Jacqueline muss wieder die Hufe schwingen!
Seit sicher war, dass es eine Fortsetzung von „Der Schuh des Manitu“ geben würde, wurde diskutiert. Kann man davon wirklich eine Fortsetzung machen? Kann man darüber noch lachen? Ist dieser Humor noch zeitgemäß? Und was wird aus unserer mittlerweile erreichten Wokeness? Diskussionen über kulturelle Aneignung und politische Korrektheit wurden entfacht. 2001 hat Michael Bully Herbig mit o.g. Film einen Riesenhit gelandet, ganz Deutschland hat gelacht. Ich war gespannt!
Geht gleich lustig los. Apachen-Häuptling Abahachi und sein Blutsbruder Ranger, wie schon im Original verkörpert von Bully Herbig und Christian Tramitz, legen los in feinstem Bayrisch. Mei, wie lang haben die beiden sich nicht mehr gesehen? Zuschauer*innen mutmaßen insgeheim, womöglich 24 Jahre? Nein, am Montag wars! Zotig geht’s hurtig weiter, die beiden ziehen durch den wilden Westen wie ein grantelndes altes Ehepaar, und schnell sind die beiden leider auch in einer mehr als kniffligen Situation. Weiterlesen




Leni (Hannah Herzsprung) ist kurz davor, mit ihrem Freund zusammenzuziehen, als sie beim Skypen mit ihm eine andere Frau aus seinem Schlafzimmer kommen sieht. Ihre Schwester Hannah (Karoline Herfurth) ist eine unsichere Rechtsanwältin, die „mindestens 1.000 Kilo wiegt“, weil sie alle Unsicherheit und auch ihren (Beziehungs-)Frust mit einem der Anwälte mit Essen kompensiert. Mama Margaux (Iris Berben) wurde nach 35 Jahren Ehe von ihrem Mann (Friedrich von Thun) wegen seiner Krankengymnastin sitzen gelassen. Nur Vivi (Palina Rojinski), die Freundin der beiden Schwestern, ist zwar originell aber recht ausgeglichen. Sie hat DIE Strategie für verlassene Frauen: