Beiträge

Starke Frauen

Es gibt Orte, die uns auf schicksalshafte Weise binden und an die wir ein Leben lang immer wieder zurückkehren. Die Münchner Filmemacherin Janna Ji Wonders erzählt aus der Perspektive der Tochter und Enkelin vor der Kulisse des bayerischen Walchensees eine Fünf-Generationen-Geschichte.

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Schenk mir doch deine Tränen

549243Seit nunmehr fünfzehn Jahren sind Die Dorks aus dem beschaulichen Marktl am Inn als Punk-Band aktiv und haben sich musikalisch von den typischen Drei-Akkorde-Songs zu einem harten und toughen Sound entwickelt, dessen Höhepunkt in dem letztjährigen Studioalbum Die Maschine von morgen gipfelte. Sängerin Lizal Dork drischt dabei in die Saiten, Mark von Elend malträtiert den Baß, und Bons Dork knüppelt auf die Felle, so verknüpfen sie Punk und Metal miteinander. Normalerweise.
Doch nun haben Lizal und Mark zu Akustikgitarren gegriffen und präsentieren der Welt eine ungewöhnlich ruhige Seite auf der Akustik-EP Sind das noch wir?, die vier Songs voller emotionaler Tiefe und Melancholie beinhaltet. Weiterlesen

Rumdum gelungen

Sie waren bereits letztes Jahr bei uns Band der Woche und präsentierten im Februar ihre neue Scheibe To cut a long story short – die Rede ist von Brunhilde aus Fürth. In ihrem Interview räumten sie mit einem verbreiteten Mythos auf – Brunhilde hat nichts mit der westgotischen Prinzessin aus der Mythologie zu tun, sondern mit Django Unchained. Wer dies noch einmal genauer nachlesen will, kann dies gern hier tun​.
Ich muss gestehen, ich habe erst bei meinen Band der Woche Recherchen das erste Mal von Brunhilde gehört und war sofort schockverliebt: Klare straighte Songs schallten aus den Lautsprechern, daher war ich echt gespannt, was To cut a long story short so zu bieten hat. Weiterlesen

Per Anhalter durchs Folk-Universum

Es ist wieder Zeit für neuen Folk – und zwar von den Bayern Tir nan og. Ende 2020  haben sie mit Hilfe von Crowdfounding ihr aktuelles Album Sing, ye bastards! in die Startlöcher gebracht und wir haben uns den Silberling mal angehört.

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Weihnachten im Woid

Es ist wieder soweit, fröhliche, fröhliche Weihnachtszeit.
Oba „Heidschi Bumbeidschi“ bum bum.

​Die liebe enchantress hat mich vor Jahren in dieser fröhlichen, fröhlichen Zeit gefragt, worum es da eigentlich geht und was dieser Heidschi Bumbeidschi im Schilde führt. Ich übersetzte ihr den ihrer Meinung nach schwedisch klingenden Text und kam zu dem Schluss, dass in diesem Wiegenlied ein Kindchen vom Tod geholt wird. Es folgte eine Diskussion darüber, warum das Weihnachtslieder-Repertoire aus dem Bayrischen Wald Lieder über den Kinder dahinraffenden Tod und im Schnee verwehte und ebenfalls dahingeraffte Leute enthält. Dies bestätigt mal wieder das alte Vorurteil, dass unser beschaulicher Freistaat, der ZDF-Prime-Time-Schnulzen und Provinzermittlern eine so urige, postkartentaugliche Kulisse bietet, am östlichen Rand doch eher eine 22:15 Uhr Gegend ist.

Bayerischer Wald 2

Quelle: www.bayerischer-wald.de

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Ars Irae existiert seit nunmehr zehn Jahren, die Musiker kommen aus dem Raum Rosenheim. Derzeit schreiben sie Lieder für das nächste Album. Michael und Stephan haben sich aber trotzdem die Zeit genommen, uns einen kleinen Einblick in ihre Musik und die Band zu gewähren.

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Unsere Band der Woche dürfte besonders die Freunde des Hardcore ansprechen, auch wenn sich die junge Fünfer-Combo Stonem aus dem erweiterten Münchner Umland ungern in eine musikalische Schublade stecken lässt. Es darf gehüpft werden!

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Andrea Maria Schenkel – Täuscher

Kriminalroman zu einem wahren Verbrechen aus Landshut zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts

taeuscher bildIm Jahre 1922 werden in Landshut die ledige Clara Ganslmeier und ihre bettlägrige Mutter Elsa in der gemeinsamen Wohnung tot aufgefunden. Kriminaloberwachtmeister Johann Huther übernimmt die Ermittlungen und hat bald einen Verdächtigen: Hubert Täuscher, Sohn eines Bürstenfabrikanten, bekannt als Angeber mit zweifelhaftem Ruf. Sehr schnell wird ihm sein Doppelleben nachgewiesen, und trotz seiner Unschuldsbeteuerungen weisen alle Spuren und Hinweise auf Hubert Täuscher. Allein Kriminaloberwachtmeister Huther zweifelt an der schnellen und scheinbar eindeutigen Aufklärung dieses Verbrechens. Weiterlesen

Döner Delüks

 

978-3-426-51191-6turhan-kommissar-pascha_druckZeki Demirbilek ist Ende Dreißig, Komissar bei der Münchner Polizei und hat trotz seiner türkischen Wurzeln eine fatale Vorliebe für Schweinebraten. Von seiner ersten Frau und großen Liebe Selma ist er geschieden, Tochter Özlem lebt bei ihm in München (bzw. in ihrer Studentenwohnung), Sohn Aydin bei der Mutter in Istanbul. Auch die Ehe mit seiner zweiten Frau Frederike scheitert gerade, sodass Ablenkung in Form der neugegründeten Abteilung „Migra“ gerade recht kommt, deren Leitung Zeki allerdings eher widerwillig übernimmt. Migra soll sich um all die Fälle kümmern, in die ausländische Mitbürger verwickelt sind. An seiner Seite stehen die beiden jungen Beamtinnen Isabel Vierkant und Jale Cengiz, die wegen des Jobs von Berlin nach München zieht. Schon der erste Fall des jungen Teams ist aufsehenerregend, aus dem Eisbach an der Surferbrücke beim Haus der Kunst wird die Leiche eines Mannes geborgen. Dem Äußeren nach wohl südländischer Herkunft, und man hat dem Opfer eine Reihe Reißnägel in die Brust getrieben, die das arabische Wort „schaitan“ bilden, Teufel.  Weiterlesen