Beiträge

Nicht von dieser Welt!

Der Sommer hat ein abruptes Ende gefunden (im wahrsten Sinne). Pünktlich wie eine Schweizer Uhr war der Herbst da. Für mich persönlich bricht die schönste Jahreszeit an. Alles wird ruhiger, es wird nebliger und schummriger, und das Gefühl von Vergänglichkeit macht sich breit. Perfekt, wie die viel zitierte Faust aufs Auge, passt die im November anstehende Veröffentlichung von Ellereves drittem Album Umbra. Elisa Giulia Teschner vermag es Atmosphären zu kreieren, in denen man sich verlieren möchte. Bereits das Debütalbum hat mich umgehauen (Link zu meiner Review). Wie die beiden Vorgänger erscheint auch Umbra über Eisenwald. Voller Vorfreude also machte ich mich an die Review. Weiterlesen

(K)ein Desaster

DEMM-2025Alle Jahre wieder – mittlerweile nun schon zum zwölften Mal – machen sich an Ostern Horden schwarzgekleideter Menschen aus den verschiedensten Ländern auf eine Pilgerreise ins Backstage, und das kann nur eins heißen: It’s that time of the year again! Das (natürlich ausverkaufte) Dark Easter Metal Meeting ruft zur Messe und Anbetung von insgesamt 32 handverlesenen Bands, die an zwei Tagen für mächtig Unordnung in der Frisur sorgen werden und auch immer für die eine oder andere Neuentdeckung gut sind. Ein großer Spaß, den wir – Nekrist und torshammare – uns natürlich nicht entgehen lassen. Weiterlesen

As the story unfolds

Odion-coverOdion – „der ältere von Zwillingen“ – ist eine 2024 in Budapest gegründete Band, deren Mitglieder aber alles alte Hasen der ungarischen Metalszene sind. Darauf aufmerksam geworden bin ich über Thy Catafalque, die mich mit ihrem Auftritt beim letztjährigen Dark Easter Metal Meeting völlig geflasht haben. Die ganze Band ist fantastisch, besonders in Erinnerung geblieben sind mir aber Sänger Gábor Dudás und Cellistin Michaela Bos – und genau diese beiden sind nun Mitglieder von Odion. Ende Februar dieses Jahres hat die Band ihre Debüt-EP Narcissus vorgelegt, und ich war sehr gespannt darauf. Weiterlesen


DEMM-2025

 

Am 19. und 20. April 2025 findet das zwölfte Dark Easter Metal Meeting im Backstage München statt – ein sehnsüchtig erwarteter Fixtermin für die vielen Fans, die jedes Jahr für ein frühes „Ausverkauft!“ sorgen. Das endgültig aus 32 internationalen Acts bestehende Line-up ist fast komplett und bietet wie immer eine großartige Mischung aus den Bereichen Black, Death, Dark und Doom Metal.
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Manche Bräute sterben nie

My-Dying-BrideSeit 1990 sind My Dying Bride aus Halifax, West Yorkshire, nun schon aktiv. Um die drei Gründungsmitglieder Sänger Aaron Stainthorpe und die beiden Gitarristen Andrew Craighan und Calvin Robertshaw gruppieren sich Lena Abé am Bass, Jeff Singer am Schlagzeug und Shaun MacGowan, der zwischen Keyboard und Violine wechselt. Mit A mortal binding haben sie ihr fünfzehntes Album veröffentlicht. Die Band hat von Spannungen während des Aufnahmeprozesses berichtet und in der Folge sogar einige Auftritte abgesagt. Bleibt zu hoffen, dass der Titel nicht das Omen einer tatsächlich tödlichen Verbindung beinhaltet. Weiterlesen


Diese Woche stellen wir euch SOM vor, sie sind bereits mit Katatonia auf großer Europatour gewesen und absolut sehenswert. Sie haben sich unseren neugierigen Fragen gestellt.

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„Ihr benehmt euch gar nicht so österlich!“

20230503_180337München, Ostersonntag. Viel Zeit haben wir nicht, uns von einem fantastischen ersten Tag Dark Easter Metal Meeting zu erholen, denn pünktlich um 14.30 Uhr starten wir in die zweite Runde – und die hat es in sich: Sechzehn Bands stehen auf der Running Order, viele davon heiß erwartet. Bei deutlich besserem und vor allem wärmerem Wetter finden wir uns also erneut im Münchner Backstage ein, um uns einen Tag voll musikalischer Highlights zu gönnen. Die körperliche Zerstörung hält sich bei uns in Grenzen, bei vielen anderen Festivalteilnehmer*innen wohl nicht so, denn die Meute am Einlass ist heute um einiges kleiner als gestern. Aber das wird sicher noch. Weiterlesen

More than just Black

Heute möchte ich euch zwei Bands vorstellen, die sich für mich wohltuend aus dem Black Metal Einheitsbrei hervorheben, dem ich nur wenig abgewinnen kann. Dieser Bereich wird ja mit Veröffentlichungen regelrecht geflutet, aber manchmal wird dann doch meine Aufmerksamkeit geweckt. Weiterlesen


Wir wollen euch diese Woche Morpholith vorstellen. Sie kommen direkt aus dem Land von Feuer und Eis. Die Isländer spielen verschiedene Rockmusik und Doommetal.

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Eine runde Sache

ArtworkIm italienischen Parma wurde die Band Caronte 2010 gegründet, um sich fortan dem Doom Metal zu widmen. Dabei entwickeln sie ihren Sound stets weiter und integrieren auch Elemente aus dem Psychedelic und Stoner Rock in ihre Musik. Um Dorian Bones, dem Mann am Mikrofon, gruppieren sich die beiden Gitarristen Tony Bones und Gianmarco Rossi, Bassist Henry Bones und Mike De Chirico an den Drums. Nach diversen Alben und EPs präsentiert ihre neue EP Circle über Ván Records vier Songs, die in enger Zusammenarbeit mit vier weiteren Bands bzw. Künstlern entstanden sind. Weiterlesen