Dancing in slow motion
Avatarium – schon längst kein Geheimtipp mehr unter Liebhabern doomiger Sounds mit ordentlich Heavy-Rock-Einschlag und Siebzigervibes. Die Schweden um das Ehepaar Jennie-Ann Smith und Marcus Jidell veröffentlichen seit Jahren einen Hochkaräter nach dem anderen, und jedes ihrer Alben ist wie ein besonders edles Geschenk. Das man vor allem auch eine Weile auf sich wirken lassen muss, so vielschichtig sind Musik und Texte. So sollte man sich auch für Between you, God, the devil and the dead – ihr sechstes Album – einige Zeit für ein Zwiegespräch zwischen der Musik und einem selbst nehmen, so viel sei schon mal vorweggenommen. Weiterlesen


In der italienischen Metalszene sind sie gut bekannt – die Rede ist von Elvenking. 1997 gegründet, können sie auf eine beachtliche Diskografie zurückblicken. Auch als Band der Woche haben sie uns schon Rede und Antwort gestanden. Das Interview erscheint demnächst. Wir haben in ihr neuestes Werk Reader of the runes – Divination vorab reingehört.
Das norwegische Metal-Progressive-Trio Communic gehörte Mitte der Zweitausenderjahre zu meinen Lieblingen, weil sie es auf ihren in dieser Zeit erschienenen vier Alben (Conspiracy in mind, 2005, Waves of visual decay, 2006, Payment of existence, 2008, The bottom deep, 2011) schafften, ultrapräzise Härte, progressives Frickeln und unvergessliche Melodien auf konstant hohem Niveau zu mischen. Dann wurde es plötzlich still um Oddleif Stensland, Tor Atle Andersen und Erik Mortensen aus dem südnorwegischen Mandal, und es sollte bis zum Jahr 2017 dauern, bis es mit Where echoes gather endlich wieder ein Lebenszeichen zu hören gab. Und da leider auch Schreiberlinge oft länger als geplant brauchen, gibt es erst jetzt eine Rezension zu der Scheibe. Mea culpa. Aber vielleicht mache ich damit ja noch ein paar Leute auf diese großartige Band aufmerksam.
Das Stahlmann-Motto ist auch auf die neue CD Bastard anwendbar, gepaart wird die Stimmung mit der musikalischen Deutschen Härte, und fertig ist das fünfte Album der Göttinger Band, das am Freitag erscheint. Am 24. Februar 2017 veröffentlichte die Band mit „Bastard/Nichts spricht wahre Liebe frei“ die erste Singleauskopplung, und damit haben sie mich auch angefixt. Dann wollen wir mal reinhören, was die restliche Playlist für uns Kinder der Nacht so bereithält:
sich einer Mischung aus Rock und Hard Rock und wurde 1989 international bekannt, als die LP No Fuel Left For The Pilgrims veröffentlicht wurde. Doch dadurch wurde die Walt Disney Company auf die Gruppe aufmerksam und drohte mit einer Klagewelle, wenn nicht der Name „Disneyland“ abgelegt werden sollte. So entstand die Abkürzung D-A-D. Ihr größtes Konzert fand erst 2005 statt, als sie Vorgruppe für die mittlerweile aufgelöste deutsche Band Böhse Onkelz waren. Die beiden Bands sind Freunde geworden, denn das nächste D-A-D-Album Monster Philosophy wurde vom Label 3R-Entertainment vertrieben, das der ehemalige Bassist und Sänger der deutschen Rock-Formation, Stephan Weidner, gegründet hatte. Dieser nahm die Dänen auch mit auf Support-Tour seines Solo-Projekts durch die Bundesrepublik 2009.
Byrne einen Namen macht, der bei Konzerten immer in verschiedenen Verkleidungen auftritt. 2005 wird in Eigenregie das erste Album Survival Of The Fatest einspielt und schließlich beim Label Witches Brew ein Vertrag unterzeichnet. Nach einem weiteren Album und einigen EPs unterschreiben Gama Bomb bei Earache Records. Doch ein wenig problematisch ist der Vorsatz, Fans zu gewinnen und allen die Musik durch kostenlose Downloads zugänglich zu machen. Die Labels, bei denen Gama Bomb unter Vertrag stehen, können dieses Vorgehen nicht befürworten. Erst beim dritten Album wird diese Praxis geändert und es stehen keine kostenlosen Digipacks mehr im Netz. Nun erscheint der vierte Longplayer The Terror Tapes.