… ein Haus, ein kunterbuntes Haus …

Immer wenn ich ins benachbarte Westend fahre (immerhin zwei Kilometer von mir entfernt), muss ich „West End Girls“ von den Pet Shop Boys summen. Womöglich geht es der Münchner Künstlerin Beastiestylez auch so? Vor kurzem hat sie in der Ganghoferstraße ein kleines SWM-Häuschen bemalt, und alle vier Wände zieren (nicht nur Tierhandlungs-)Tiere. Weiterlesen

Ismaninger Schatz

Am 22. März wurden in diesem Jahr das zweite Mal die historischen Prunkräume im Ismaninger Schloss geöffnet. Eine Besichtigung stand schon länger auf meiner ToDo-Liste, also die Möglichkeit ergriffen und die nächste bayerische Besonderheit besucht.
Im Jahr 1816 bezogen Eugène de Beauharnais, Stiefsohn Napoleons, und seine Ehefrau Auguste Amalie, die Tochter des bayerischen Königs Max I. Joseph, das Ismaninger Schloss, das in klassizistischer Form erbaut wurde. Das Gebäude wird heute als Rathaus der Gemeinde Ismaning genutzt, darin befinden sich im ersten Stock die beiden historischen Säle, die im pompejanischen Stil ausgestattet wurden.

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Vote … Munich Artists!

 

Acht Urban Artists verwandelten am 28.02. und 01.03.2026 live die Kulturflächen an der Schallschutzwand der 2. Stammstrecke mit Styles und Characters in ein temporäres Kunstwerk. Vor ziemlich genau zwei Jahren war hier auch schon Kunst zu sehen (LINK). Große Bilder von bekannten Graffitis und Murals über all die Jahre in München wurden ausgestellt, Infos dazu zur Verfügung gestellt. Weiterlesen

Draußen und drinnen schön

Seit 2020 gibt es *transit art. Ich habe euch schon mehrmals von den großformatigen Wandarbeiten im urbanen Raum in Rosenheim berichtet. (Link)

Nun gibt es etwas noch nie Dagewesenes in Rosenheim: Alle bisher an *transit art beteiligten nationalen sowie internationalen Künstler*innen sind gemeinsam in einer Ausstellung vertreten. Weiterlesen

Eine Welt voller Punkte

 

Wenn man Yayoi Kusama auf ein einziges Motiv reduzieren müsste, wären es Punkte. Sehr viele Punkte. Aber wer denkt, das sei bloß Dekoration, irrt gewaltig – hinter den berühmten Polka Dots steckt eine der faszinierendsten Künstlerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts.

Yayoi Kusama wird 1929 in Matsumoto, Japan, geboren. Schon als Kind leidet sie unter Halluzinationen, bei denen sich Muster, Punkte und Netze über ihre Umwelt legen. Statt daran zu zerbrechen beginnt sie, das Gesehene zu zeichnen. Kunst wird für sie kein Hobby, sondern Überlebensstrategie. Weiterlesen

Berauschende Bilder

 


Von Miguel Chevalier gab es in München schon einiges zu sehen in letzter Zeit. Vor allem im Rahmen des großen und vielseitigen „Flower Power Festivals“ 2023.  http://schwarzesbayern.info/kultur-flowers-forever-kunsthalle-muenchen/ und http://schwarzesbayern.info/kultur-extra-natural-bei-ludwig-beck-muenchen/.  Mit Digital by Nature präsentiert die Kunsthalle München nun aber die bislang größte Einzelausstellung von Miguel Chevalier in Europa. Diese Ausstellung ist weniger eine klassische Schau als vielmehr ein Eintauchen in digitale Bildwelten. Licht, Farbe und Bewegung verschmelzen zu raumfüllenden Installationen, die den Besucher unmittelbar umgeben. Man steht nicht vor Kunst – man befindet sich mitten in ihr. Weiterlesen

Slowenischer Impressionismus in Dachau

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Fotocredit: Dachau Gemäldegalerie

Der Impressionismus ging viele Wege – einige führten über München und Dachau bis nach Slowenien. Um 1900 fanden junge slowenische Künstlerinnen und Künstler in der pulsierenden Kunst-Stadt München sowie in der Dachauer Künstlerkolonie neue Inspiration. Hier, wo Licht und Landschaft im Mittelpunkt standen, entdeckten sie eine Malerei, die den Realismus hinter sich ließ und zu eindrucksvollen, farbenfrohen Bildwelten führte.
Die Ausstellung Wege des Impressionismus – Die Slowenische Moderne und Dachau zeigt erstmals in Deutschland hochkarätige Werke der Slowenischen Moderne – von impressionistischen Landschaften über eindringliche Porträts bis hin zu Gemälden, die persönliche wie gesellschaftliche Umbrüche sichtbar machen. Weiterlesen

Alle sieben Jahre nur

Wer kennt das auch? Bei Städtereisen stellt man sich im Pulk an, um touristische Sensationen erleben zu können, wie in Prag die Astronomische Uhr. In der eigenen Stadt geht man oft jahrzehntelang daran vorbei. Dabei haben wir in München mit unserem Glockenspiel ein viel schöneres Wahrzeichen! Es werden Szenen aus der Münchner Geschichte gezeigt. In der unteren Etage tanzen die Schäffler.
Der Tanz der Münchner Schäffler ist eine der ältesten Traditionen Bayerns. Nur alle sieben Jahre führen die Schäffler (ein altes Wort für Fassmacher) auf den Straßen ihre Tänze auf. Aktuell ist es wieder soweit! Weiterlesen

Schamlos schön




Was ist schön? An dieser Frage scheiden sich die Geister. Ist Schönheit Geschmackssache? Bin ich schön? Diese persönliche, intime Frage haben sich insgeheim die meisten von uns schon gestellt.


Die Ausstellung „Ich bin schön“ rüttelt auf. Hier werden keine etablierten Schönheitsideale gezeigt, hier wird gezeigt, welche Themenbereiche die Auseinandersetzung mit Schönheit heute prägen. Gelten die traditionellen ästhetischen Konzepte noch? Inwieweit beeinflussen uns die (sozialen) Medien? Wir leben schließlich in einer Welt, in der man sich erst zeigt, wenn auf Instagram ein (gnädiger) Filter über uns liegt. Weiterlesen

Das Schöne ist oft so nah

20251027_163434Über die Podcastreihe München – Deine Straßen bin ich auf Peter Cornelius gestoßen, der im 19. Jahrhundert zu einem der bedeutendsten Maler gehörte und in der Münchner Kaulbachstraße 20 wohnte. Der Künstler hat in München ein herausragendes Werk gestaltet: das weltweit zweitgrößte Wandfresko in einer Kirche! (s. a. Podcast Links unten). Weiterlesen