He’s a Wanker
42 Jahre sind Peter And The Test Tube Babies nun schon aktiv, und damit sind sie eine der letzten aktiven Bands aus der ersten Welle des Punk. Die beiden Gründungsmitglieder Sänger Peter Bywaters und Gitarrist Derek Greening alias Del Strangefish werden durch Bassist Nick Abnett und Sam Fuller am Schlagzeug ergänzt. Drei Jahre sind seit dem letzten Album That Shallot (Link zur Review) vergangen, und so freue ich mich auf ein neues Lebenszeichen abseits der alljährlichen Tournee in der Vorweihnachtszeit. Fuctifano heißt das neue Album, das im März erschienen ist. Weiterlesen


The Adicts sind nicht nur eine Ikone des Punk, sie sind auch eine der dienstältesten Bands des Planeten und damit eine absolute Legende. 1975 gründen sie sich noch unter dem Namen Afterbirth im kleinen Städtchen Ipswich in der englischen Grafschaft Suffolk. Zwei Jahre später benennen sie sich in The Adicts um, beeinflusst von Stanley Kubricks Kultfilm Clockwork Orange, und übernehmen für die Bühne dabei auch die Ästhetik der Gang um Alex. Bemerkenswert ist, dass die Gründungsmitglieder Keith „Monkey“ Warren (Gesang), Pete Dee Davison (Gitarre), Mel „Little Dave“ Ellis (Bass) und Michael „Kid Dee“ Davison (Schlagzeug) alle noch dabei sind. Wie oft kann man das noch erleben? Mit And it was so! präsentieren sie nach fünf Jahren Pause ihr 12. Studioalbum und setzen damit gleichzeitig ein Statement. 
r Bill Bryson vor rund zwanzig Jahren das erste Mal einen Reisebericht über das Vereinigte Königreich. In der Zwischenzeit war er für Frühstück mit Känguruhs in Australien unterwegs und wanderte für Picknick mit Bären durch die amerikanischen Appalachen, um nur einige andere Werke zu nennen. In seinen Büchern nimmt Bill Bryson die speziellen Eigenheiten von Land und Leuten auf charmante und witzige Art und Weise aufs Korn, und das ist auch im hier vorliegenden It’s teatime, my dear! nicht anders. 
Manche Dinge werde ich nie begreifen, egal, wie sehr ich es auch versuche: Dazu gehört neben allem, was mit Wirtschaftswissenschaften zu tun hat, auch die Frage, wie es sein kann, dass ein fantastischer Autor wie China Miéville in Deutschland nicht gelesen wird. Hört man sich um, zweifelt man nachgerade an der Menschheit: So gut wie keiner kennt ihn und seine Romane, die irgendwo zwischen Science Fiction, Fantasy und Horror pendeln und deren Stil er gerne als „Weird Fiction“ beschreibt. Nominiert war er schon für so ziemlich jeden Preis, der für Fantastische Literatur vergeben wird, gewonnen hat er, teilweise mehrfach, den Arthur C. Clarke Award, Hugo, Nebula, Locus Award, den Kurd-Laßwitz-Preis, den British Fantasy Award und und und. Allerhöchste Zeit also, dass wir uns hier endlich diesem Ausnahmebriten widmen!