Ankalætha
Nachdem mir am Vorabend von den Stummfilmkonzerten im Grassi Museum vorgeschwärmt wurde, sind wir für unsere Verhältnisse ziemlich früh unterwegs und um viertel vor elf – eigentlich relativ pünktlich – im Museums-Foyer. Dort sitzt allerdings schon ein Bekannter mit betrübtem Gesichtsausdruck – die Karten sind alle schon weg. Nun ja, da kann man nix machen. Wir drehen erstmal, ganz wie so echte Goths, eine Runde über den Alten Johannisfriedhof. Weiterlesen

Nein, kein Picknick bitte. Wir weichen vor den Menschenmassen auf das agra-Gelände aus und wollen stattdessen zur Lesung von Mark Benecke. Einen Freund noch telefonisch nach der Richtung gefragt, stehen wir vor der verschlossenen großen agra-Halle. Da hat er leider was verwechselt, und wir rennen zurück zu agra 4.2. Der Ordner will schon die Tür schließen, wir springen noch rein und hinter uns noch drei Leute, das war knapp. Zum Glück bekommen wir auch noch zwei Sitzplätze nebeneinander. Die Lesung über die berühmte Alien-Autopsy ist interessant und kurzweilig, alle Leichenfans kommen voll auf ihre Kosten. Anschließend schlendern wir durch die Verkaufshalle. Ich freue mich über ein Fledermaus-Tuch, das zwei Minuten später tatsächlich ausverkauft ist. Die erste Band des Tages sind Rosegarden Funeral Party im Täubchenthal, das dafür trotz allem quasi ausverkauft ist.