Beiträge

Vermin – Mind Control

Das zweite Album der fränkischen Death Metal-Formation Vermin ist bei mir eingetroffen, schick verpackt in einem Digipack, auf dem ein schönes grünes Gehirn das Auge erfreut. Ich entnehme die CD und hoffe, das mein Gehörgang auch erfreut wird.

Schon die ersten kurzen Riffs machen klar, das ist jetzt nicht der Brutalo-Crawl-Death-Metal, mit dem ich sonst nicht wirklich was anfangen kann. Weiterlesen

In München gibt es ein Death Metal Quintett, dass nun schon seit einigen Jahren für Aufsehen im Underground sorgt und dabei seinen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad stetig steigert. Nachdem Combustion nun schon mehrere Artikel im Webzine gewidmet wurden, unter anderem auch als Band der Woche, wurde es nun Zeit, sie auch einmal zu interviewen. Zu diesem Zweck wurde ich ins Herz ihres Schaffens eingeladen, um mich dort mit Drummer Necro und Gitarrist Kaffka zu treffen. Nach einer kurzen Besichtigung ihres Proberaums ging es dann auch gleich ans Werk. Weiterlesen

Zweimal „Nein“, zweimal „Ja“!

Im Münchener Soundcafe wurde am 6.12 eine dunkle Messe gefeiert. Doch nicht mit Tieropfern und Satansanbetung, sondern mit harter Musik, Bier und jeder Menge Headbanger. Die Münchner Black Metal Band Gilgamesh organisierte das Dark Mass Konzert, bei dem neben ihnen selbst auch noch drei weitere Bands aufspielen durften. Nun ist das Soundcafe zwar nicht besonders groß, dafür aber eine sehr gemütliche Location, und ganz abgesehen davon sind gut gefüllte, kleine Säle mit guter Stimmung deutlich besser als halbleere Hallen. Weiterlesen

Morbider Metal-Abend

Sonntag der 1.12., erster Advent, ich wache auf und fühle mich wie gerädert. Kopfschmerzen, Nackenschmerzen und kaum noch Stimme, aber richtig leide ich erst, als ich versuche, mir die Haare zu kämmen. Aber warum gefällt mir das so sehr? Ganz einfach, weil es ein unwiderlegbarer Beweis für die Qualität des Vorabends ist!

Mit Debauchery und Eisregen sind derzeit zwei echte Größen der deutschen extremen Metalszene auf Europatournee, in deren Rahmen sie auch einen Abend lang im Münchner Backstage gastierten. Allein bei den Namen zeichnete sich bereits ab, dass es ein morbider Abend werden würde, denn wer Debauchery kennt, der weiß, dass Kunstblut bei deren Konzerten hoch im Kurs steht. Und was die textliche Qualität von Eisregen angeht, muss nicht viel gesagt werden. Nicht umsonst stehen drei Alben der Thüringer auf dem Index. Dementsprechend kam auch ich sehr stilecht bereits blutend im Backstage an, auch wenn das keiner Absicht, sondern einem dummen Missgeschick beim Öffnen meines Biers für unterwegs zuzuschreiben war … Außerdem war für das Konzert ein Special Guest angekündigt, der erst wenige Tage vor dem Konzerttermin als Schwarzer Engel bekannt gegeben wurde. Mit solch hochkarätiger Besetzung konnte ja nichts mehr schiefgehen, oder doch? Weiterlesen

Münchens Todesmetaller Nummer 1, Combustion, haben pünktlich zu ihrem Gig im Soundcafé heute Abend einen Live-Teaser online gestellt, der euch das Schmalz aus den Ohren blasen wird:

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Wer jetzt angefixt ist und heute Abend noch nichts vorhat, sollte sich also zügig ins Soundcafé bewegen!

Soundcafé
Traubestraße 5
80805 München

Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 5 Euro Abendkasse

 

Mehr Infos zu Combustion findet ihr hier im Webzine sowie auf Combustionmetal.com und auf Facebook/combustionmetal.

introspection-logo

Unsere Band der Woche kam zu uns über das Kontaktformular – aus Brasilien! Introspection machen interessanten Death Metal, bestehen seit 2006 und haben, nach drei Demo-Alben, ihr erstes Album Human Emancipation komplett in Eigenregie veröffentlicht. Der Titel macht auch klar, was Sache ist: Hier sind tatsächlich (studierte) Philosophen am Werk, dementsprechend fallen auch die Lyrics aus, die sich kritisch mit Moral, Mensch und Gesellschaft auseinandersetzen. Bei einer Band, die Introspection heißt, ist da natürlich auch ein hohes Maß an Selbstreflexion dabei. Sänger und Bassist Virgínio stellte sich unseren Band der Woche-Fragen:

Who is behind Introspection?
Currently the band consists of Virgínio Gouveia [bass and vocals] Diogo Borges [Drums and Pippa Barros [guitar]. Weiterlesen

Scheiße, ist das fett!

pequod-cover … waren die ersten Worte, die mir in den Sinn kamen, als mir Pequods erster Silberling zum ersten Mal die Gehörgänge polierte. Doch der Reihe nach. Über die Live-Qualitäten des Münchner Quintetts Pequod hab ich mich ja schon zur Genüge ausgelassen, als Band der Woche habe ich sie vorgestellt – und weil aller guten Dinge drei sind und es noch ein wenig dauert, bis die neue Scheibe auf den Markt kommt, liefere ich eben ein Review zum bereits erschienen Album Fogotten ab. Nur noch mal kurz zur Erinnerung: Die Pequod stach 1998 in See, die Crew besteht aus Sänger Roland Wagner, den beiden Gitarristen Daniel Kirstein und Jens Burbaß, Maurizio Guolo hinter dem Schlagzeug und Kris Samodol am Bass. Nach zwei Demos und der EP PequoD von 2004 erschien 2011 das erste Album Forgotten.

 

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