Slowenischer Impressionismus in Dachau

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Fotocredit: Dachau Gemäldegalerie

Der Impressionismus ging viele Wege – einige führten über München und Dachau bis nach Slowenien. Um 1900 fanden junge slowenische Künstlerinnen und Künstler in der pulsierenden Kunst-Stadt München sowie in der Dachauer Künstlerkolonie neue Inspiration. Hier, wo Licht und Landschaft im Mittelpunkt standen, entdeckten sie eine Malerei, die den Realismus hinter sich ließ und zu eindrucksvollen, farbenfrohen Bildwelten führte.
Die Ausstellung Wege des Impressionismus – Die Slowenische Moderne und Dachau zeigt erstmals in Deutschland hochkarätige Werke der Slowenischen Moderne – von impressionistischen Landschaften über eindringliche Porträts bis hin zu Gemälden, die persönliche wie gesellschaftliche Umbrüche sichtbar machen. Weiterlesen

Schamlos schön




Was ist schön? An dieser Frage scheiden sich die Geister. Ist Schönheit Geschmackssache? Bin ich schön? Diese persönliche, intime Frage haben sich insgeheim die meisten von uns schon gestellt.


Die Ausstellung „Ich bin schön“ rüttelt auf. Hier werden keine etablierten Schönheitsideale gezeigt, hier wird gezeigt, welche Themenbereiche die Auseinandersetzung mit Schönheit heute prägen. Gelten die traditionellen ästhetischen Konzepte noch? Inwieweit beeinflussen uns die (sozialen) Medien? Wir leben schließlich in einer Welt, in der man sich erst zeigt, wenn auf Instagram ein (gnädiger) Filter über uns liegt. Weiterlesen

Das Schöne ist oft so nah

20251027_163434Über die Podcastreihe München – Deine Straßen bin ich auf Peter Cornelius gestoßen, der im 19. Jahrhundert zu einem der bedeutendsten Maler gehörte und in der Münchner Kaulbachstraße 20 wohnte. Der Künstler hat in München ein herausragendes Werk gestaltet: das weltweit zweitgrößte Wandfresko in einer Kirche! (s. a. Podcast Links unten). Weiterlesen

Verrückte oder Outsider?



Nach großem Erfolg in Los Angeles, wo sie im Modern Art Museum von Santa Monica dreimal verlängert wurde, hängen nun im „Pineapple Park“, dem ehemaligen Hochhaus auf dem Paketpost-Areal, drei Dutzend großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien. Sie zeigen David Bowie beim Besuch der Nervenheilanstalt in Gugging bei Wien im Jahr 1994. Er war hier nicht als Künstler, als Popstar, es kam zu keinem musikalischen Auftritt seinerseits. Er suchte nach Antworten und Inspiration. Wie kam es zu diesem Besuch in Wien? Weiterlesen


Intime Momentaufnahmen

Bei dem berühmten Fotografen Helmut Newton denkt man in erster Linie an großformatige Bilder mit Modeaufnahmen oder wunderschönen, berühmten Models, die edle Parfümflakons in Szene setzen. Doch die Versicherungskammer Kulturstiftung in München präsentiert im oberen Raum des Kunstfoyers 50 Polaroids von Newton. Sie sind, wie man sie von früher eben kennt: klein, quadratisch, sie sind sehr schlicht gerahmt und chronologisch von links nach rechts angeordnet. Man muss – anders als in anderen Ausstellungen, in denen man das nicht darf – schon sehr nah hingehen, um alles genau betrachten zu können. Weiterlesen

Lust auf Museen machen

Anna Schudt und Markus Brock im Museum Küppersmühle c) 3Sat Kultur

 

Ich bin virtuell über etwas gestolpert, das es schon seit 2010 gibt! Der „Museums-Check“ ist eine deutsche Fernsehsendung, die seit 2010 im Auftrag von 3sat produziert wird. Markus Brock ist der Moderator der Sendung. Er stellt ausgewählte Museen in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die er gemeinsam mit prominenten Gästen besucht. Das können Kurator*innen oder Ausstellungsmacher*innen sein, das können pro Sendung ein oder mehrere Museen sein. Mit den Gästen, die er sich dazu eingeladen hat, spricht er über die Architektur des Museums, über die Lage, das Ausstellungskonzept und die Museumspädagogik. Was auch recht interessant ist: Es wird teils auch über den Museumsshop und das Museumscafé diskutiert. Hier soll ein breites Publikum erreicht werden, das sich für Kultur interessiert und gerne ins Museum geht. Ziel der Sendung: „Lust auf Museen machen und Schwellenangst nehmen“. Weiterlesen

Stellt euch vor, es gäbe keinen Himmel

Foto von Meike Fabians Instagram-Account

Bekanntermaßen liebe ich das Hoftheater am Stemmerhof in München Sendling (LINK). Hierher wurde wieder Meike Fabian mit ihren Musikern eingeladen. Die Künstlerin hat mit der neuen JohnLennon-Hommage das vierte Glanzstück abgeliefert, nach „La vie en rose“, dem Chansonabend über Edith Piaf, nach „Knef“, einem Liederabend über Hildegard Knef, und „Marlene“, dem Liederabend über die große Dietrich.

Im Dezember 1980 wird John Lennon auf offener Straße in New York von einem fanatischen Fan erschossen. Weiterlesen

Schwarz-Weiß und doch kunterbunt!

 

Lesie ist ein griechischer Künstler, der seit einigen Jahren in München lebt und arbeitet. Zuerst ist er mir aufgefallen durch seine Arbeiten, in denen die Figuren, die er an die Wände bringt, meist etwas auf dem Kopf tragen, ein Krönchen, einen Trichter, ein Hütchen, einen Punkt, Strahlen. Derzeit erzählt er gerne Stadtgeschichten. Sie sind, wie auch seine anderen Arbeiten, in Schwarz-Weiß gehalten. Weiterlesen

Frauenpower in Giesing

Vor Kurzem hatte ich euch auf ein Event am Kolumbusplatz hingewiesen (KLICK). Nun konnte ich mir das Ergebnis ansehen, es ist wunderschön geworden! Das Frauen-Street-Art-Kollektiv „Munich Wallflowers“ hat sich einen Brückenpfeiler am Kolumbusplatz vorgenommen. Das Thema war Giesinger Frauen zu ehren. Weiterlesen

Tolles Spektakel am 18. Oktober 2025

Die Lange Nacht der Münchner Museen findet dieses Jahr schon zum 26. Mal statt. Es ist immer eine großartige Sache, jede*r kann sich ein Programm nach eigenem Gusto zusammenstellen.
Aber in diesem Jahr gefällt mir allein schon der Flyer, der mir auf Facebook und in der tz aufgefallen ist: Im Hof des Pressehauses von Merkur und tz kann man „40 Jahre City of Graffiti“ bestaunen. Weiterlesen