1970’s Crash

Seit ihrem Durchbruch mit ihren klassischen Nummer-1-Hits „Can the can“ und „Devil Gate Drive“ hat Suzi Quatro weltweit über 50 Millionen Platten verkauft und gilt als echte Rock‘n’Roll-Legende und feministische Ikone. Im Laufe ihrer 50-jährigen Karriere hat Suzi unzählige Künstlerinnen inspiriert, von Joan Jett über Debbie Harry bis hin zu KT Tunstall. Bekannt ist sie auch für ihre Rolle als Leather Tuscadero in Happy Days.
Mit A’s B’s & Rarities wurde eine Sammlung zusammengetragen, die ihre klassischen Singles aus den 70er Jahren in den Mittelpunkt stellt. Die erste Seite ist vollgepackt mit Hits wie „The wild one“, „Devil Gate Drive“, „48 Crash“ und „Can the can“, während die zweite Seite die von Quatro geschriebenen B-Seiten präsentiert, die diese ikonischen Rock-Singles begleiteten.

Die Compilation ist erstmals auf Vinyl erhältlich und wurde von Phil Kinrade bei AIR Mastering anhand der Original-Masterbänder remastert. Die Vinylausgabe ist auf 140 g schwerem rotem Glitzer-Vinyl gepresst. Zudem erscheint A’s B’s & Rarities auf CD. Die Collection, die die Singles und B-Seiten der 70er-Jahre der amerikanischen Sängerin, Komponistin und Bassistin vereint, wird am 7.11. auf Chrysalis Records, Proper / Bertus Musikvertrieb veröffentlicht.

Ich durfte schon mal reinhören in die A’s and B‘s. In jungen Jahren war ich schon ein Fan von Suzi Quatro, und genau der Drive aus dieser Zeit nimmt einen mit diesen remasterten Songs mit. „Brain Confusion (For all the lonely people)” zeigt auch eine zierliche Stimme in diesem „for all the lonely people“ Karussell. Mit einem gewissen Elvis-Pep und einer tieferen, kratzigen Stimmlage gefällt “Ain’t got no home“. Immer noch Kult ist selbstverständlich „Can the can” aus dem Jahr 1973, das funktioniert aber sicherlich auch heute noch. Ein bluesiger Song mit einer anderen Seite von Suzi tritt mit “Ain’t ya somethin‘ honey“ auf den Plan. Der Knaller für mich, gestern und in Zukunft: „48 Crash“, ebenfalls von 1973. Starke Rocksongs mit der typischen Suzi-Attitüde sind “Daytona Demon” und “The wild one”, “Devil Gate Drive“ (aus 1974) ist ein cooler Hit, der auch noch in die heutige Zeit passt. Zum Mitschwingen und Mitsingen, mit einer unwiderstehlichen Klavierbegleitung, lädt „Too big“ ein. Ungewohnt geschmeidig und bluesig folgt „I wanna be free“.
Was für eine beschwingte und rockige Rückschau ist mit A’s B’s & Rarities gelungen! Für die jüngere Rock-Generation gibt es musikalisch viel zu entdecken. Wer die Rockröhre nicht kennt, kann sich auch ein Bild über ihren Instagram Kanal machen. Zwar ist Suzi in die Jahre gekommen, sie tourt aber immer noch, Chapeau!

Tracklist:
1. Rolling Stone
2. Brain confusion (For all the lonely people)
3. Ain’t got no home
4. Can the can
5. Ain’t ya somethin‘ honey
6. 48 Crash
7. Little bitch blue
8. Daytona demon
9. Roman fingers
10. Devil Gate Drive
11. In the morning
12. Too big
13. I wanna be free
14. The wild one (Single Version)
15. Shake my sugar
16. Your mamma won’t like me
17. Peter, Peter
18. Tear me apart (Alternate Version)
19. Kids of tragedy
20. Angel flight

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