Richtig kranker Scheiß
Die 2016 in Seattle gegründeten Cerebral Rot sorgten gehörig für Aufsehen im Death Metal Underground, lösten sich aber nach nur zwei gefeierten Alben und einer EP 2024 schon wieder auf, sehr zum Leidwesen der zahlreichen Fans. Doch die beiden Gitarristen der Band, Ian Schwab und Clyle Lindstrom, wetzten sofort wieder das Todesmetall und gründeten mit Corpus Offal eine neue Band mit Ian als Sänger. Ergänzt wird diese durch Jason Sachs (ex-Demoncy) am Bass und Jesse Shreibman (auch Autophagy, Bellwitch) am Schlagzeug. Weiterlesen


Das Grundgerüst der 2015 gegründeten Band Visions In Clouds aus dem schweizerischen Luzern bilden Sänger und Gitarrist Pascal Zeder und Drummer Simon Schurtenberger. Bereits mit ihrer EP Levèe en masse hatten sie mich begeistert (

Die frühe Black Metal Phase von Behemoth habe ich komplett übersprungen und bin erst mit The Satanist auf die Band richtig aufmerksam geworden, das bei vielen Fans und Kritikern als Meilenstein gilt. Besonders “Blow your trumpets Gabriel” hatte es mir angetan. Ansonsten muss ich über die polnischen Extreme Metaller Behemoth um Sänger und Gallionsfigur „Nergal“ Adam Darski sicherlich nicht mehr viel sagen, haben sie doch mit The shit ov God ihr mittlerweile dreizehntes Album veröffentlicht. Aber der Albumtitel, echt jetzt? Peinlich, so zumindest mein erster Gedanke. Auf Teufel komm’ raus wie ein Teenager provozieren wollen.
Ich habe ja ein kleines Faible für Bands aus etwas exotischeren Ländern außerhalb von Europa. Und nach meinem Mexiko-Trip im November kommen Phantom aus Guadalajara da gerade recht. Die junge Band hat sich erst 2021 gegründet und nach einigen EPs zwei Jahre später ihr Debüt Handed to execution herausgebracht, und nun steht mit Tyrants of wrath schon der Nachfolger bei High Roller Records am Start. Die Mitglieder sind Sänger und Gitarrist J.C. Necrohex, Gitarrist Harel Mortem, Bassist Raír Tavizón und Drummer J.P. Altorre. Leider ist der Gesang nicht auf Spanisch, aber dennoch bin ich sehr gespannt, schließlich ist Mexiko für seine große subkulturelle Szene bekannt.
bleed stammen aus dem texanischen Dallas und haben ihre erste EP Somebody’s closer in Eigenregie rein digital veröffentlicht. Dennoch haben sie damit einiges an Aufsehen erregt und sind schließlich bei 20 Buck Spin gelandet, wo ihr selbstbetiteltes Debütalbum Bleed kürzlich erschienen ist. Die Band besteht aus Sänger und Gitarrist Ryan Hughes, Bassist Adam Ackermann, Drummer Carson Wilcox und den Gitarristen Noah Boyce und Rubio N., der außerdem das Programming übernimmt. Ein kurzes Anskippen hat mich spontan überzeugt.