Lucifer speaks

DEMM-2026-Header-Samstag-2Es ist Ostern und damit Zeit für das Dark Easter Metal Meeting! Was uns – Nekrist und torshammare – gleich vor mehrere Herausforderungen stellt: Was soll man bei dem Mistwetter am Karsamstag anziehen? Regnet es, oder bleibt es trocken? Warum legen jedes Jahr an Ostern Bauarbeiten die Stammstrecke lahm? Am intensivsten haben wir aber im Vorfeld folgende Frage diskutiert: Welches Highlight des DEMM 2026 lassen wir sausen, um was zu essen? SO gut ist das Line-up dieses Jahr! Wie immer sind zweiunddreißig Bands in zwei Tagen geboten, und eine ist interessanter, besser und lauter als die andere – nix wie hin also!

DSC_3654Kaum lassen die norwegischen Black-Metal-Veteranen Koldbrann pünktlich um halb drei die ersten schrammeligen Gitarren erklingen, füllt sich das Werk – das DEMM-Publikum weiß, dass man sich hier auch die Opener auf keinen Fall entgehen lassen sollte! Die ersten drei Songs eröffnen auch das aktuelle Album Ingen skånsel, gefolgt von „Forstanden seiler sin egen sjø“ von derselben Platte – wir sind erstaunt, wie glatt das klingt, Koldbrann hatten wir doch deutlich rumpeliger im Gedächtnis? Als Mannevond ankündigt, dass man jetzt mit „Koldbrann“ und „Kaosmanifest“ zu den musikalischen Wurzeln der ersten Demos und des ersten Albums Nekrotisk inkvisition von 2003 zurückkehrt, scheppern die Norweger allerdings wieder so räudig wie erwartet – puh! Spätestens jetzt haben auch die letzten Nachzügler*innen das Werk erreicht, sodass jede Menge glücklicher Besucher*innen die manische Energie, die Koldbrann auf die Bühne bringen, gut ins nächste Konzert mitnehmen können.

DSC_3691Wie immer werden Halle und Club gleichzeitig bespielt, und wir entscheiden uns, in der Halle anzufangen, wo uns neben beachtlichen Menschenmassen auch etwas bizarr anmutende, aber durchaus launige Jazz-Pausenmusik empfängt (die uns den ganzen heutigen Tag noch erheitern soll). Tagesopener ist Severoth, das Ein-Mann-Projekt von Illia Rafalskyi aus der Ukraine, der mit drei Gastkollegen auf der Bühne steht und uns atmosphärisch-depressiv durch die wilde Schönheit seiner Heimat führt, die nach wie vor unter dem Krieg zu leiden hat. Die Mischung aus Atmosphäre und Raserei kommt beim andächtig lauschenden Publikum gut an, und vor allem die Songs „Sunrise will come (Сонце зійде)“ und „… and winter in my heart (… a на серці зима …)“ vom aktuellen Album Шляхом світла (By the way of light) gehen direkt ins Herz. Seine stimmliche Bandbreite zeigt Severoth dann mit beeindruckendem Cleargesang, der fast etwas Sakrales hat. Sehr solide Darbietung eines bemerkenswerten Musikers!

DSC_3780Parallel dazu gibt die deutsch-österreichische Kapelle Kyi, die im letzten Jahr ihre erste EP Vagrant Circle herausgebracht hat, im Club ihr Live-Debüt. Die kleine Bühne ist mit Musiker*innen und großen Kerzenständern recht gut gefüllt, und aus Gründen, die sich uns nicht ganz erschließen, sitzt obendrein eine nackte, blutverschmierte Frau neben Sängerin Ynoxia (die auch bei Fair of the Forgotten am Mikro steht), die irgendwann an ihrer Kette am Halsband von der Bühne geführt wird. Trotz der beengten Verhältnisse ist die Performance sehr engagiert, wenn auch platzbedingt ein bisschen statisch, was dem klassisch-hysterischen Black Metal keinen Abbruch gut. Guter Debütauftritt einer vielversprechenden Band, die wir auf jeden Fall im Auge behalten werden!

DSC_3836„This is Satanic Black Metal!”, kündigen Urgehal ihren Auftritt im Werk an, und wir sind natürlich dankbar für den Hinweis – nicht, dass da Verwechslungsgefahr bestanden hätte! Gefeiert wird der zwanzigste Geburtstag des Albums Goatcraft torment, und das hauen uns die Urgesteine Urgehal von vorne bis hinten einmal um die Ohren (nur der letzte Song „Et steg nærmere Lucifer“ fehlt). Technisch gesehen haben sich Urgehal vor zehn Jahren aufgelöst, und seit dem Tod von Sänger Trondr Nefas gibt es kein neues Material mehr – umso schöner für die Fans, dass sich die Band ab und zu mit einem Gastsänger am Mikro aufmacht und hier und da vereinzelt Shows wie diese spielt. Man merkt der Band an, dass sie nicht jeden zweiten Abend gemeinsam auf der Bühne steht, aber das hindert niemanden daran, dem Publikum mit sehr viel rasender Leidenschaft die Frisur neu zu ordnen. Vor allem Klampfer Enzifer, immer gut zu erkennen an dem Ledergeschirr um den Kopf, darf sich der ungeteilten Aufmerksamkeit der Fans erfreuen – und muss ab und zu dem enthusiastisch geschwenkten Mikrofonständer ausweichen. Wer Urgehal mag und einen Bezug zum Album hat, für den oder die war das sicherlich mindestens ein Highlight am Karsamstag!

DSC_3968-1Wir verabschieden uns etwas früher, um überpünktlich unseren Lieblingsgriechen aufzusuchen. Nein, wir reden zur Abwechslung nicht von der Essenspause, sondern von Sakis Tolis, der sich anschickt, nach einem langen Intro die Backstage Halle abzureißen. Der Sound seines Soloprojekts ist so unglaublich fett und mächtig, wie man das auch von seiner Hauptband Rotting Christ gewohnt ist – wie zaubern diese Griechen das nur immer hin? Auch wenn man die eindeutige Verwandtschaft natürlich deutlich raushört, sind die Solo-Stücke, die Sakis bisher auf zwei Alben und unzähligen Singles rausgebracht hat, etwas weniger ruppig und etwas eingängiger, was ganz deutlich wird, als nach „My salvation“, „We the fallen angels“ und „Among the fires of hell“ dann „Tou thanatou“ (und später dann noch „Holy mountain“) gegeben wird – spätestens hier hat jede*r im Publikum ein breites Grinsen auf dem Gesicht (nicht nur die griechische Fraktion, die in der ersten Reihe enthusiastisch Flaggen schwenkt). Zwischendrin wird die Live-Band vorgestellt, die Sakis unterstützt, und natürlich bedankt er sich bescheiden bei den Fans, die später als einziges zu beanstanden haben, dass es keinen Merch gibt.

DSC_3982_Miserere-LuminisEs fällt schwer, sich von diesem energiegeladenen Auftritt loszureißen und noch eine schnelle Stippvisite im Club nebenan zu machen, wo die Kanadier von Miserere Luminis das musikalische Gegenprogramm gestartet haben. Die Québécois sind der Geheimtipp des Festival-Samstags, dementsprechend ist der Club gesteckt voll. Aktiv sind Miserere Luminis seit 2008, ein Jahr darauf folgte dann das Debütalbum, und dann ließ man sich erst mal vierzehn Jahre Zeit für Album Nummer zwei. Seither haben die Kanadier einiges an Geschwindigkeit aufgenommen, was den Publikationsrhythmus angeht. Was den musikalischen Rhythmus betrifft, sind sie so stimmungsvoll und getragen wie seit ihren Gründungstagen. Die bunten Scheinwerferlichter spiegeln sich dabei auf den metallenen Halbmasken, die alle auf der Bühne tragen, was dem Atmospheric Black Metal einen geradezu mystischen Anstrich gibt. Grandiose Musik und leidenschaftliche Performance – was für ein toller erster Auftritt in München, dem hoffentlich noch viele weitere folgen!

DSC_4067-1Die nächste Sensation wartet dann im Werk auf uns: Eines der seltenen Vinterland-Konzerte. Wer? Ja, genau: Vinterland. 1992 gegründet, brachten die Schweden zwei Demos und 1996 das Debütalbum Welcome my last chapter heraus – und verabschiedeten sich 1997 in den vorläufigen Ruhestand. Seit 2011 tauchte das Trio dann immer wieder mal auf Festivals auf, und dementsprechend versammeln sich heute alle, denen Vinterland je die kalten Klauen ins Fleisch geschlagen haben, brav vor der Bühne, um sich einen der Meilensteine des schwedischen Melodic Black Metal zu gönnen (manche waren sogar so enthusiastisch, dass sie auf kürzestem Schleichweg vom Club zum Werk eilen wollten. Das flehend vorgebrachte „Aber ich muss doch zu Vinterland!!“ hat die Secus leider nicht ganz überzeugt). Die Bühne wird in eisblaues Licht getaucht, und dann empfängt uns diese perfekte Mischung aus Brutalität und Melancholie – das akustische Pendant zu „allein im gefrorenen Wald ausbluten“, wie ein Rezensent es mal so treffend beschrieben hat. Songs wie „I’m an other in the night“ oder „A castle so crystal clear“ bestechen durch die Abwechslung im Tempo, den in den Vordergrund gestellten Instrumenten, ergänzt durch die krächzigen Vocals – und damit das richtig rauskommt, braucht es auch einen glasklaren Sound, der im Backstage heute allerdings nicht immer und überall gegeben ist. Die beinharten Fans feiern den Auftritt natürlich trotzdem ab, im hinteren Drittel leert sich das Werk nach und nach – vielleicht ist für viele aber auch Zeit zum Essen. Auch wir verabschieden uns ein wenig früher, um eine nötige Pause in den straffen Tagesplan hineinzutetrisen.

Im Auto vernichten wir ein paar Brezn und andere Stärkungen, um dann schnell wieder zum Gelände zurückzueilen. Doch nicht schnell genug, denn wer Pause macht, den bestraft ein völlig überfüllter Club. Nornír finden daher leider ohne uns statt, was wir wirklich bedauern – denn erstens sieht man danach gefühlt jede*n zweite*n mit Nornír-Shirt rumrennen, und zweitens ist jede*r, der oder die es rechtzeitig in den Club geschafft hat, hinterher total begeistert. Wir hoffen sehr, dass das nicht der letzte Auftritt der schwarzmetallischen Sachsen im schönen München gewesen sein wird!

DSC_4198-1Dafür haben wir ein bisschen mehr Zeit für Auðn in der Halle, die wir auch auf keinen Fall verpassen wollen! Die Isländer haben uns zuletzt 2017 im Vorprogramm von Gaahls Wyrd in ihren Bann geschlagen und waren seither nur 2018 noch mal in München, weswegen wir ihnen umso mehr entgegenfiebern. Damit sind wir nicht allein: Einmal mehr ist die Halle so voll, dass nicht einmal mehr ein Blatt Papier zwischen die Menschen gepasst hätte, und woher das Publikum die Atemluft für den Jubel nimmt, ist uns ein Rätsel. Die Isländer rund um Frontmann Hjalti Sveinsson halten den hohen Erwartungen nicht nur stand, sie übertreffen sie sogar: Als Auðn mit „Verður von an brað“ loslegen, sieht man bis weit nach hinten viele andächtig mitnickende Köpfe, bis sie sich mit „Vökudraumsins fangi“ wieder von uns verabschieden. Dazwischen liegt eine ganze Bandbreite an Emotionen, von wütend-melancholischen Ausbrüchen bis hin zu kurzen, stillen Atempausen ist alles dabei, was die drei Alben der Band bisher zu bieten haben, und das mit einer Energie abgeliefert, die ihresgleichen sucht. Dazu gewinnen Auðn den Ehrenpreis für die bestgekleidetste Band des Festivals, denn die Herren sind im schwarzen Sakko auf der Bühne. Wir sind begeistert und jubeln trotz Sauerstoffmangel kräftig mit!

DSC_4336„We are Firespawn, and we are full of hate!” Vorstellen müssten sich die schwedischen All-Stars-Death-Metal-Veteranen wahrlich nicht: Jedes einzelne Bandmitglied ist oder war in so einigen international erfolgreichen Kapellen aktiv. Seit dem viel zu frühen Krebstod von Sänger L-G Petrov (R.I.P.!) ist Firespawn eine Tribute-Band, seine Fahne hängt riesengroß hinter dem Wirkungsbereich von Drummer Matte ModinJörgen Sandström (GraveEntombed) liefert nicht nur gesanglich am Mikro ab, er erweist sich auch als recht gesprächig und feuert so einige markige Sprüche auf die zahlreich versammelte Meute ab – die allerdings oft eher indifferent reagiert. Dazwischen gibt’s die supertight runtergeprügelten Hits der drei Alben Shadow realmsThe reprobate und Abominate, mit einem leichten Schwerpunkt auf dem Debüt. Kurz und gut: Alles, wie es sein soll (auch wenn bei uns, warum auch immer, der Funke nicht so recht überspringt), und es gibt sogar mindestens einen Crowdsurfer, was man beim Münchner Publikum eher selten sieht (muss wohl ein Tourist gewesen sein).

DSC_4376-1Der nächste Geheimtipp des DEMM 2026 erwartet uns danach im Club – der allerdings halb leer bleibt, als TodoMal aus Spanien die Bühne entern. Sind sie noch zu unbekannt, oder mussten sich doch so einige von der Firespawn-Dampfwalze erholen? Wir freuen uns jedenfalls über ein bisschen mehr Luft zum Atmen und sogar ein bisschen Platz zum Bewegen. Auf Konserve klingen TodoMal – auf Papier ein Zwei-Mann-Projekt, bestehend aus Sänger Wildman (mit schickem Hut) und Gitarrist Mile – sehr proggig und spacig, für diesen Live-Auftritt werden die Doom-Anteile in Songs wie „Silent mass“ und „A greater good“ deutlich hochgefahren. Die Herren und Dame (am Keyboard, auch wenn sie mehr oder weniger komplett in den Schatten versunken ist) aus Castilla-La Mancha sind seit 2020 aktiv, haben bisher zwei Alben draußen und beeindrucken live mit volltönendem Cleargesang und wuchtigen Songs, auf die man sich ein bisschen einlassen muss. Das relativ spärliche, aber umso hingebungsvollere Publikum hat’s gefeiert!

DSC_4412-1_SchammaschParallel dazu rufen Schammasch in der Halle zur unheiligen Messe: die fünf Schweizer betreten die Bühne in bodenlangen Roben mit Goldborten und goldenen Halbmasken vor den Gesichtern, die einige im Lauf des Konzerts abnehmen. Vor einigen Jahren waren sie als Vorband zu den (damals noch intakten) Batushka in München zu sehen, seitdem ist der Sound noch mystischer und spezieller geworden. Fünf Songs in Überlänge versetzen das zahlreich erschienene Publikum in Hypnose, man wird von den eintönigen Klängen geradezu davongetragen – wenn man sich denn drauf einlassen kann und will. Die meisten Anwesenden wollen das ganz offensichtlich, und so sind die Fans zwar nicht unbedingt euphorisch, aber dennoch recht andächtig.

DSC_4466-1Auf Blackbraid war gefühlt jede und jeder der Anwesenden gespannt wie die sprichwörtlichen Flitzebögen: die Kapelle um Frontmann (und einziges Bandmitglied) Jon Krieger aka Sgah’gahsowáh gehört – obgleich er selbst mexikanisch-indigener Herkunft ist – zu der wachsenden Native-American-Black-Metal-Szene, und dass „Rez Metal“ einiges Interessantes zu bieten hat, konnte man spätestens 2018 in der kurzen Revolver-Magazine-Doku „Metal from the dirt“ sehen und vor allem hören. Vor allem der norwegisch inspirierte Black Metal hat es vielen der Indigenen in den USA angetan (was möglicherweise mit einer gewissen Naturverbundenheit des Genres erklärt werden kann), und so stehen Blackbraid ihren europäischen Kolleg*innen in nichts nach: das knallvolle Werk bekommt einen Knüppel nach dem anderen um die Ohren gehauen, ein erbarmungsloses Soundgewitter, in dem die kleinen Unterschiede und Eigenheiten, die Blackbraid von den Skandinaviern unterscheiden, gnadenlos untergehen. Erst, als Sgah’gahsowáh nach einer Akustikgitarren-Einlage zur Flöte greift, klingen Blackbraid etwas eigenständiger (und müssen/dürfen sogar eine winzige Zugabe spielen). Alles in allem eine Band, zu der alle, die mit rasend schnellem und eiskalten Schwarzmetall was anfangen können, bedenkenlos greifen kann. Lobend erwähnt sei auf jeden Fall auch noch die extrem engagierte Darbietung auf der Bühne!

DSC_4552-1Die dritte große Sensation nach Urgehal und Vinterland wartet dann in der Halle auf uns: Nur vier Jahre nach ihrer Auflösung haben sich Secrets of the Moon zu ausgewählten Gigs zusammengefunden, um den zwanzigsten Geburtstag ihres Meilensteins Antithesis zu feiern. Dessen fünfzig Minuten füllen den Slot perfekt (nur die Instrumentals bleiben außen vor), und die vielen, vielen Fans in der Halle sind sichtlich glücklich, diese besondere Show sehen zu dürfen – und vor allem zu hören: Der Sound ist fett, und trotzdem geht nichts verloren, eine Mischung, die leider nicht bei jeder Band so wunderbar klappt. Secrets of the Moon stehen zu fünft auf der Bühne, neben s.G. und Thelemnar ist auch Arioch ein vertrautes Gesicht. Wohin man auch blickt, sieht man glücklich gereckte Fäuste und selige Gesichter, und als bei „Lucifer speaks“ auch noch Schammasch-Sänger C.S.R., noch in Robe, auf die Bühne kommt, ist das Metal-Glück am Karsamstag perfekt. Was für ein intensives, großartiges Konzert!

(Deswegen haben wir die tschechischen Todesmetaller Hypnos, die parallel dazu im Club gespielt haben, komplett verpasst – wir freuen uns auf die nächste Gelegenheit!)

DSC_4641-1Endspurt! Die letzte Band am Samstag im Werk ist niemand Geringeres als die Langschiff-Besatzung von Unleashed, und wie sehr man sich auf dieses Konzert gefreut hat, wird an den Freudenschreien deutlich, die um diese Uhrzeit noch ausgestoßen werden, ehe man sich ins Getümmel vor der Bühne wirft und mit dem Opener nach Asgard fliegt. Die Stockholmer, die seit über dreißig Jahren in derselben Besetzung spielen, heizen den müden Festivalbesuchern nochmal richtig ein, und was immer Frontmann Johnny Hedlund auch verlangt, sei es lautes Mitsingen, gereckte Fäuste oder einen Zug aus dem Methorn, er bekommt es (und kommentiert alles freudig mit markigen Sprüchen). Zwar leert sich das Werk dann zügig – wir vermuten die desolate ÖPNV-Situation –, aber wer noch da ist, wirft sich voller Freude in den Circle Pit, und erneut taucht ein Crowdsurfer auf. Man merkt Johnny Hedlund übrigens kaum an, dass er sich erst vor wenigen Wochen den Unterschenkel gebrochen hat – Chapeau! Die Songs knüppeln sowieso wie eh und je und tun, was sie sollen – Laune machen! Von nahezu jedem Album ist was dabei, sodass auch wirklich jede*r am Ende mit einem breiten Grinsen und einem sich abzeichnenden Schleudertrauma nach Hause geht. Ein grandioser Abschluss für einen grandiosen ersten Festivaltag!

Hier geht’s zum Sonntag!

Text: Nekrist, torshammare
Bilder: torshammare

Setlisten Dark Easter Metal Meeting, Karsamstag, 4. April:

Koldbrann:

  • Ingen skånsel
  • Et uomtvistelig falsum
  • I unaturens vold
  • Forstanden seiler sin egen sjø
  • Koldbrann
  • Kaosmanifest
  • Moribund
  • Djevelens treskeverk
  • Totalt sjelelig bankerott
  • Inhumanitær inngripen

Severoth

  • Winter sang her lullaby (Колискову співала зима)
  • Sunrise will come (Сонце зійде)
  • …and winter in my heart (… A на серці зима …)
  • Far above the sky

Urgehal (Goatcraft torment Tribute Show)

  • Goatcraft torment
  • Risus sardonius
  • Antireligiøs
  • Dødsmarsj til helvete
  • Satanic Black Metal in hell
  • Nefastus nex necis
  • Gathered under the horns
  • Selvmordssalme
  • Sentiment of chaos

Sakis Tolis

  • My salvation
  • We the fallen angels
  • Among the fires of hell
  • Tou thanatou (RC-Cover)
  • Seal 1 (Revelation 6:1-2): The Antichrist
  • Orkizome
  • Paranoia
  • Welcome to my party
  • Holy mountain (RC-Cover)
  • Live with passion – die with honour
  • Nocturnal Hekate (Daemonia-Nymphe-Cover)

Vinterland

  • Intro
  • Our dawn of glory
  • I’m an other in the night
  • So far as beyond
  • A castle so crystal clear
  • As I behold the dying sun
  • Vinterskogen
  • Still the night is awake
  • A winter breeze
  • Wings of sorrow
  • Outro

Auðn

  • Verður von an brað
  • Drepsótt
  • Einn um alla tið
  • Eldborg
  • Þjáning heillar þjóðar (DEMO)
  • Haldreipi hugans
  • Prísund
  • Vökudraumsins fangi

Firespawn

  • The gallows end
  • Full of hate
  • Death and damnation
  • Ruination
  • The hunter
  • Serpent of the ocean
  • Heathen blood
  • The emperor
  • All hail
  • Lucifer has spoken

TodoMal

  • High time
  • Silent mass
  • Ultracrepidarian
  • Gods fucking in the sky
  • A greater good
  • Infero tristi
  • Coalescence
  • Antichrist of love
  • Born of the earth

Schammasch

  • They have found their master
  • Golden light
  • A paradigm of beauty
  • Metanoia
  • I hail you, old ocean

Blackbraid

  • Celestial bloodlust
  • Wardrums at dawn on the day of my death
  • The spirit returns
  • The wolf that guides the hunters hand
  • The river of time flows through me
  • The dying breath of a sacred stag
  • Twilight hymn of ancient blood
  • As the creek flows softly by
  • Sacandaga
  • Barefoot ghost dance on blood soaked soil
  • (Zugabe) A song of death on winds of dawn (snippet)

Secrets of the Moon

  • Intro
  • Versus
  • Ordinance
  • Confessions
  • Metamorphoses
  • Ghost
  • Seraphim is dead
  • Lucifer speaks

Unleashed

  • To Asgaard we fly
  • Destruction (of the race of men)
  • Don’t want to be born
  • Hammer battalion
  • To my only son
  • Hold your hammers high!
  • No sign of life
  • The longships are coming
  • War comes again
  • The immortals
  • The dark one
  • Into glory ride
  • The hunt for white christ
  • Death metal victory

(1392)

0 Kommentare

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert