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Slowenischer Impressionismus in Dachau

Fotocredit: Dachau Gemäldegalerie
Der Impressionismus ging viele Wege – einige führten über München und Dachau bis nach Slowenien. Um 1900 fanden junge slowenische Künstlerinnen und Künstler in der pulsierenden Kunst-Stadt München sowie in der Dachauer Künstlerkolonie neue Inspiration. Hier, wo Licht und Landschaft im Mittelpunkt standen, entdeckten sie eine Malerei, die den Realismus hinter sich ließ und zu eindrucksvollen, farbenfrohen Bildwelten führte.
Die Ausstellung Wege des Impressionismus – Die Slowenische Moderne und Dachau zeigt erstmals in Deutschland hochkarätige Werke der Slowenischen Moderne – von impressionistischen Landschaften über eindringliche Porträts bis hin zu Gemälden, die persönliche wie gesellschaftliche Umbrüche sichtbar machen. Weiterlesen
600 Quadratmeter Buntes in Dachau
Der in Dachau gegründete Outer Circle e.V. kümmert sich um die Förderung zeitgenössischer bildender Kunst und Kultur. Die Förderung und auch die selbstständige künstlerische Tätigkeit ist Leben und Leidenschaft der Vereinsmitglieder, deshalb haben sie sich aus ihrem Inner Circle herausbegeben und zu einem Outer Circle zusammengeschlossen. Sie wollen Kunst im öffentlichen Raum fördern, Workshops abhalten, Aufklärungsarbeit leisten, Ausstellungen schaffen. Unterstützt werden sie von der Stadt Dachau und dem Kulturamt. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist Graffiti. Einige Jahre hintereinander haben sie nun schon Künstler, Kunstschaffende und Sprayer eingeladen, zur stillgelegten MD-Papierfabrik in Dachau zu kommen. Dort bietet sich die Außenmauer ganz ideal an, denn sie bietet über 600 Quadratmeter Ausstellungsfläche. Vor zwei Jahren wollte ich schon hinfahren, dann wurde ich krank. Letztes Jahr fiel die Veranstaltung sprichwörtlich ins Wasser: Auf Facebook wurden enttäuscht Wasserpfützen mit Farbresten und schwimmenden Spraydosen gepostet. Doch die Veranstalter luden auch dieses Jahr ein zum Outer Circle Festival, dem Festival in Dachau für Urban Street Art und Graffiti Kunst.
Reise in das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte
Obwohl ich schon mehrmals im hübschen Dachau war, habe ich noch nie die KZ-Gedenkstätte direkt vor Dachaus Toren besucht. An einem grauen Samstag im Februar 2016 ist es aber soweit. Der Parkplatz ist von vielen ausländischen Autos frequentiert. Wir holen uns an der Information einen Audioguide und einen Übersichtsplan und gehen dann in Richtung der Anlage, die wir – wie auch tatsächlich die Neuankömmlinge damals – durch ein Tor mit der makabren Aufschrift „Arbeit macht frei“ betreten. (Ende 2014 waren Dachau und dieses Tor in der Presse:

Es wurde in einer Nacht- und Nebelaktion aus den Verankerungen gehoben und gestohlen. Ein Kunstschmied hat es rekonstruieren müssen, und genau am 70. Jahrestag der Befreiung wurde es wieder eingesetzt.) Kurze Zeit später stehen wir in einem großen Hof, auf dem sogenannten Appellplatz. Hier mussten die Häftlinge morgens zum Abzählen und zum Appell antreten. Hier wurden auch Bestrafungen durchgeführt. Für kleinste Vergehen konnte man „am Baum“ oder „am Pfahl“ landen, oder man stand ungeachtet jeden Wetters stunden- oder tagelang bewegungslos auf dem Platz.
Band der Woche
Nächstes Jahr werden Erdling mit Megaherz auf Tour gehen und ihr Debütalbum veröffentlichen. Vor kurzem erschien ihre Single „Blitz und Donner“ – das sind alles gute Gründe, warum euch Tina diese Band vorstellen möchte.




