Balsam für die traurige Seele
SJÖBLOM aus Stockholm wurde 2016 als Soloprojekt von Johan Sjöblom Eliott gegründet, der außerdem Mitglied der Post Punk Band The Exploding Boy ist. Dafür hat er zusätzlich Robert Eklind ins Boot geholt, der vorher bei Malaise aktiv gewesen ist. Nach dem ersten Album 6 (Link zur Review) sind einige Singles und EPs erschienen. Das neue Album Dead of night wurde zeitgleich mit The Cures Songs of a lost world veröffentlicht, und ob nun Zufall oder nicht. Der Name The Exploding Boy wurde von einem ihrer Songs übernommen, ein gewisser Einfluss ist hier also durchaus vorhanden. Aber warten wir es ab. Weiterlesen

Ein neues Album von The Awakening flattert ins Haus, This alchemy ist das mittlerweile zehnte. Dabei ist vor erst einem Jahr das letzte Soloalbum Waiting for a voice von Mastermind Ashton Nyte erschienen, dem aus Südafrika stammenden und mittlerweile in den USA lebenden Künstler. Die Pandemie erzeugt bei ihm keinen Stillstand, sondern fördert offensichtlich seine Kreativität. Da mir das Vorgängeralbum Chasm außerordentlich gut gefallen hatte (
Das Duo No Trust In Dawn hat sich 2016 zusammengefunden. Soykut Gür übernimmt dabei den musikalischen Part, während Rio Black, der auch noch mit Atomic Neon aktiv ist, der Band seine Stimme verleiht. Das Debütalbum As we fall ist ein Jahr später erschienen, und nun ist über Alice in… der Nachfolger Lost and apart erschienen. Mir ist das Duo bislang unbekannt, doch die Vergleiche zu The Cure, New Order und Depeche Mode, die in der Vergangenheit gezogen worden sind, haben mich neugierig gemacht. Dem Bandnamen zum Trotz höre ich das Album tatsächlich in der Morgendämmerung.
Neues von Pete Burns, dem englischen Kopf hinter Kill Shelter (
Mal ehrlich: Ein großer Teil des aktuellen Gothic Mainstreams ist klangtechnisch sehr ähnlich, profillos und daher beliebig austauschbar. Und im Grunde genommen verzichtbar, von der willkommenen Einnahmequelle der professionellen Musikindustrie vielleicht abgesehen. Hier setzt das Projekt At Sea Compilations des Musikjournalisten Axel Meßinger an, das er 2013 ins Leben rief. Bei At Sea Compilations geht es darum, eine Plattform zu schaffen für neue, junge, unbekannte Bands, die sich abseits des kommerziellen Mainstreams bewegen, und damit auch Alternativen zu Schlager-Gothic und Elektro-Einheitsbrei-Bummbumm aufzuzeigen.