Wir haben diese Woche mystischen Pagan Folk aus Bochum für euch und wollen das Duo Brinsinga vorstellen. Im Dezember waren Fanny und Fabi noch mit der Mittelalterband Corvus Corax auf ihrer „In Ecclesia“- Tour unterwegs und aktuell tüfteln sie bereits wieder an neuen Songs. Fanny hat unsere Fragen beantwortet.
Beiträge
Wall of Love
Was im Jahr 2007 in Rosenheim mit vier Bands begonnen hat, entwickelte sich im Lauf der Jahre (und mit einer Zwischenstation in Kufstein) zu einem renommierten Tagesfestival im Münchner Backstage für alle Freunde von Mittelalter, Folk und Rock. Nach der Corona-Pandemie hat man 2022 glorreich das 15jährige Jubiläum gefeiert, das gleichzeitig auch den Abschluss der Tanzt!-Historie bedeuten sollte. Nachdem das Jahr 2023 ohne den bisherigen Fixpunkt im November aber doch arg trostlos war und sich außerdem auch die Organisation etwas anders aufstellen ließ, wurde irgendwann verkündet: 2024 geht es weiter mit dem Tanzt! Jubel, Trubel, Heiterkeit! Beim Line-up lässt man es auch gleich richtig krachen, denn niemand Geringerer als Schandmaul werden das Festival headlinen. Nichts wie hin also! Weiterlesen
Komm auf die andere Seite – wir haben Folk!
Sie haben sich ganze vier Jahre Zeit gelassen – nun sind die Bayern um Tir Nan Og mit ihrer neuen Scheibe To the Otherworld wieder zurück. Wir haben mal reingehört und sind in ihre Welt der Mythen und Sagen eingetaucht. Weiterlesen
Alte Geschichten neu erzählt

©JPC
In Vorbereitung auf das Münchener Konzert von Loreena McKennitt bin ich auf eine Neuveröffentlichung von ihr gestoßen: The road back home. Damit widmete sie sich wieder dem Ursprung ihrer Karriere und der traditionellen keltischen Musik. Das Album wurde im Sommer 2023 live in Goderich, Ontario, aufgenommen. Zu der Zeit nahm sie an vier Folkfestivals in Ontario teil. Aber es ist egal ob live oder Studiomaterial, wenn man einmal Loreena McKennitt gehört hat, will man mehr davon und wird nie enttäuscht. Weiterlesen

Dampfmaschinen, Zahnräder und ähnlich spannende Dinge finden sich im Steampunk. Tales of Nebelheym entführen uns diese Woche in eine viktorianisch anmutende Welt. Entstanden ist die Combo 2012, ihre Musik ist im Steam Folk anzusiedeln.
Tanzt, ihr Narren, tanzt!
15 Jahre Tanzt! Was einst als kleine Untergrundveranstaltung begann, hat sich schon vor vielen Jahren zu einem DER wichtigen Events für Mittelalter- und Folkrock entwickelt. Große Namen der Szene geben sich hier von Jahr zu Jahr die Klinke in die Hand, und viele Bands kommen immer wieder gern irgendwann Mitte November ins Münchner Backstage, um die Meute zum Tanzen zu bringen. Wer das eintägige Festival schon mal besucht hat, weiß, wie viel Freude und Energie den ganzen Tag in der Luft liegen (neben eifrig in die Höhe gereckten Trinkhörnern natürlich). Zum Jubiläum haben die Veranstalter wieder ein hochenergetisches Paket aus sieben Bands geschnürt, die von nah und fern nach München geeilt, gesegelt oder auch geflogen sind, um uns in ferne Welten zu entführen. Weiterlesen
Alda – A distant fire
Das vierte Album A distant fire der amerikanischen Band Alda vereint so unterschiedliche Musikstile wie Black Metal, Folk und Post Rock miteinander. Dass die Mitglieder Jace und Stephanie Bruton, Michael Korchonnoff und Timothy Brown dabei alles andere als konventionell vorgehen, zeigt sich schon an der Songdauer, denn die reicht von nur zwei bis zu epischen sechzehn Minuten. Stil-und Tempiwechsel bestimmen das musikalische Bild, und man braucht mehrere Durchläufe, um alles erfassen zu können, und entdeckt doch immer wieder Neues. Weiterlesen
Statement aus Frösön
Die von Venom und Disclose beeinflussten Schweden 偏執症者 (Paranoid) aus Frösön haben mit ihrem neuesten Werk Cursed ein Statement gesetzt, das den aktuellen Zustand der Band präsentiert. Damit dieser möglichst roh und unverfälscht bleibt, haben sich 偏執症者 (Paranoid) entschieden, Cursed zunächst nur digital zu veröffentlichen, um die Zahl der beteiligten Personen so gering wie möglich zu halten. Das Bandgefüge ist stabil und besteht aus Sänger und Gitarrist Henrik Låsgård, mit Bassist und zweiter Stimme Joakim Staaf-Sylsjö und Emil Bergslid am Schlagzeug. Sie haben sich laut Presse-Text neuen Einflüssen geöffnet wie traditionellem schwedischen Folk, mit dem ich mich leider gar nicht auskenne, verflucht. Weiterlesen
Wundertüte
TEKE::TEKE, bitte, was? Aber von Beginn an: TEKE::TEKE wurde im kanadischen Montreal vom Gitarristen Serge Nakauchi-Pelletier, Drummer Ian Lettre und Posaune-Spieler Etienne Lebel gegründet. Rhythmus-Gitarrist Hidetaka Yoneyama, Bassist Mishka Stein, die Multi-Instrumentalistin Yuki Isami und Sängerin Maya Kuroki vervollständigen die Band. Als solche haben sie mit Coverversionen im Surf-Stil der in der westlichen Welt sträflich unbekannten japanischen Legende an der Gitarre, Takeshi Terauchi, begonnen. Doch dieses Konzept wurde schnell zu eng, sodass sie ihren Sound in der Breite weiterentwickelten, was schließlich in das Debütalbum Shirushi gemündet ist.
Zugegeben, ich habe von Surf Rock keine Ahnung und von japanischem Folk noch weniger. Aber ich finde den Sound von TEKE::TEKE so abgefahren, dass ich mich dennoch an eine Rezension wagen muss. Weiterlesen
Alles hinter sich lassen und genießen
Mittelalterbands gehören nicht zu meinen Favoriten, aber Blackmore’s Night begleiten mich mit ihrer Musik immer wieder seit über zwei Jahrzehnten. Mit ihrem neuen Album Nature’s light (Vö. 12.03.2021) setzen sie neue Akzente und haben immer noch diesen großen Wiedererkennungswert aufgrund von Candice Nights Stimme und dem Ex-Deep–Purple-Gitarristen Ritchie Blackmore. Weiterlesen
