
In der Schweiz gibt es nicht nur wunderschöne Berge und Seen, leckere Schokolade oder Käsefondue – sondern hier ist auch Caroline Breitler zu Hause. Ihre Band steht mit dem neuen Album Roots in den Startlöchern, das im September erscheint. Sie bewegen sich zwischen Hardrock und modernem Metal. Caroline hat sich unseren Fragen gestellt.
Bitte stellt Eure Mitglieder kurz vor und wie kam es zur Bandgründung?
Wir sind vier Musiker:innen mit unterschiedlichen Stärken, aber einer gemeinsamen Leidenschaft: eigene Songs zu schreiben und live auf die Bühne zu bringen.
Ich, Caroline „Caro“ Breitler bin Sängerin, Songwriterin und das organisatorische Herz der Band. Nach ihrer Teilnahme an den Schweizer Music-Star-Shows, bei denen sie bis kurz vor das Finale kam, war sie in verschiedenen Bands aktiv. Heute widmet sie sich wieder intensiv dem eigenen Songwriting und ist neben Gesang und Texten auch für Melodien, musikalische Gestaltung, Booking, Social Media, Labelkontakte, Promotion, Kommunikation etc. verantwortlich.
Andreas Caplazi ist unser Keyboarder, Songwriter und kreativer Allrounder. Als Videoproduzent kümmert er sich zudem um den Schnitt unserer Clips und verantwortet die technische Umsetzung innerhalb der Band – insbesondere den In-Ear-Bereich.
Alain Schneble ist unser Gitarrist und sorgt mit seinem vielseitigen Spiel und seinem Gespür für moderne Gitarrensounds für den charakteristischen Sound der Band. Dabei bringt er auch Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit renommierten Musiker:innen und Sound-Creators mit.
Matteo Valentino ist unser versierter Schlagzeuger, der in verschiedensten Formationen aktiv ist und mit seiner langjährigen Erfahrung für das rhythmische Fundament der Band sorgt. Unter anderem war er auch mit ehemaligen Mitgliedern von Fighter V musikalisch aktiv.
Gemeinsam verbinden wir unsere unterschiedlichen Erfahrungen und Talente zu einem eigenen musikalischen Sound – mit viel Leidenschaft, Teamwork und dem klaren Anspruch, unsere eigenen Geschichten in Songs zu verwandeln.
Ich gründete die Band 2018 nach der ersten Album Produktion (Courage) mit Alessandro del Vecchio.
Wo würdet ihr eure Musik einordnen?
Musikalisch bewegen wir uns zwischen melodischem Hardrock und modernem Metal. Während frühere Songs teilweise noch deutliche Country-Einflüsse hatten, entwickelte sich unser Sound mit der Zeit weiter und ist heute moderner und härter geworden.
Einflüsse finden sich unter anderem bei Linkin Park, Evanescence, Halestorm, Alter Bridge, Nickelback und auch bei Muse. Gleichzeitig liegen unsere musikalischen Wurzeln klar im Rock der 80er- und 90er-Jahre – mit Bands wie Aerosmith und Guns N’ Roses, deren Energie und Melodien uns bis heute inspirieren.
So entsteht eine Mischung aus kraftvollen Gitarren, eingängigen Melodien, modernen Sounds und einer markanten weiblichen Stimme – irgendwo zwischen klassischem Rockgefühl und modernem Metal.
Wie sieht das Songwriting bei euch aus? Wie sind die Aufgaben verteilt?
Beim Songwriting gibt es bei uns keine strikte Aufgabenverteilung – grundsätzlich kann jedes Bandmitglied Songs schreiben und Ideen einbringen. Die Songs entstehen oft im Zusammenspiel: Andreas bringt beispielsweise eine musikalische Idee mit, ich entwickle daraus Gesangsmelodien und Texte, und Alain ergänzt das Ganze mit seinen Gitarrenparts. Es kann aber genauso gut vorkommen, dass ein Song komplett aus der Feder eines einzelnen Bandmitglieds stammt.
Beim letzten Album lag das Songwriting mehrheitlich bei Alessandro und mir, ergänzt durch einen Song unseres Keyboarders. Für unser kommendes Album „Roots“ haben wir als Band gemeinsam fünf Songs geschrieben, vier weitere stammen von unserem Produzenten.
Gerade diese Offenheit macht unseren kreativen Prozess aus: „Es gibt keine festen Regeln – am Ende zählt immer der Song.“
Welcher (verstorbene) Künstler hat dich persönlich am meisten inspiriert und warum?
Unter meinen musikalischen Einflüssen finden sich sowohl Künstler:innen, die leider bereits verstorben sind, als auch viele, die uns bis heute begleiten. Wenn ich mich auf die bereits Verstorbenen beschränke, gehören für mich Freddie Mercury/Queen, Tina Turner, Janis Joplin, Michael Jackson und Ozzy Osbourne ganz klar dazu.
Alle fünf haben mich auf ihre eigene Art geprägt – durch ihre Stimme, ihre Ausstrahlung, ihre Emotionalität und ihre unglaubliche Bühnenpräsenz. Gerade diese Kombination aus starker Persönlichkeit, Gefühl und musikalischer Ausdruckskraft fasziniert mich bis heute.
Unsere musikalischen Einflüsse sind ziemlich vielfältig und reichen von den großen Stimmen und Bands vergangener Jahrzehnte bis hin zu modernen Rock- und Metal-Acts.
Genauso wichtig wie verstorbene Künstler:innen (s.o.) sind aber die vielen Musiker:innen und Bands, die bis heute aktiv sind. Dazu gehören für mich unter anderem Bon Jovi, Guns N’ Roses, Aerosmith, Joan Jett und Johnny Cash, aber auch modernere Acts wie Evanescence, Linkin Park, Halestorm und Alter Bridge.
Die Liste könnte man eigentlich noch lange weiterführen. Was all diese Künstler verbindet, ist für mich vor allem eines: starke Songs, unverwechselbare Stimmen, Emotionen und eine enorme Bühnenpräsenz. Genau diese Elemente inspirieren uns auch bei unserer eigenen Musik.
Kein Alkohol ist bekanntlich auch keine Lösung – eine Alk-Kombination, nach der ihr ganz sicher keine Probleme mehr habt?
Wenn es um das Trinken geht, haben wir in der Band definitiv unterschiedliche Vorlieben. Ich persönlich bin eher die klassische Hugo- und Aperol-Spritz-Trinkerin, gegen ein gutes Glas Rotwein habe ich aber natürlich auch nichts. Bei den härteren Sachen bin ich eher beim Rum – wobei ich seit meinem ersten und einzigen Versuch mit Strohrum ganz klar sage: einmal und nie wieder! *lacht*
Meine Band Guys sind da etwas klassischer unterwegs: Bier oder ein guter, alter, rauchiger Scotch Whisky dürften bei ihnen eher hoch im Kurs stehen.
Die gute Fee steht plötzlich vor euch und sagt, ihr hättet einen Wunsch frei. Was wünscht ihr euch?
Wenn eine Fee vor uns stehen würde, wäre mein allererster Wunsch ganz klar Gesundheit – für mich und für alle meine Bandmitglieder. Wir haben in den letzten Jahren einiges erlebt und deshalb ist mir bewusst geworden, dass Gesundheit eigentlich das Wichtigste überhaupt ist.
Und wenn wir dann alle putzmunter, gesund, rockig und voller Energie sind, darf die Fee gerne noch ein bisschen weiterzaubern: Ich wünsche uns eine Welttournee, einen Nummer-eins-Hit, viele großartige Shows und natürlich ganz viele Menschen vor der Bühne, die unsere Musik genauso feiern wie wir.
Was steht als Nächstes an – Tour, Studio, Urlaub – oder ganz was anderes?
Unsere dritte Single „If nobody loves you“ steht in den Startlöchern. Wir sind unglaublich stolz auf diesen Song, den wir gemeinsam mit Mark Fox, dem Sänger von Shakra, und dem Gitarristen der kroatischen Rockband Jelusick aufgenommen haben. „If nobody loves you“ ist ebenfalls auf unserem kommenden Album Roots zu finden, das am 25. September erscheint.
Und natürlich wollen wir das gebührend feiern! Am 26. September steigt unsere große Plattentaufe im Chillout in Boswil (AG). Also: CD am 25.09. bestellen, am 26.09. nach Boswil kommen und mit uns gemeinsam den Sound rocken!
Wir freuen uns auf euch!
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