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Doom with a spin

In München sind die Italiener*innen von Messa zwar nach ihren Auftritten auf dem Dark Easter 2022 (Review hier) und 2023 mit Crowbar (Review hier) keine Unbekannten mehr, mit dem großen „Ausverkauft“-Schild am Feierwerk hätte ich dann allerdings doch nicht gerechnet. Natürlich ist das völlig verdient, aber ich bin froh, dass ich früh da bin und mir daher einen guten Platz vorn an der Bühne sichern kann. Erst wenige Tage vor dem Konzert haben Messa ihr viertes Album The spin veröffentlicht, das ebenso wie die Vorgänger hervorragende Rezensionen eingeheimst hat. Doom Metal als grobe Richtlinie, angereichert mit Elementen des Jazz, Blues, Seventies Rock und noch so diversen Sachen – das ist eine ziemlich einzigartige und sehr faszinierende Mischung, die live noch einmal eine ganz eigene Magie entfaltet. Weiterlesen

Post Punk aus Bandung, ID

Bei ihrem Konzert Anfang Juni auf der Bühne des Stattpark Olga hatten sie den Raum von der zweiten bis zur letzten Minute kollektiv am Tanzen.Völlig unmöglich, sich der musikalischen Hochenergie zu entziehen, dem geklöppelten Geknüppel und den Melodien, sich weniger mitreißen zu lassen als die Band selbst und besonders als Karina am Mikro, und warum sollte eins auch? Ein paar Tage drauf höre ich mir zuhause ihre neue EP an, in Ruhe, denk ich. Ruhe, Ruhe, Pustekuchen! An einem richtig schlechten Tag allein in meiner Küche kann ich wieder kaum anders als tanzen. Das starke Fläschchen Medizin heißt Panoptic Litter, die Band heißt Bananach, spielt Garage (Post) Punk und wohnt in Bandung in Indonesien, wenn sie nicht gerade irgendwo anders Krach machen. Weiterlesen