig romantisch! Doch nicht der Park war mein Ziel, sondern die Ausstellung der Kunst Johnny Depps.

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Mit dunklen Synthesizern, treibenden Beats und einer ganz eigenen Verbindung von Melancholie und Hoffnung sind Denuit ein fester Bestandteil der Darkwave-Szene geworden. Das französische Duo Lis Araignée und Ivi Topp verbindet elektronische Musik mit einer starken visuellen Ästhetik und einer atmosphärischen, sehr persönlichen Klangwelt. Mit ihrem neuen Album Nothing lasts forever setzen sich Denuit mit Leben, Tod und Veränderung auseinander. Wir haben mit Lis und Ivi über die Entstehung des Albums, ihre künstlerischen Einflüsse und die Bedeutung von Musik und visueller Kunst für Denuit gesprochen.

Denuit

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Der Dösenöffner 2026

Das Projekt Dösenöffner (früher ISART) 2026 ist fertig! Es ist ein jährliches Kunstprojekt im öffentlichen Raum unter der Brudermühlbrücke in München. Die Wände und Brückenpfeiler wurden dabei für einige Wochen zur riesigen Open-Air-Galerie und von Nachwuchs- und etablierten Graffiti-Künstler*innen neu gestaltet. Die Neubemalung 2026 lief vom 19. Juni bis 8. August. Eine sechsköpfige Jury hat unter mehr als 30 Bewerbungen folgende Künstler*innen bzw. Teams ausgewählt.

Ich war Ende August vor Ort und habe mir bei bestem Wetter die Kunstwerke angesehen. Wer sind die Künstler*innen? Ich konnte bei einigen ein wenig Infos zusammentragen.

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Dark-Easter-Metal-Meeting-2027Nachdem Lebkuchen und Weihnachtsmänner in den Supermarktregalen stehen, kann das nur eines heißen: Neben Weihnachten ist auch das Dark Easter Metal Meeting nicht mehr in allzu weiter Ferne! Am 27. und 28. März 2027 findet die jährliche extremmetallische Ostereiersuche wieder im Backstage München statt, und die ersten Bandveröffentlichungen lassen – natürlich – auf eine sensationelle neue Ausgabe des DEMM hoffen. Weiterlesen


Diese Woche besuchen wir Stefan Lange in Nürnberg, der uns sein Projekt Callider vorstellen will. Sein zweites Album The Explorer wird am  23.10.2026 veröffentlicht. Er verbindet Melodic Death Metal mit literarischer Tiefe und kultureller Reflexion. Er hat sich unseren Fragen gestellt.

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Klang gewordene Entfremdung

„End transmission.“ Mit diesen beiden Worten endet einer der Posts, mit denen Laura Morgan die Veröffentlichung ihres Projekts LIVMØDR, The Greatest Indifference, begleitet. Das  Album klingt wie eine letzte Übertragung aus einer Welt, in der die Verbindung zwischen den Menschen verloren geht. Der Titel beschreibt einen ähnlichen Zustand, in dem Mitgefühl und Verbundenheit von Entfremdung und Gleichgültigkeit verdrängt werden. Laura nennt das „emotionale Entropie“ – einen langsamen Verlust dessen, was Menschen miteinander verbindet. Das Album macht diesen Zustand über Klang erfahrbar: Verdichtung und Unruhe treffen auf fragile Momente, in denen Nähe noch für einen Augenblick spürbar scheint.

Livmodr

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Jeder Mord ein Kunstzitat

c) ZDF / Panenka / Ilias Van Bambost

Eine Gruppe wenig erfolgreicher Künstler trifft sich 1936 auf dem englischen Landsitz West Dean. In ein paar Tagen soll es eine Kunstausstellung geben, die den Künstlern zu Ruhm verhelfen soll. Doch schon in der ersten Nacht gibt es einen Mordfall, und er ist eine makabre Anspielung: Die Tote wird ausgerechnet neben René Magritte im Bett arrangiert – und zwar so, dass die Szene an sein berühmtes Gemälde „Die Liebenden“ erinnert: die beiden Personen auf dem Bett sind mit weißen Tüchern über dem Kopf drapiert. Weiterlesen

Japanischer Horror – ein Erfolg?

Ich liebe nicht nur das Reisen in andere Länder, auch literarisch lasse ich mich gern auf Neues ein. Diesmal stand Japan ganz oben auf meiner Leseliste, denn der bereits 2007 im Original erschienene Roman Iwaiyama erschien erstmals unter dem Titel Der Schrein auf Deutsch. Mehrere von Nanami Kamons Büchern wurden bereits verfilmt, zuletzt Room 203 oder Onmyoji Zero. Weiterlesen