We’re on the road to nowhere
Camping boomt. Das war schon vor Corona so, wurde allerdings durch Corona als relativ kontaktarme und daher sichere Urlaubsform noch weiter befeuert. Zelten wie früher ist aber mittlerweile ziemlich abgemeldet, für die Mehrheit muss es inzwischen ein Campingmobil sein. Rein ins Fahrzeug und ab geht die Reise, entweder mit konkretem Ziel oder gemäß den Talking Heads: „We’re on the road the nowhere.“ Dieses Lebensgefühl verfolgt Autor Markus Wolf schon lange und lässt die Community über seinen Blog fan4van und auf YouTube daran teilhaben.
Nach verschiedenen Trips mit Bahn und Zelt, mit Auto und Zelt sowie mit Matratze im Kombi zähle ich zwar sicherlich nicht mehr zu den unerfahrenen Neulingen in der Camping-Szene. Doch die erste größere Reise im selbst ausgebauten Camper-Minivan ist natürlich schon etwas Besonderes, und da kommt How to WoMo gerade recht. Nur sollte man so einen Ratgeber wohl eigentlich eher lesen, bevor es losgeht, und nicht wie ich während der Reise. Weiterlesen

Nach Your dystopia my utopia (2018) hat Soundarchitekt Rhys Fulber (Frontline Assembly, Delerium) sein zweites Solo-Album Ostalgia (VÖ 9. September bei Sonic Groove) angekündigt. „Misery whip“ ist die erste Veröffentlichung daraus. Der Track ist wieder ein dunkles Meisterwerk rostiger und herausfordernder Industrialtechno-Rhythmen, die sich kraftvoll, unaufhaltsam und pulsierend den Weg in die Gehörgänge bahnen. Kopfhörer auf und die intensiven, hypnotischen Rhys Fulber – Klangwelten (laut) genießen! Wem das nicht reicht: am 19.09.19 spielen Rhys Fulber + Priest im Backstage München.