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Das Enfant terrible und seine goldenen Steine

Rainer Werner Fassbinder war der arbeitswütigste und berühmteste Regisseur Münchens. Sein Werk umfasst über vierzig Filme („Angst essen Seele auf“, „Die Ehe der Maria Braun“, „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“), dazu: zwei Fernsehserien („Berlin Alexanderplatz“), fast zwanzig Bühnenstücke, Hörspiele und Auftritte als Schauspieler in Filmen von beispielsweise Volker Schlöndorff. Er war besessen, ein Despot beim Arbeiten. Er hatte seinen Clan um sich herum, schmückte sich mit seinen Lieblingen. Alkohol und vor allen Dingen Drogen hielten ihn aufrecht. Weiterlesen

Those fucking balls!

c) Peter Jungblut, BR

Queens Frontmann Freddie Mercury hat München geliebt, allem voran sein Glockenbachviertel. In der Deutschen Eiche war er Stammgast, hierher kam er oft zum Frühstücken, in seinem Fall natürlich kann man es „Spätstücken“ nennen, es wurde meist später Nachmittag. Er liebte zum Beispiel Deftiges wie Schweinsbraten, aber lieber ohne die Knödel, die er „those fucking balls“ nannte. Weiterlesen

Für alle Queenies

q181974 trat eine kleine unbekannte Band in München im „Theater an der Brienner Straße“ auf, vor einer Handvoll Zuschauer. Es handelte sich um Queen, die später eine grandiose Weltkarriere hinlegten. Hier hat Herbert Hauke, Direktor des Münchner Rockmuseums, damals Freddie Mercury kennengelernt. Herbert „Herbi“ Hauke und der Autor Nicola Bardola (Mercury in München: Seine besten Jahre) haben liebevoll eine Ausstellung zusammengestellt, die derzeit in der Pasinger Fabrik zu sehen ist. München war der Startschuss für Queen, hier hat alles begonnen, München wird eine zweite Heimat, vor allem Freddie Mercury lebte in den 1980er Jahren etliche Jahre hier. Die Ausstellung wandelt auf den Spuren der Queen-Mitglieder, und trotzdem ist nicht alles bierernst. Weiterlesen

Dieses verrückte kleine Ding namens Liebe

Es gibt einen tollen Film über Freddie Mercury und Queen, Bohemian Rhapsody, aus dem Jahr 2018. Rami Malek hat dafür sogar den Oscar für die männliche Hauptrolle bekommen. Doch seine Münchner Jahre sind in ungefähr zehn Minuten abgehandelt, und sie werden als die Jahre des Abkapselns von Queen dargestellt, Jahre, in denen Freddie hauptsächlich Alkohol und Drogen frönt und ansonsten nicht mehr richtig viel zustande bringt. Das ist reichlich ungerecht, fand Literatur-, Musikkritiker und Buchautor Nicola Bardola und begab sich auf Spurensuche in München.

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