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Valentinstanz

Große Ereignisse werfen ihre Schatten weit voraus, in diesem Fall ein gemeinsamer Katzenclub von Emmon und Klangstabil. Langes Warten heißt aber immerhin auch lange Vorfreude auf zwei außergewöhnliche Bands, die beide auf ihre Weise wahre Kraftpakete und von durchschlagender Wucht sind. Das Katzenclub-Team hat ja schon seit Beginn der Veranstaltungsreihe ein hervorragendes Händchen dafür, alte Helden und von manchen noch zu entdeckende neue Lieblingsbands zu kombinieren, und das gelingt den Veranstalter*innen auch heute wieder. Mit Emmon aus Schweden eröffnet ein Act den Abend, der schon lange – mit einigen Jahren Pause – im Heimatland aktiv und geliebt ist und in Deutschland wunderschönerweise auch immer mehr Fans gewinnt. Und mit Klangstabil – ebenfalls nach langen Jahren Pause wieder aktiv – steht ein früherer Stammgast des Katzenclubs wieder im Feierwerk auf der Bühne. Elektronische Musik vom Feinsten also! Weiterlesen

Tanzt!

 

Kaum zu glauben, aber die Dark Infection feiert bereits ihr achtjähriges Bestehen – herzlichen Glückwünsch! DIE Party in München bzw. Süddeutschland für Rhythm’n’Noise und andere härtere elektronische Sounds und immer ein besonderes Ereignis, denn für diese Musik müssen wir sonst meist ziemlich weit fahren. Noch ein wenig besonderer sind die Jubiläumsabende im Januar, bei denen das Konzertprogramm genauso hochkarätig ist wie das DJ-Programm. Vor ein paar Wochen war es endlich wieder soweit, und die Freund*innen gepflegten Krachs und ausgefeilter Sounds konnten sich auf drei Live-Acts und Tanzen bis in die frühen Morgenstunden freuen. Bring the noise! Weiterlesen

Dance through the darkness

Seit der ersten Edition 2018 ist das Katzenclub-Festival ein fester Termin im November (seit einigen Jahren hat es auch einen kleinen Ableger an Ostern bekommen), und wie jedes Jahr fahren die Veranstalter*innen ein großartiges Line-up auf – natürlich nicht nur beim Festival, sondern bei jedem Katzenclub. Newcomer, aktuell angesagte Namen, alte Helden, mal mit mehr Gitarre, mal elektronischer – die Mischung ist immer vielfältig. Nachdem Black Nail Cabaret letztes Jahr die Grippe einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, sind die Ungarn dieses Jahr fit, auch sonst gibt es keine Änderungen in letzter Minute, weshalb einem spannenden Festivalabend mit anschließender Party nichts mehr im Weg steht. Weiterlesen

Doom with a spin

In München sind die Italiener*innen von Messa zwar nach ihren Auftritten auf dem Dark Easter 2022 (Review hier) und 2023 mit Crowbar (Review hier) keine Unbekannten mehr, mit dem großen „Ausverkauft“-Schild am Feierwerk hätte ich dann allerdings doch nicht gerechnet. Natürlich ist das völlig verdient, aber ich bin froh, dass ich früh da bin und mir daher einen guten Platz vorn an der Bühne sichern kann. Erst wenige Tage vor dem Konzert haben Messa ihr viertes Album The spin veröffentlicht, das ebenso wie die Vorgänger hervorragende Rezensionen eingeheimst hat. Doom Metal als grobe Richtlinie, angereichert mit Elementen des Jazz, Blues, Seventies Rock und noch so diversen Sachen – das ist eine ziemlich einzigartige und sehr faszinierende Mischung, die live noch einmal eine ganz eigene Magie entfaltet. Weiterlesen

Das großartige siebte Jahr

Die Dark Infection, die als absolutes Liebhaberprojekt für alle Krachfans in München begann, gibt es nun schon sieben Jahre und lockt Gäste weit über München hinaus ins Feierwerk. Live-Acts, für die man sonst weit fahren muss, DJs, für die man sonst auch weit fahren muss und Musik, die man sonst hier in der Gegend höchstens mal vereinzelt hört. Rhythm’n’Noise, Drum’n’Noise, Dark Techno usw. gibt es auf den etwa zwei Partys im Jahr zu hören, bei denen man sich regelmäßig die Socken durchtanzen kann. Im Lauf der Jahre hat sich die Dark Infection zu einem kleinen Treffen der Krachfamilie entwickelt, und die Stimmung ist jedes Mal fantastisch. Erst im November 2024 konnten wir eine (reine Party-) Dark Infection genießen, jetzt im Januar gibt es wieder das volle Brett mit Live-Acts und DJ-Programm. Und was da auf uns wartet! Schnell die Kameratasche geschnappt und ins Feierwerk! Weiterlesen

Into the wild

Es ist November, die Tage werden dunkler und trüber. Umso wichtiger sind da Dinge, auf die man sich freuen kann. Ein verlässlich fantastischer Termin ist zum Beispiel das Katzenclub-Festival, das zum ersten Mal im November 2018 stattfand und mittlerweile auch einen Oster-Ableger bekommen hat. Wie immer beim Katzenclub gibt es alte und neue Helden, große Namen und noch unbekanntere Acts, immer liebevoll ausgewählt. Auch diesen November ist das Line-up hochkarätig und hat schon im Vorfeld für Schnappatmung gesorgt. Leider macht die Grippe der Vorfreude einen Strich durch die Rechnung, Black Nail Cabaret müssen kurz vorher schweren Herzens absagen. Mit Yakima Jera wird blitzschnell ein spannender Ersatz aus dem Hut gezaubert, die Running Order noch mal kurz umgestellt, und dann kann es losgehen. Weiterlesen

„Wir pogen innerlich“, oder: Katzenclub goes Wohnzimmer

Es ist Sommer, es ist heiß und gewittrig, die Herren-Fußball-EM ist fast geschafft, vor allem aber ist wieder mal Soundgarden vor dem Feierwerk angesagt. Während der Corona-Zeit vom Katzenclub ins Leben gerufen und eine der wenigen (und seelenrettenden) Gelegenheiten, sich bei guter Musik, Getränken und Lieferservicepizza mit Gleichgesinnten zu treffen. Das Feiern ist ja nun schon seit einiger Zeit wieder ganz normal möglich, der Soundgarden aber eine so schöne Idee, dass man ihn ab und zu trotzdem noch veranstalten kann. Drumherum hat der Katzenclub wie immer ein hochkarätiges Paket geschnürt, das heute mit Rome und Lovataraxx auf den ersten Blick etwas zusammengewürfelt erscheinen mag, aber lassen wir uns überraschen. Weiterlesen

Rhythm is a dancer

Nein, keine Angst, hier wird nicht plötzlich über Eurodance der Neunziger berichtet (aber wer jetzt einen Ohrwurm hat, keine Ursache), über Rhythmus und Tanzen allerdings schon. Vor allem das Tanzen zu rhythmischem Lärm elektronischer Art, wie zum Beispiel Rhythm’n’Noise, Dark Techno, Power Electronics, Power Noise, mal melodischer, mal industrial-verzerrter. Für Nicht-Fans schwer erträglich, für Fans pure Glückseligkeit und Tanzen in Trance. In München widmet sich seit einigen Jahren die Party- und Konzertreihe Dark Infection diesen Musikrichtungen, für die die Fans im sonst eher lärmarmen Süden Deutschlands auch aus anderen Städten anreisen. So auch zum 6-jährigen Jubiläum im Januar, das mit zwei hochkarätigen Live-Acts aus dem Haus HANDS und einer amtlichen Party gefeiert wird. Weiterlesen

Happy heart

Herbstzeit, Katzenclubzeit! Der Sommer mit Festivals und langen Nächten im Freien ist vorbei, zu Hause bleiben muss man aber zum Glück trotzdem nicht. Nach dem phänomenalen Katzenclub im Rahmen des 40. Geburtstags des Feierwerks im Juni (mit Henric de la Cour und The Devil and the Universe) haben die Veranstalter*innen wieder ein formidables Paket geschnürt, bei dem sicher alle Liebhaber*innen von düster-verträumten und trotzdem hochgradig tanzbarem Elektro auf ihre Kosten kommen werden. Zanias und NNHMN sind beides keine Unbekannten für regelmäßige Katzenclubbesucher*innen, und sicher freue nicht nur ich mich auf ein Wiedersehen. Weiterlesen

Black celebration

Das Feierwerk – genauer gesagt, der gemeinnützige Verein Feierwerk e. V. – feiert sein vierzigjähriges Bestehen mit einem zweitägigen Festival – und der Katzenclub ist dabei! Großartige Neuigkeiten waren das vor einiger Zeit, und es ist schön, dass diese verdiente und wichtige Kultureinrichtung, die den vielfältigsten Musikrichtungen und Aktivitäten Räume bietet, auch eine schwarze Veranstaltung bei den Feierlichkeiten dabeihaben möchte. Der Katzenclub ist ja bekannt für sein geschicktes Händchen bei der Bandauswahl – alte Helden, vielversprechende Newcomer, Insidertipps, immer hochklassig, immer spannend -, und auch diesmal sorgt das Line-up für ein bisschen Schnappatmung: The Devil & The Universe aus Österreich und Henric de la Cour aus Schweden werden die Kranhalle am zweiten Festivaltag beschallen. Pflichttermin fürs Gothenvolk und vielleicht die eine oder andere Neuentdeckung für die sonstigen Festivalbesucher*innen. Auf ins Getümmel! Weiterlesen