Syfys gelungene Adaption von Arthur C. Clarkes Roman
„Childhood’s End“

2016 steht die Erde buchstäblich still und blickt ungläubig auf, als gewaltige Raumschiffe den Himmel verdunkeln. Doch den Invasoren geht es nicht darum, die Menschheit zu unterjochen oder gar zu vernichten. Der neue „Supervisor“ der Erde, ein Alien namens Karellen (gespielt vom grandiosen Charles Dance), verkündet der ganzen Menschheit, dass er gekommen sei, um ein goldenes Zeitalter anbrechen zu lassen, in dem es keine Kriege, keinen Hunger und keinen Tod mehr gibt. Und das alles, ohne einen einzigen Schuss abzugeben. Klingt gut, oder? Wo ist der Haken? Weiterlesen

Schmuddeliger, griesgrämiger Gott in Brüssel

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Ein Leben wie Gott in Frankreich? Das klingt weit besser, als es in Wirklichkeit um Gott bestellt ist: Gott ist ein grantiger Mann im schmuddeligen Unterhemd in einer trostlosen, dunklen Dreizimmerwohnung in Brüssel. Er tyrannisiert seine Frau, seine Tochter Éa, und er hat Jesus tyrannisiert, bis dieser sich abgeseilt hat. Er tyrannisiert auch die gesamte Menschheit: Er hat sie geschaffen, um sie zu schikanieren, mit großen und kleinen Krankheiten zu strafen oder einfach mit Unannehmlichkeiten zu quälen. In seinem Computerraum, in dem er die Karteien aller Menschen hat, überwacht und drangsaliert er diese. So ist es kein Wunder, dass sich die 10jährige Éa eines Tages an ihm rächt: Sie kommt an seinen PC ran und schickt eine SMS an alle Menschen auf der Welt: An ihre Smartphones sendet sie deren Sterbezeitpunkt.

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So war 2015!

Die Redaktion hat hier ihre ganz persönlichen Highlights dieses Jahres für euch aufgelistet:

AnyAngel:

Bestes Konzert 2015: Billy Idol „Kings and Queens of the Underground Tour“, München

Beste Band der Woche 2015: /

Bester Film: Star Wars – Das Erwachen der Macht

Bestes Buch: Kathy Reichs Knochen lügen nie

Beste CD: A life divided Human

Highlight: Kuba

Tiefpunkt: gesundheitliche Probleme und der Versuch damit umzugehen

Bärchen:

sting_kmimmer_ist_was_147010Bestes Konzert 2015: Nicht nur ein Konzert, ein ganzes Festival, das mir viel Spaß bereitet hat: das Rockavaria, und jetzt hab ich auch endlich mal Metallica gesehen!

Beste Band der Woche 2015: Da waren einige gute dabei, kann mich nicht entscheiden.

Bester Film: Nicht neu, aber jetzt erst gesehen und im Kopf behalten: Vielleicht lieber Morgen

Bestes Buch: Immer ist was weil sonst wär ja nix

Highlight: Abschlussprüfung bestanden und endlich ausgelernt im Traumberuf

Tiefpunkt: Gibt es dieses Jahr zum Glück leider keinen. Weiterlesen

Was wäre geschehen, wenn er Nein gesagt hätte?

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Evan Webber, liebevoller Vater zweier Kinder und liebender Ehemann, ist alleine zu Hause, während seine Familie das Wochenende in einem Wochenendhäuschen am Strand verbringt. Seine Frau, eine Künstlerin, hat ein Projekt zu Ende gebracht und hat es sich verdient, ein wenig zu entspannen. Er macht es sich mit Lieblings-LPs und Rotwein vor seinem Architekturprogramm am Computer gemütlich. Bis es an der Tür läutet. Zwei völlig durchnässte junge Frauen, mit zerlaufenem Kajal unter den Augen, so schwarz wie bei einem Pandabären, stehen draußen und wollen sein Telefon benutzen, um die Adresse einer Party zu ermitteln, zu der sie gerade auf dem Weg sind. Der Taxifahrer hat sich anscheinend verfahren. Sie bitten darum, ihre nasse Wäsche in den Trockner tun zu dürfen. Sie himmeln ihn dann im Bademantel an, eins ergibt das andere, und die drei landen gemeinsam in der Dusche und im Bett.

Am nächsten Morgen hingegen sind die zwei süßen Mädels wie ausgewechselt. Sie pöbeln im Haus herum, machen alles dreckig und kaputt, und fast bringt Evan sie nicht mehr aus dem Haus.

Aber er schafft es doch, er wird sie los. Doch sie sind wie zwei Unheil bringende zurückkommende Bumerangs, schnell sind sie wieder da. Und was danach passiert, kann man sich kaum vorstellen.

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finding-vivian-maierEin großer Fund für die Kunstwelt

Wem geht es nicht so? Man hofft, beim Flohmarktbummel ein großes Schnäppchen zu machen, so wie man früher auf dem Speicher der Großeltern nach spannenden Dingen gesucht hat.

Dem jungen John Maloof erging es tatsächlich so. Für ein Geschichtsbuch brauchte er ein paar Fotos von Chicago, in einem Auktionshaus wurde er fündig und ersteigerte eine Kiste mit Negativen. Zu Hause dann die große Überraschung – die Bilder von einer gewissen Vivan Maier waren richtig cool. Eine Google-Recherche ergab null Treffer. Er scannte die Bilder ein, startete einen Fotoblog und stellte einige Bilder vor. Die Resonanz war fantastisch. Alle wollten mehr von dieser Vivian Maier sehen.

Ein Geschenk der ganz besonderen Art

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Rechtzeitig zum finalen Weihnachtsgeschenke-Countdown läuft ein Film mit dem dazu passenden Namen an.

Das junge Ehepaar Robyn und Simon zieht von Chicago aufs Land in ein wunderschönes, großes Haus mit viel Glas und tollem Blick. Quasi beim Einzug schon treffen sie auf einen alten Schulfreund von Simon, Gordo, an den sich der Ehemann aber zuerst gar nicht erinnern kann. Sie tauschen Telefonnummern, ohne sich etwas dabei zu denken, bald darauf aber steht eine schön verpackte Flasche Wein als Geschenk vor der Tür. Gordo wird eingeladen, benimmt sich etwas daneben, Simon hat ihn gleich satt, Robyn hat Mitleid. So wird auch eine Gegeneinladung angenommen, die aber gehörig außer Kontrolle gerät.

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irrational-manHitchcock lässt grüßen

Der charismatische Abe Lucas erntet schon Vorschusslorbeeren, bevor er an dem College gelandet ist, an dem er neu als Philosophie-Professor anheuert. Man sieht aber von Anfang an: Alles ist mühsam für ihn, alles ist Show, nur der Flachmann mit Single Malt macht es für ihn erträglich.
Doch dann lernt er sehr schnell die Chemie-Professorin Rita Richards kennen, die ihm von Anfang an Avancen macht, sowie fast zeitgleich die süße Studentin Jill, die gleich für ihn schwärmt und ihre eigene Beziehung mit ihrem altersgleichen Freund damit aufs Spiel setzt.
Abe hingegen ist dennoch beziehungs- und sex-unfähig, irgendetwas lähmt ihn, macht ihn depressiv, er ist zwar interessiert an anderen, dennoch nicht empathisch.

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Von der Wichtigkeit von Kummer

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Die elfjährige Riley führt ein glückliches Leben mit Mom und Dad in Minnesota, aber plötzlich muss die Familie nach San Francisco umziehen, und alles geht schief. Der Umzugswagen lässt auf sich warten, Rileys Zimmer ist schäbig, und sie muss auf dem Boden schlafen; der erste Tag in der neuen Schule ist tränenreich und gar nicht cool, und die Gefühle Freude, Angst, Wut, Ekel und Kummer haben alle Mühe, im Kontrollzentrum in Rileys Kopf alles im Lot zu halten.

Freude, ein süßes kleines, immer positives Ding, will alles für ihr kleines Mädchen tun, um es glücklich zu machen, doch Angst, Wut, Ekel und Kummer haben immer mehr Arbeit:

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witch-hunter Und wenn sie nicht gestorben ist …

Vor langer Zeit schon, vor Hunderten von Jahren, gab es auf der Erde den immerwährenden Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen den Menschen und den Hexen, die schwarze Magie ausübten und den Tod über die Menschheit bringen wollten. Die Hexenkönigin der schwarzen Magie musste ausgeschaltet werden. Kaulder, ein Baum von einem Mann mit dem grimmigen Look eines Wikingers, kämpfte zusammen mit einem Priester gegen sie an. Er konnte die Hexe töten, sie verfluchte ihn aber noch kurz vor ihrem Ableben damit, dass er auf ewig leben sollte, nicht den Frieden finden durfte, in dem er nach seinem Tod mit seiner verstorbenen Frau und Tochter wieder vereint sein dürfte.

Zeitsprung. Weiterlesen

Fast ein Edgar Allan Poesches Geisterhaus

crimson_peak_1sht_ukDie kleine Edith kann schon mit zehn Jahren Geister sehen, nämlich den ihrer Mutter, in der Nacht nach ihrem Tod. Das ist ziemlich gruselig für sie, wenngleich es die Geister-Mutter wohl gut mit ihr meint: Sie soll bloß nie nach Crimson Peak gehen, so lautet die Botschaft.
Etliche Jahre später, Edith ist Anfang 20 und dabei, einen Roman zu schreiben, der von Geistern handelt, lernt sie über ihren Vater den charismatischen, hübschen, aber verarmten Baronet Sir Thomas Sharpe kennen. Dieser ist auf Tour mit einer Erfindung, er sucht zusammen mit seiner Schwester Lucille nach Investoren. Edith verliebt sich, ohne es eigentlich zu wollen. Dem Vater kommt der Hype um den Bettel-Baronet und seine Schwester seltsam vor, und er beauftragt jemanden damit, Nachforschungen über das Geschwisterpaar anzustellen.

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