Hier und jetzt –
gestern und verschwunden

20260331_Was-zu-verschwinden-droht-01Nachdem ich mir „Über die Welt hinaus. Der Blaue Reiter“ im Lenbachhaus München angeschaut habe (Link), bin ich im ersten Stock auf den Eingang zu „Was zu verschwinden droht, wird Bild. Mensch – Natur – Kunst“ gestoßen. Mein Interesse war geweckt, und deshalb kehrte ich nochmal zu dem Museum hinterhalb des Königsplatzes zurück, um weiter in die Kunstwelt einzutauchen. Weiterlesen

Eine haarige Angelegenheit

RONGRONG&INRI, Ohne Titel 2008 Nr. 25

Eine große Ausstellung in der Kunsthalle München geht dem Thema Haare nach, und zwar in jede erdenkliche Richtung. Haare können ein Symbol für Kraft, Vitalität, Jugend sein, können Reichtum ausdrücken oder geschlechtstypische Klischees bedienen, sogar eine politische Aussagekraft haben. Allein wie wir mit unseren Haaren umgehen: Sie werden gewaschen, gefärbt, geföhnt, sie sind teilweise unser Schmuckstück. Kaum aber landet ein Haar im Essen, oder wir finden es in der Hoteldusche: eklig! Weiterlesen

Bekanntes und Unbekanntes
neu aufgestellt

20260331_-Blaue-Reiter-00Im März 2026 wurde die Ausstellung „Über die Welt hinaus. Der Blaue Reiter“ im Lenbachhaus München eröffnet. Sie findet im Rahmen der Vorbereitungen des Jubiläums „100 Jahre Lenbachhaus 1929/2029“ statt. Die Künstlervereinigung begleitet mich gefühlt schon mein ganzes Leben lang, ihre Werke habe ich schon oft gesehen (auch dank Jahreskarte – lohnt sich!). Laut Social Media soll das Lenbachhaus die Räume neu gestaltet haben, und neue Werke wurden hinzugefügt, ich bin gespannt … Weiterlesen

Hommage an ein Spottlied

In der Burg Grünwald vor den Toren Münchens gibt es momentan eine kleine, aber recht feine Ausstellung. „Karl Valentin und die alten Rittersleut“ hat Valentins Begeisterung für Ritter, Mittelalter und das Groteske und Gruselige im Fokus.
Unten an der Treppe empfängt einen ein Papp-Ritter mit Ausschnitt für ein Gesicht dahinter, das wird natürlich gerne angenommen, sind immer lustige Erinnerungen. Oben steht eine echte Ritterrüstung, was für Groß und Klein schon eine Schau ist. Weiterlesen

Beavies und Butt-Head, Tick, Trick und Track


Was haben oben Genannte und Snoopy, Shaun das Schaf, Homer Simpson, Garfield und Asterix gemeinsam? Klar, alles Zeichentrickfiguren, aber nie gemeinsam auf der Leinwand. In Pullach kann man sie aber alle und noch ein paar mehr zusammen an der Wand sehen! Weiterlesen

… ein Haus, ein kunterbuntes Haus …

Immer wenn ich ins benachbarte Westend fahre (immerhin zwei Kilometer von mir entfernt), muss ich „West End Girls“ von den Pet Shop Boys summen. Womöglich geht es der Münchner Künstlerin Beastiestylez auch so? Vor kurzem hat sie in der Ganghoferstraße ein kleines SWM-Häuschen bemalt, und alle vier Wände zieren (nicht nur Tierhandlungs-)Tiere. Weiterlesen

Ismaninger Schatz

Am 22. März wurden in diesem Jahr das zweite Mal die historischen Prunkräume im Ismaninger Schloss geöffnet. Eine Besichtigung stand schon länger auf meiner ToDo-Liste, also die Möglichkeit ergriffen und die nächste bayerische Besonderheit besucht.
Im Jahr 1816 bezogen Eugène de Beauharnais, Stiefsohn Napoleons, und seine Ehefrau Auguste Amalie, die Tochter des bayerischen Königs Max I. Joseph, das Ismaninger Schloss, das in klassizistischer Form erbaut wurde. Das Gebäude wird heute als Rathaus der Gemeinde Ismaning genutzt, darin befinden sich im ersten Stock die beiden historischen Säle, die im pompejanischen Stil ausgestattet wurden.

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Vote … Munich Artists!

 

Acht Urban Artists verwandelten am 28.02. und 01.03.2026 live die Kulturflächen an der Schallschutzwand der 2. Stammstrecke mit Styles und Characters in ein temporäres Kunstwerk. Vor ziemlich genau zwei Jahren war hier auch schon Kunst zu sehen (LINK). Große Bilder von bekannten Graffitis und Murals über all die Jahre in München wurden ausgestellt, Infos dazu zur Verfügung gestellt. Weiterlesen

Draußen und drinnen schön

Seit 2020 gibt es *transit art. Ich habe euch schon mehrmals von den großformatigen Wandarbeiten im urbanen Raum in Rosenheim berichtet. (Link)

Nun gibt es etwas noch nie Dagewesenes in Rosenheim: Alle bisher an *transit art beteiligten nationalen sowie internationalen Künstler*innen sind gemeinsam in einer Ausstellung vertreten. Weiterlesen

Eine Welt voller Punkte

 

Wenn man Yayoi Kusama auf ein einziges Motiv reduzieren müsste, wären es Punkte. Sehr viele Punkte. Aber wer denkt, das sei bloß Dekoration, irrt gewaltig – hinter den berühmten Polka Dots steckt eine der faszinierendsten Künstlerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts.

Yayoi Kusama wird 1929 in Matsumoto, Japan, geboren. Schon als Kind leidet sie unter Halluzinationen, bei denen sich Muster, Punkte und Netze über ihre Umwelt legen. Statt daran zu zerbrechen beginnt sie, das Gesehene zu zeichnen. Kunst wird für sie kein Hobby, sondern Überlebensstrategie. Weiterlesen