Hurra, hurra, ein „neuer“ Pumuckl ist da …
Vier Jahre lang saß er offenbar schon dort oben am Wittelsbacher Brunnen – klein, frech und mit einem Bierkrug in der Hand. Entdeckt wurde er immer mal wieder von einzelnen Münchnern, unter anderem ganz zufällig in einer Mittagspause. Aber erst Anfang August ging seine kleine Geschichte plötzlich durch die Stadt: Die Abendzeitung berichtete, kurz darauf griffen dpa und BR die Geschichte auf – und aus dem versteckten Kobold wurde ein kleiner Münchner Hype.
Geschaffen hat ihn der ukrainisch-ungarische Künstler Mihály Kolodko, der seit Jahren winzige Bronzefiguren heimlich im öffentlichen Raum seiner Wahlheimat Budapest und an anderen Orten Europas platziert. Auch der Pumuckl ist so ein kleines Guerilla-Kunstwerk – eine persönliche Hommage an den Kobold, den Kolodko schon aus seiner Kindheit kennt. Und weil München nun einmal München ist, sitzt er natürlich mit einem Bierkrug da.
Jetzt, wo diese schrecklichen, unendlich heißen Tage hoffentlich vorbei sind, ist doch genau der richtige Zeitpunkt für einen kleinen Ausflug in die Münchner City: zum Wittelsbacher Brunnen, Augen auf und den Pumuckl suchen. Ich hatte ein bisschen Mühe ihn gleich zu sehen, er ist tatsächlich nur wenige Zentimeter groß! Hättet ihr ihn gleich entdeckt?
Sollte es doch wieder heiß werden, kann man anschließend einfach am Brunnen die Füße ins Wasser halten. Manchmal braucht es gar nicht viel, um etwas Neues zu entdecken. Nur ein bisschen Zeit – und einen Blick nach oben.
Wo:
Wittelsbacher Brunnen
Lenbachplatz / Ecke Maximiliansplatz
80333 München
(378)


Hinterlasse ein Kommentar
An der Diskussion beteiligen?Hinterlasse uns deinen Kommentar!