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Ellereve ist das Solo-Projekt von Elisa Giulia Teschner (Sängerin der Band VARO), das sie 2019 gründete. Nach ihrer ersten EP Heart murmurs (2020) hat die Künstlerin mit „Ruins“ und „How not to“ zwei weitere großartige Tracks veröffentlicht. Ellereve kreiert mit ihrer Musik intensiven Dark-Pop, der in Dunkelheit und Melancholie gehüllt ist. Elektronische Kaskaden, hallgeladene Gitarren und Elisas eindringlicher Gesang sind emotional geprägt, agieren dynamisch und bringen die Welt der Gefühle auf den Punkt. Die Veröffentlichungen machen Lust auf mehr und uns neugierig auf Ellereve!

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Foto: © Laura Patricia

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Kürzlich haben wir Xerxes The Dark (hier) und Kill Shelter (hier) nach dem Sound der letzten Dekade gefragt und einen spannenden Rückblick auf die Entwicklung der Dark Ambient- und Post-Punk-Szene der letzten Jahre erhalten. Mit der gleichen Frage begeben wir uns in dieser Interview-Serie in die musikalische Welt von Black Nail Cabaret.

(Foto: Katalin Vago-Levai)

Seit 2008 kreiert das ungarische Duo einen sehr delikaten und dunklen Pop Noir-Sound. Krisztian Arvai arrangiert magische  Klänge aus verzweigter Elektronik, die den kraftvollen und rauchig schwülen Gesang von Emese Arvai-Illes wunderbar umweben. 

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Jeder Baum sieht den andern

diaspora_coverAnfang November, Regen an den Scheiben, draußen geht der hervorragend neblig-trübe Herbsttag seinem frühen Ende entgegen und drinnen ist es der richtige Zeitpunkt, nicht rauszugehen, sondern sich lieber das neue Album von The Bedroom Witch anzuhören. Das Projekt aus Los Angeles existiert bereits seit 2011, seitdem sind vier Longplayer erschienen, ich wurde allerdings erst durch den Sampler Sacred Spells des Labels Psychic Eye darauf aufmerksam (zur Besprechung hier entlang). Der dort vertretene Track „This house is no longer“ machte gewaltig Vorfreude auf ein fünftes Album. Jetzt ist Diaspora also erschienen und wir stellen fest: Die Vorfreude war berechtigt.

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The Life of Andy Warhol

Photographer

 

Dem Pop-Art-Künstler Andy Warhol (1928 – 1987) widmet das Museum Brandhorst derzeit eine große Schau. Sie ist eine Kooperation zwischen dem Museum Brandhorst und dem Filmfest München, zu dem spezielle Filme während des Programms im Juni liefen, initiiert von Nina Eichinger. Andy Warhol kennen vielleicht viele von seiner berühmten „Campbells Soup“, von den bunten Porträts von Marilyn Monroe, Zeichnungen seiner Katze Sam oder dem dreiteiligen Elvis-Presley-Siebdruck. Doch Warhol ist weit mehr: Er war ein begnadeter Maler, Filmer, Werbegrafiker, Buchillustrator, Musikproduzent. Weit über 100 Exponate wurden zusammengetragen, um sie an einem Ort betrachten zu können. Man beginnt am besten mit der Ausstellung „Dark Pop“ Erdgeschoss; im Untergeschoss ist „Yes! Yes! Yes! – Warholmania in Munich“ angesiedelt. Das klingt schon sehr nach „Yeah Yeah Yeah“, dem Film der Beatles von 1964, wie auch das Wort Warholmania an Beatlemania anlehnt. Durch die thematische und chronologische Anordnung kann man sich Warhols Kunst gut erarbeiten.

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Dark Pop

Seit Wochen will ich im Museum Brandhorst die Ausstellung „Dark Pop“ ansehen, der Titel spricht mich total an, und außerdem hoffe ich, ein paar Fotos machen zu dürfen. Leider platzt der Traum sehr schnell, man darf im ganzen Museum keine Bilder machen, nicht mal ohne Blitz.
Ich sehe gleich im ersten Raum, völlig nüchtern gehalten mit weißen kahlen Wänden, runde Bilder mit den Porträts einer lachenden Jackie Onassis und Marilyn Monroe (Andy Warhol). Erst wenn man ein bisschen tiefer geht und nachliest, erfährt man, dass das Foto von Jackie O. aufgenommen wurde kurz nach dem Schuss auf ihren Mann, John F. Kennedy. Das Bild von Marilyn wurde erstmals posthum veröffentlicht.
In den nächsten kargen Räumen sehe ich seltsame Gebilde, die ich nicht verstehe, größtenteils aus Wachs: Köpfe, ein einzelner kleiner verlassener roter Kinderschuh, der irgendwie düster wirkt und an verschwundene Kinder denken lässt, eine behaarte Kerze (Robert Gober).
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