Freitag:

Anka
Nach ausführlichem Frühstück im Hotel kommt man so langsam in Gang, ich gehe erstmal noch einkaufen, vor allem Getränke, es ist ja immer noch so wahnsinnig heiß. Das Einkaufszentrum ist gleich gegenüber, aber bis ich wieder zurück bin und mich endlich entschieden haben, welche Klamotten dem heutigen Tag und Wetter angemessen sind, bin ich tatsächlich schon wieder zu spät dran für den ersten eigentlich geplanten Programmpunkt: um 12 Uhr mittags findet nach fast zehn Jahren der „Bodyruset” jetzt hier in Trollhättan statt, ein traditioneller 2,42 km-Lauf zu lautem EBM. Mitlaufen hätte ich allerdings sowieso nicht wollen, das muss man nämlich in Stiefeln, aber eine Schau wäre es sicherlich gewesen.
ST_VIP-Bereich-SteamStattdessen bin ich dann überpünktlich schon um halb zwei auf dem Gelände und kann in Ruhe den gestern noch abgesperrten restlichen Bereich erkunden. In einem kleinen Gebäude im höchstgelegenen Eck des dieses Jahr wirklich ziemlich großen Geländes befindet sich das „Substate”, eine Mischung aus Kunstausstellung mit kreativ-unheimlichen Artefakten und Fotografien sowie diversem Kunsthandwerk, im Stil alles irgendwo zwischen der dreckigeren Seite des Steampunk und düster-postapokalyptischen Visionen angesiedelt, aber auch ein Tattoo oder Piercing könnte man sich hier stechen lassen. Im Moment ist es aber noch sehr ruhig, einige Aussteller bauen auch noch auf, die Sonne scheint durch die Tür, und der im Sonnenlicht tanzende Staub passt schon fast beunruhigend gut in die Stimmung. Ich lasse den Leuten trotzdem erstmal noch ihre Ruhe, überlege, ob ich vielleicht gleich noch einen Kaffee will, entscheide mich dann aber doch, mir lieber schon mal den VIP-Bereich anzuschauen, der auch irgendwie ein Steampunk-Motto hat. Da gibt es sogar Schatten, und das ist ja gerade mittags wirklich nicht verkehrt. Kurz nach zwei muss ich dann aber eh raus in die Sonne und vor die Aura-Bühne, die sich, so aus der Nähe, als wirklich ziemlich groß herausstellt. Definitiv die höchste Bühne, die das Subkult jemals hatte!
Biomekkanik-1-1Und die erste Band, die darauf spielen darf, sind keine Geringeren als Biomekkanik, die hier, vor heimischem Publikum, nochmal ganz anders aufdrehen als beim – auch nicht gerade schlechten – Auftritt auf dem WGT. Das Set ist diesmal eine ganze Stunde lang, Ansagen gibt es wenige, aber das Zusammenspiel zwischen den Bandmitgliedern wirkt mühelos, und generell bekommt man das Gefühl, dass hier wirklich alle großen Spaß haben. Außer vielleicht die Fotografen, für die die Höhe der Bühne eine gewisse Herausforderung darstellt. Anschließend ist dann erstmal wieder Schatten und Getränke angesagt – hauptsächlich Leitungswasser, aber im Laufe des Nachmittags geht dann schon auch ein kleiner Cider oder zwei, nachdem es auch dieses Jahr zumindest im VIP-Bereich wieder den leckeren Himbeer-Cassis-Cider von Pistonhead gibt.
CrD-1-1Zu Cat Rapes Dog schaue ich dann mal wieder bei der Stella-Bühne vorbei, was sich durchaus lohnt, auch wenn man wie ich die schon 40-jährige (!) Geschichte der Band bisher irgendwie total verpasst hat. Für allzu aktive Begeisterung ist es allerdings immer noch eindeutig zu warm, und außerdem muss ich mir die Energie noch etwas aufsparen – als Nächstes spielen nämlich Alice in Videoland auf der Aura. Und jetzt verstehe ich auch, dass diese Bühne perfekt aufgebaut ist – dank ihrer Höhe und im Zusammenspiel mit dem Gelände ist die Sicht auch mit viel Publikum wirklich ungewöhnlich gut, und auch der Sound deckt den gesamten Publikumsbereich, ohne zu sehr in Konflikt mit den anderen „richtigen“ Bühnen (die einzige Ausnahme ist die kleine Pluto) zu kommen.
Alice-1-2Und ja, es ist viel Publikum – man merkt, wie sehr das Festival gewachsen ist, seit Alice in Videoland, damals sicher nicht unbeliebter als heute, 2018 hier zuletzt über die Bühne fegten. Die schwedischen Elektropunker kommen aus einer relativ langen Band- und vor allem Livepause, ganze sieben Jahre gab es keine Auftritte. Davon merkt man jetzt absolut gar nichts, weder die Band noch das Publikum scheinen irgendetwas verlernt oder gar älter geworden zu sein. Zudem dürfte Sängerin Toril möglicherweise einen Rekord für die meisten jemals auf dem Subkult innerhalb eines Auftritts gewechselten Bühnenoutfits aufgestellt haben. Gegen Ende des Sets texte ich mich mit torshammare zusammen, die gerade am Hang zwischen Bühnenbereich und Foodcourt auf der Wiese sitzend eine Pizza isst, und stelle fest, dass man tatsächlich auch von hier noch einen guten Blick auf die Bühne hat – mehr Open-Air-Feeling geht eigentlich gar nicht.
Ultra-1Nachdem ich dann auch eine Pizza möchte und das alles etwas länger dauert, erwische ich zumindest noch einen Teil des Auftritts von Ultra Sunn auf der Stella-Bühne. Allerdings merke ich bald, dass mich die Backdrop-Wechsel mit den diversen Bandlogos irgendwie mehr faszinieren als die Musik, und so stelle ich mich doch lieber nochmal für ein Getränk in die Schlange, bevor es zu Strikkland in die Helgon-Halle geht.
Strikkland-1Strikkland hatte ich beim ElectriXmas im Dezember in Malmö leider größtenteils verbummelt und das dann sehr bereut, insofern bin ich dieses Mal ausdrücklich pünktlich da, wenn auch lieber hinten in der Halle, wo man ja auch eine ganz hervorragende Sicht auf die Bühne hat. Der fröhliche EBM lädt absolut zum Tanzen ein, allerdings ist der schräge Holzboden dafür nicht ganz so gut geeignet, und ich bin nicht die Einzige, die dann doch eher nur so mitwippt. Aber egal, an Bühnenshow mangelt es auch nicht, und die Zeit vergeht wie im Flug.
Henric-1-3Nach Strikkland hätte ich eigentlich eine gewisse Pause, während auf der Hauptbühne Charta 77 & Bonta ihr Set zu Ende bringen, aber in guter alter Subkult-Tradition ist plötzlich vor der Stella alles frei. Wir schieben uns also schnell in die erste Reihe und warten gemütlich ratschend auf Henric de la Cour. Als es dann losgeht, wird es auch langsam etwas dämmrig, was der Stimmung noch mal extra guttut, auch wenn „gute Stimmung” bei Henric natürlich etwas anderes meint als bei vielen anderen der diesjährigen Acts. „Schaurig schön” trifft es bei dem düstersten Act des Festivals wohl eher.
Als wir dieses Mal entlassen werden, habe ich erst noch mal eine kleine Pause, weil mich der Hallen-Act nicht interessiert, aber zum Headliner des Abends bin ich wieder im Publikum.
MC-1-2Melody Club sind offensichtlich eine schwedische Musiklegende und werden gebührend abgefeiert. Ganz nebenbei bricht der Sänger auch gleich Torils frischen Rekord mit den am öftesten gewechselten Bühnenoutfits schon wieder und stellt möglicherweise auch noch einen für die eleganteste Besteigung diverser Bühnenelemente auf. Und ja, die Musik ist definitiv nicht schlecht, auch für mich so gar nicht-Schwedin, auf eine Art, bei der man immer denkt, man hätte das doch irgendwann schon mal gehört und gemocht. Eigentlich ein würdiger Abschluss des Abends – aber jetzt wollten wir ja eigentlich noch auf die eine oder andere Afterparty!
Die finden nicht auf dem Gelände, sondern im Stadtzentrum statt, zum einen in der von früheren Pre- und Afterpartys bekannten Backstage Rockbar, und zum anderen im BG’S – das, wie wir feststellen, im selben Block ist wie unser Hotel, nur auf der anderen Seite. Da passt es gut, dass hier jetzt unter anderem zuerst DJ Monstera und später auch noch Kettil auflegen sollen, und wir versuchen unser Glück. Reinkommen ist auch erstmal kein Problem, obwohl es schon etwas voll zu sein scheint, aber dann schickt man uns auf eine Art Hindernislauf kreuz und quer durch die Lokalität, Treppe runter, Labyrinth, Treppe rauf, nein, stopp, wieder runter, oh, Halle! – falscher DJ, nicht unsere Musik, also doch wieder Treppe rauf? Ein Glück bin ich nicht betrunken. Aber jetzt doch langsam etwas müde. Als wir den richtigen Raum dann endlich finden, stellen wir fest, dass der nicht nur voll mit beige-weiß gekleideten Fußballfans ist, sondern vor allem auch mit fest montierten Tischen und Bänken – Platz zum Tanzen gibt es nicht wirklich?
ST_Backstage-TürWir geben auf, schauen noch kurz ins Backstage, wo es auch weniger voll und das Publikum etwas weniger vanillig ist, aber da spielt eine eher weniger bemerkenswerte Band, und es ist höllenlaut. Also doch lieber Chips und Chill im Hotel.

torshammare
Heute wird es noch heißer, trotzdem mache ich nach dem Frühstück einen Spaziergang zum Wasser, denn davon hat Trollhättan ziemlich viel. Den großen Wasserfall bei Schleusenöffnung sieht man leider nur noch einmal im Jahr (im Juli irgendwann), aber der imposant dahinströmende Göta Älv ist auch so sehenswert. Bis zu den berühmten Schleusen südwestlich der Innenstadt ist es mir zu Fuß heute zu weit und zu sonnig, aber die Königsgrotte nehme ich noch mit – ein imposanter Stein, auf dem sich seit ein paar Jahrhunderten alle schwedischen Könige per eingemeißeltem Autogramm verewigen. Danach bin ich gut durchgeröstet und laufe zurück – schließlich fängt das Festival für mich auch heute echt früh an, weil ich um kurz nach zwei Biomekkanik sehen will. Das klappt nach einem Essensstopp im Einkaufszentrum (und Besichtigung des davor liegenden Trollhättan Walk of Fame – hier hat sich unter anderem Nicole Kidman verewigt) auch.
ST_BiomekkanikBiomekkanik – um Ex-Spark!-Sänger Christer Hermodsson, der die Band mit zwei neuen Mitgliedern wiederbelebt hat – treten auf der heute auch bespielten Aura-Bühne auf, die sehr hoch ist (man sieht also von überall aus richtig gut, wir stehen trotzdem in der ersten Reihe) und einen bombastischen Sound hat. Das ist für Christers phänomenale und sehr wandelbare Stimme aber auch angemessen, und seine beiden Mitstreiter*innen – Mattias Johansson an Synth und Gitarre, bekannt von Machinista, und Sandra Mattson an Synth und Drumpads und Gesang – runden die Darbietung perfekt ab. Der musikalische Stil von Biomekkanik ist schwer zu beschreiben – melodisch, tanzbar, im weitesten Sinn elektronisch. Poppig, aber viel mehr als das. Vor allem zeigt Christer hier, was alles in seiner Stimme steckt, und allein das ist schon das Braten in der gleißenden Sonne wert. Wahnsinnsauftritt!
ST_VIP-Bereich-DJDanach müssen wir alle aber in den Schatten und testen den nebenan liegenden VIP-Bereich aus, auch wenn ich gerne noch schwedischen Punk (Lejonhjärta) gehört hätte. Heute ist Schatten extrem notwendig. Der VIP-Bereich verfügt über eine eigene Bar und ein kleines DJ-Zelt, außerdem gemütliche Sitzplätze und ein bisschen Ruhe vom Festivaltrubel.
ST_Cat-Rapes-DogDie Zeit vergeht schnell mit Gesprächen und dem Begrüßen von Bekannten und dem auf anderen Festivals oft kaum möglichen Herumhängen. Schwupps, schon steht das (un)kontrollierte Chaos von Cat Rapes Dog auf dem Plan, die dieses Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiern. Bei Auftritten in Deutschland geht der Pogo immer recht früh los, hier dauert es bis zu den letzten Songs, das einheimische Publikum feiert die Elektro-Punk-Helden um John Lindqwister und Annelie B. Sanne aber natürlich trotzdem gebührend ab.

ST_PetersilieDanach muss ich mich ein wenig hinsetzen und vor allem etwas essen, und ich teste den Pizzawagen aus (der vor allem riesige Tetrapaks Petersilie auf dem Tresen stehen hat – wofür?). Mit einer Margherita sitze ich gemütlich im Schatten auf der Wiese und schaue mir Alice in Videoland auf der Aura-Bühne an – das perfekte Festivalfeeling! Alice in Videoland ist die ursprüngliche Band von LIKK-Sängerin Toril und mir bisher nur aus Erzählungen von Anka bekannt.
ST_Alice-in-VideolandIch brauche auch ein bisschen, um richtig reinzukommen, aber irgendwann packt mich die hochmelodiöse, aber trotzdem krachige Mischung verschiedenster Genres, und Toril ist – in verschiedenen quietschbunten Outfits – sowieso der Wahnsinn, stimmlich und als Performerin.

ST_Loke-NybergDie nachfolgenden Ultra Sunn (die wir vorher im VIP-Bereich schon gesehen haben – Himmel, ist Sam Hugé groß!) auf der Stella-Bühne habe ich schon öfter gesehen und schaue ich mir nur im Vorbeigehen an, weil ich ganz dringend zur Pluto-Bühne muss, wo der Göteborger Troubadour/Singer/Songwriter/Stand-up-Comedian Loke Nyberg auftritt. In der Region ist er sehr bekannt, es gibt auch Verbindungen zur schwedischen Synth-Szene, trotzdem ist nicht viel los. Die Anwesenden – viele sitzen auf dem Boden vor der Bühne, was das Ganze noch familiärer macht – haben aber großen Spaß. Ich verstehe etwa 80 % dessen, was Loke erzählt, und amüsiere mich auch sehr. Er lässt sich auch nicht vom gegenüber herüberdröhnenden Punk-Soundcheck aus der Ruhe bringen, die Tür machen wir dann aber doch zu (auch wenn es noch heißer wird). Hörenswert sind aber vor allem seine Songs, und da ganz besonders „Gamle goth“, das er dem vor ein paar Monaten verstorbenen Johan Strauss gewidmet hat, einem wichtigen Mitglied der schwedischen Goth/Synth-Szene. Schön, dass auf dem Subkult auch Raum für einen auf den ersten Blick etwas abseitigen Act ist, der sein Publikum aber restlos in den Bann zieht. Und wann sieht man schon mal Gothen ganz entzückend zu einem Mann mit seiner Akustikgitarre tanzen und springen – denn das passiert zwischendurch auch mal!
ST_SubstateNach einem kurzen Abstecher ins Substate – das hat Anka ja schon beschrieben, und jetzt voll eingerichtet ist das wirklich eine beeindruckende Ansammlung von Künstler*innen und Ausstellungsstücken (u. a. kann man die Werke der eineiigen Drillinge Filip, Oscar und Gustav Törngren bewundern oder die Kunst von Linda-Sara Palhm alias Otukt) – schaue ich noch bei Charta 77 & Bonta vorbei, deren Soundcheck ich ja schon gehört habe. Auch diese sind Legenden des schwedischen Punks und machen – wenn man das zugegeben wenig experimentelle Genre mag – richtig Spaß.
ST_Fanclub-StrikklandLänger bleiben kann ich allerdings nicht, denn im Helgon-Gebäude rufen sehr laut Strikkland – Sänger Henrik hat man schon die ganze Zeit auf dem Gelände gesehen, außerdem auch sehr viele Fans des Duos, die in entsprechende T-Shirts und bunte Schlaghosen gekleidet sind. Das ist echte Leidenschaft!
ST_StrikklandStrikkland spielen recht harten EBM, der sehr humorvoll dargeboten wird, und ein Großteil des Publikums hüpft in dem proppenvollen Gebäude, was der schräge Holzboden und die eigenen Lungen hergeben. In Deutschland habe ich Strikkland auch schon gesehen, vor einheimischem Publikum macht es aber doppelt so viel Spaß.
Danach sammeln wir drei uns beim Luftschnappen und sind noch etwas unentschlossen, wie wir die Zeit bis Henric de la Cour überbrücken wollen, als wir sehen, dass er a) grade Soundcheck macht und das b) niemanden interessiert. Entspannt schlendern wir also in die erste Reihe, was nicht nur fürs Konzert ein schöner Platz ist, man sieht auch alle möglichen Bekannten und Freund*innen beim Vorbeilaufen, und wir überbrücken die Wartezeit mit Quatschen.
ST_Henric-de-la-CourHenric ist mittlerweile mit einer dreiköpfigen Band unterwegs – Rikard Lindh wie gehabt an den Synths, Emma Pavlovic Svensson am Bass und „ich habe seinen Namen leider nicht herausgefunden“ an der Gitarre –, was dem Gesamtsound sehr gut tut. Bzw. täte – denn in der ersten Reihe ist der Sound leider grottig. Weiter hinten muss er besser sein, trotzdem schade, dass man das nicht für die eh überschaubare Fläche zwischen Bühne und Soundzelt besser hinbekommt. Auch Henrics heute stärker merkbare Lungenprobleme trüben das Vergnügen ein wenig, aber wunderbare Songs wie „My machine“ oder „Chasing dark“ bleiben trotzdem wunderbar.
ST_Melody-Club-2Der Tag war echt lang, und auch wenn die Temperaturen endlich etwas erträglicher sind, bin ich hundemüde. Hilft aber nichts, denn den heutigen Headliner muss ich sehen – Melody Club wollte ich schon lange mal live erleben und werde in Deutschland sicher nie die Chance dazu haben. Anfang der Zweitausender war ihre große Zeit, seit 2025 gibt es sie wieder; Kite-Kenner könnten den Namen schon mal gehört haben, denn Nicklas Stenemo hat da früher einige Jahre Bass gespielt. Heute ist er leider nicht dabei, der Auftritt wird aber trotzdem richtig, richtig schick, und die tolle Aura-Bühne kann sound- und lichttechnisch zeigen, was sie kann. Superpoppiger Indie-Glam in der schwedischen Mittsommernacht ist ein Erlebnis, ein auf der Bühne und vor allem dem Klavier herumturnender Kristofer Östergren erst recht, und auch wenn ich die letzten Songs aus einiger Entfernung auf einer Bank nur noch anhöre (weil echt im Eimer), spüre ich die Magie von „Electric“, dem großen Hit.
Tatsächlich elektrisiert mich die Musik dann doch wieder etwas, und ich gehe mit den anderen beiden noch mit zu den Aftershowpartys. Die Odyssee durch das BG’s hat Anka ja schon sehr anschaulich beschrieben, und ich bin wirklich froh, als wir da wieder draußen sind. Die im Backstage lärmenden Konspirationen finde ich zwar ganz gut, aber es ist wirklich zu laut zum Reden, und irgendwie sind wir dann doch alle müde und latent genervt. Ab über die Straße ins Bett also. Auch wenn DJ Kettil um halb zwei im BG’s aufgelegt hätte, seufz …
ST_Gelände

Hier geht’s zum Samstag.

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