Beiträge

Schwarz-Weiß und doch kunterbunt!

 

Lesie ist ein griechischer Künstler, der seit einigen Jahren in München lebt und arbeitet. Zuerst ist er mir aufgefallen durch seine Arbeiten, in denen die Figuren, die er an die Wände bringt, meist etwas auf dem Kopf tragen, ein Krönchen, einen Trichter, ein Hütchen, einen Punkt, Strahlen. Derzeit erzählt er gerne Stadtgeschichten. Sie sind, wie auch seine anderen Arbeiten, in Schwarz-Weiß gehalten. Weiterlesen

BoomBox Rocks!: Drei Tage Musik, Respekt und Toleranz
Feierwerk Boom lädt ein zum kostenlosen Jugendkulturfestival in Freiham

Vom 10. bis 12. Juli, jeweils von 16 bis 23 Uhr, verwandelt sich das Gelände der BoomBox in Freiham in einen Treffpunkt für junge Musikbegeisterte und alle, die Lust auf ein buntes Kulturfestival im Stadtteil haben. Unter dem Motto „BoomBox Rocks!“ stehen hier vor allem junge, regionale Musiker*innen im Mittelpunkt, die an drei Tagen die Bühnen rocken: Während auf der Hauptbühne die lauteren Töne von Rock über Metal bis Indie und Pop erklingen, lädt die Akustikbühne mit ruhigeren Klängen zum Innehalten ein. Ein Biergarten, eine Graffiti-Ausstellung, kühle Drinks und eine entspannte Atmosphäre machen das Festivalfeeling komplett.

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Slow down, don’t rush!


Die Weihnachtshysterie hat ein Ende. Jedes Geschenk ist gekauft, verpackt und verschenkt und mittlerweile vielleicht sogar umgetauscht. Die Tage werden wieder länger, und man kann wieder bei Helligkeit spazieren gehen und etwas sehen.

Neues gibt es an der Muffathalle an der Außenwand des Biergartens: Weiterlesen

Die Frauen an den Mauern

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Das einzige europäische Graffiti und Street Art Festival nur für Frauen kam wieder nach München. Nachdem es bislang zweimal in Wien stattfand, war 2020 München der Austragungsort (Link zum Bericht), und nun hat die Künstlerin Chinagirl Tile zum zweiten Mal ins Werksviertel eingeladen. Ziel von „Hands Off The Wall“ ist es, Frauen in der Street Art eine größere Bühne zu geben. Dieses Jahr standen rund 20 internationale Künstlerinnen sowie Female Lead Crews wie Nomad Clan, Queen Kong oder Bona im Mittelpunkt. Weiterlesen

Deutschlands größte Freiluftgalerie

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Dass es in München mehr gibt als BMW, FC Bayern und Oktoberfest, das weiß ja jeder. Aber hättet ihr gewusst, dass sich Deutschlands größte Streetart-Freiluftgalerie tatsächlich in München befindet? Für die Interessierten ist das aber nicht sehr verwunderlich, da der Ursprung der deutschen Streetart-Geschichte in München liegt. Mit unscheinbaren Jungs in den 80er Jahren begann alles. Heute sind es große Namen in der Szene, Loomit, WON ABC und Co. Weiterlesen

Black lives matter!

Banksy ist der bekannteste Unbekannte in der Street Art Szene. Aber worauf man sich immer verlassen kann: Seine Graffitis erscheinen überraschend, und sie haben aktuelle Hintergründe. Mit seinem neuen Werk hat er sich dem Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt angeschlossen. Auf seinem Instagram Account veröffentlichte Banksy ein neues Kunstwerk. Es zeigt wohl einen Gedenkort: Neben dem Bild eines Schwarzen sieht man abgelegte Blumen und Trauerkerzen. Weiterlesen

Same same, but different

Der Friedensengel gehört zu München wie das Riesenrad zur Wiesn, der Alte Peter zum Marienplatz und der süße Senf zur Weißwurst. Wir haben ihn euch vor noch nicht allzu langer Zeit sogar ausführlich vorgestellt: Friedensengel
Schon hier konnte man lesen, dass eine Menge Künstler am Denkmal, am Engel selbst und an den Anlagen drum herum beteiligt waren. Aber: Wie sieht es im Untergrund aus? Genau unterhalb des Friedensdenkmals gibt es eine Parallelwelt, auch Kunst, auch Künstler, die beteiligt waren, aber ganz anderer Art, und zwar Street-Art, und die möchte ich euch hier vorstellen!

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Einmal eine Rampensau sein

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Es gibt ja so viele tolle, coole Bars und Lokale in München, dass es einem manchmal schon reicht, diese virtuell besucht zu haben. Man geht dann doch wieder zum Italiener um die Ecke oder auf einen Wein im eigenen Viertel – weil’s so praktisch ist. Aber endlich habe ich es ins Riffraff geschafft! Rein in den Bus, ein paar Minuten später aussteigen in der Tegernseer Landstraße und hinein ins Riffraff, in eine Kneipe und Bar, die es in der Form seit Dezember 2016 gibt. Hier wird nicht nur sinniert und getrunken, es gibt auch coole Veranstaltungen wie die „Riffraff Rampensau – die Mixed Show in Giesing“. Einmal im Monat laden das Riffraff (Betreiber: Florian Falterer) und Bewie Bauer  Talente aus dem Kleinkunst-Comedy-Bereich ein. Dieses Mal sind Bastian Mahler, Die Puderdose, Claudia Pichler  und Phil Höcketstaller aka Hundling mit von der Partie.

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Geht der Plan auf?

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Seit ein paar Jahren gibt es auf dem ehemaligen Rodenstock-Gelände im Dreimühlenviertel einen hochwertigen Wohnblock. Die Anwohner waren entsetzt, dass nun Yuppies einziehen würden und Gentrifizierung stattfände. Aber man hat sich weitgehend arrangiert, es wohnen doch auch weitgehend normale Leute dort. Nichtsdestotrotz hört das Haus nicht auf, eine Zielscheibe von Gentrifizierungsgegnern zu sein. Immer wieder wird die Fassade besprüht und beschmiert. Sogar auf den Fenstern des dortigen Kindergartens wurde eine Botschaft hinterlassen: „Verreck!“ Übel! Die Eigentümerin des Gebäudes, die Versicherungskammer Bayern, hat sich nun etwas ausgedacht, denn immerhin ist die Reinigung der Außenwände auch nicht gerade billig, von den Klagen der Bewohner und Ladeninhaber im Erdgeschoß ganz zu schweigen. Man könne doch Graffiti gegen Graffiti einsetzen.

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Und plötzlich war es weg!

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Münchens Stadtteil Giesing, genauer Obergiesing, ist ein pulsierendes Verkehrsgewühl: mit einer U-Bahn (Silberhornstraße) direkt im Zentrum, durchfahren von Autos, Bussen, Trambahnen. Die Tegernseer Landstraße, liebevoll TeLa genannt, durchzieht das Viertel. Den ganzen Verlauf nach ist sie gesäumt von Läden, Geschäften und Kneipen. Am Anfang – oder Ende, je nach Betrachtungsweise – steht das 60er Stadion, das auch regelmäßig Besucherströme über Giesing ergießt. Links und rechts der Tegernseer Landstraße aber herrscht teilweise Idylle. Da sind zum Beispiel die Untere und die Obere Grasstraße. Das ist ein Wohngebiet aus Kleinhäusern, die zwischen 1830 und 1860 erbaut wurden und unter Denkmalschutz stehen. In der Oberen Grasstraße 1 stand beispielsweise ein ehemaliges Handwerkerhaus, das nach der Kriegszerstörung 1944 wieder aufgebaut wurde. War es eine schmucke Schönheit? Eher nein. Aber diese niedlichen, geduckten Häuser in diesem Viertel machen dessen urigen Charakter aus. Ein Mikrokosmos im Makrokosmos eben.

Aber am 1. September 2017 wurde das Haus Nr. 1, genannt das Uhrmacherhäusl, illegal abgerissen.

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