
Neoclassical Metal haben sich Noctura aufs Banner geschrieben. Die Vier-Mann-Combo ist in Würzburg zu Hause, und laut ihrem Frontmann Consti möchten sie ihr Publikum mit ihrer Musik auch berühren. Das Debütalbum Requiem soll sie diesem Ziel näher bringen, und wir tun das unsere dazu und stellen sie euch heute vor:
Wer verbirgt sich hinter Noctura?
Noctura besteht aus Leadgitarrist und Sänger Consti, Drummer Oli, Phil am Bass und Silvan an der Rhythmusgitarre.
Müsste man eure Musik in eine Schublade stecken und ein Genre-Etikett darauf kleben, welches wäre das?
Da unsere Musik Einflüsse aus sehr vielen Sub-Genres des Metals umfasst, ist das etwas, das uns sehr schwerfällt. Obwohl unser Material musikalisch nicht hundertprozentig mit der Musik, die ursprünglich damit gemeint war, übereinstimmt, haben wir uns auf die Bezeichnung Neoclassical Metal geeinigt, da diese die für uns in unserer Musik entscheidendsten Elemente erklärt.
Beschreibt euren Sound mal außerhalb aller Genre-Schubladen: Die Musik von Noctura klingt wie …?
… ein Mix aus den Produkten der skandinavischen Metalszene, klassischer Musik und dem 80ies Rock. Es gibt in (beinahe) allen Genres extrem viel coole Musik, und wir versuchen alles mit reinzunehmen, was unserer Musik guttut.
Aus welcher Stimmung heraus ergeben sich die besten Lieder?
Wenn es einem richtig dreckig geht. Oder wenn man von irgendetwas total begeistert ist, sei es von einer Band, einem Film oder einer Frau.
Welches Instrument wird sicherlich NIE auf einem Noctura-Album zu hören sein?
Wir sind ziemlich offen, was den Einfluss verschiedener Musikrichtungen auf unsere Musik angeht; wenn man deshalb davon ausgeht, dass sich der Stil jeder Band auf ganz natürliche Weise mit der Zeit ändert, kann man bei uns schlichtweg kein Instrument ausschließen.
Welche Platte sollte man auflegen, wenn man morgens aus dem Bad spaziert und das wunderhübsche Mächen von gestern Nacht noch im Bett liegt?
Das kommt auf das Mädchen an. War das eine Sache aus reinem Spaß, eine von vielen, dann wohl eine Scheibe von Steel Panther. Liegt einem wirklich etwas an der Dame, und man spielt mit dem Gedanken sie noch öfter zu sehen, dann braucht man schon etwas von In Flames oder Whitesnake.

Die gute Fee steht plötzlich vor dir und sagt, du hättest einen Wunsch frei. Was wünschst du dir?
Eine Wunschmaschine natürlich! Und angenommen die Fee ist nicht komplett dumm und lässt Wunsch-Schlupflöcher nicht zu, dann eine gute Zukunft mit Noctura, das heißt: viele gute Auftritte, Musik zu schaffen, die nicht zu schnell in Vergessenheit gerät und vor allem Leute zu erreichen und zu berühren.
Kein Alkohol ist bekanntlich auch keine Lösung – eine Alk-Kombination, nach der ihr ganz sicher keine Probleme mehr habt?
Marduk, nur Marduk. Halt moment: Bier, nur Bier. Bier mit Bier.
Woran erkennt man einen Freund?
Wenn er zu einem steht, auch wenn er sich dadurch bei anderen unbeliebt macht. In guten Zeiten nett sein ist wirklich kein Kunststück.
Wer war der Held deiner Kindheit?
Also wenn 12 Jahre noch als Kindheit zählt wohl Alexi Laiho und Daron Malakian. Ganz früher wohl eher Harry Potter oder Emma Watson! (grinst)
Was ist die peinlichste/überraschendste CD in deinem Regal?
Ich habe zwei Adoro-CDs in meinem Regal stehen. Das sind wohl mit die kitschigsten Alben, die es auf unserer Erde gibt! Allerdings sind sie mir überhaupt nicht peinlich, da ich die Orchesterarrangements und die Interpretationen ziemlich cool und musikalisch finde. Abgesehen davon gibt es da natürlich noch den Unterhaltungsfaktor, sie sind einfach extrem witzig und unterhaltsam!
Was steht als Nächstes an – Tour? Studio? Auszeit? Ganz was anderes?
Nachdem wir jetzt unser erstes Album Requiem veröffentlicht haben, spielen wir erstmal eine ganze Reihe an Konzerten. Außerdem ist schon geplant, wieder ab ins Studio zu gehen. Aber für genauere Infos dazu muss man sich noch ein bisschen gedulden (lächelt).
www.facebook.com/NocturaWuerzburg
www.nocturawuerzburg.bandcamp.com
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