Rettet Mark Watney!
Mars, in der nicht allzu fernen Zukunft: Eine Forschungsmission zum Roten Planeten muss abgebrochen werden, weil ein unerwartet starker Staubsturm tobt. Commander Lewis trifft die Entscheidung: Die Crew muss evakuieren und den Mars verlassen. Doch auf dem Weg zum rettenden Shuttle wird der Botaniker im Team, Mark Watney, von einem herumfliegenden Trümmerteil getroffen – die Kommunikation reißt ab, und kein Lebenszeichen erreicht die Crew. Nach einer aussichtslosen Suche muss das Team den Planeten schließlich verlassen, um ihr eigenes Leben zu retten, doch der Verlust ihres Kameraden ist schockierend und schmerzhaft.
Längst sind sie schon wieder auf dem langen Weg zur Erde, als sich auf dem Mars der Staubsturm legt und Mark Watney aufwacht – verletzt, mutterseelenallein, ohne Kommunikationsmöglichkeit und mit Überlebenschancen nahe null. Die Lage scheint aussichtslos, aber Mark Watney ist nicht der Typ, der sich ohne Kampf geschlagen gibt.

Paul Henric Dornonville de la Cour, geboren 1974 in Eskilstuna, ist seit zwanzig Jahren nicht mehr aus der schwedischen Musikszene wegzudenken. Den großen Durchbruch schafft der charismatische Hüne mit der Düster-Indierock-Band Yvonne, die zum Beispiel auch im Vorprogramm der (International) Noise Conspiracy durch Europa – und das Münchner Feierwerk – tourt. Vier großartige Alben veröffentlicht die Band, dann ist Schluss. Mit Strip Music macht Henric weiter und verfolgt eine ähnliche, aber etwas rockigere Ausrichtung. Nach zwei Alben bricht auch diese Band auseinander (Christian „Kitte“ Berg ist übrigens seither die zweite Hälfte von Kite). Seit 2011 ist Henric schließlich solo unterwegs, sehr viel reduzierter, elektronischer, aber immer noch mit den großen Melodien und dem inneren Schmerz, den man schon von seinen früheren Projekten kennt. Henric de la Cour und Mandrills sind seine bisher veröffentlichten Alben, jedes voller einzigartiger düsterer Perlen.

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