Der tödliche Schwanengesang

Ganz Wien ist im Opernballfieber. Auch die Journalistin Sarah Pauli ist auf dem glamourösen Event für den Wiener Boten im Einsatz. Doch dann versetzt ein schockierender Todesfall die Feiergesellschaft in Aufruhr: Vor laufenden Kameras bricht die umschwärmte Schauspielerin Nina Seidling leblos zusammen. Sarah beschleicht ein beklemmender Verdacht. Hängt der Tod des Stars mit einer unheilvollen Zuschrift zusammen, die sie kürzlich in der Redaktion erhalten hat? Nur wenige Tage später trifft eine weitere mysteriöse Nachricht bei Sarah ein, und noch bevor sie diese entschlüsseln kann, gibt es ein neues Opfer …

Beate Maxian fügt als nächste Mordstätte den Wiener Opernball in ihren neuen Band zur Sarah-Pauli-Reihe hinzu. Die geneigten Leser*innen begleiteten die Ermittlungen der Journalistin und der Polizei zu den jeweiligen Mordfällen u.a. schon im Wiener Belvedere, im Hotel Sacher oder in Schönbrunn, und dazu gibt es diesen besonderen Wiener Schmäh. Dieses Mal sind es die schwarzen Schwäne an der Außenseite der Oper, die auch durch die Bekennerbriefe des Mörders in den Fokus gerückt werden. Diese Krimis sind immer interessant und bieten genug Spannung für ein schnelles Lesevergnügen. Man will einfach nur wissen, wer es war und warum, ob es genauso ist, wie man es sich evtl. selbst zusammengereimt hat. Tod auf dem Opernball überrascht mit einer schnellen Wendung, die zum Mörder führt, für mich etwas zu abrupt. Aber ich gebe zu, die Person hatte ich nicht auf dem Schirm. Und wieder begibt sich Sarah Pauli in Gefahr, aber das kenne ich auch nicht anders.
Die Bände zur Sarah-Pauli-Reihe sind in sich abgeschlossen, es gibt immer wieder Erklärungen in Bezug auf die familiären und redaktionellen Konstellationen, mit jedem Buch kann neu angefangen werden.

:buch: :lesen: :lesen: :lesen: :buch2: 

Beate Maxian: Tod auf dem Opernball (Sarah-Pauli-Reihe Band 14)
Goldmann Verlag, Vö. 17.04.2024
Taschenbuch, 416 Seiten
€ 13
€ 11,99 eBook

(1358)