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Searching for Freddie Mercury

c) Residenztheater

Es ist 19 Uhr. Wir stehen im kleinen Marstall und wundern uns ein wenig, warum die Türen nicht aufgehen. Dann kommt von oben, aus der kleinen Theatergastronomie mit ihrem schönen Lüster, eine Gestalt herunter: lange Haare, schwarzes Kleid, eine Kuhglocke in der Hand. Und schon beginnt die Spurensuche – zunächst nicht nach Freddie Mercury, sondern nach München. Nach Sendling und dem Glockenbachviertel als noch Müller und Ochsenhäuter mit ihren Familien dort gewohnt haben. Dann darf man seinen Platz einnehmen, sich orientieren – und muss erst einmal ein wenig mit den Augen zwinkern, um sich auf dem Bühnenbild zurechtzufinden.

Für alle Queenies

q181974 trat eine kleine unbekannte Band in München im „Theater an der Brienner Straße“ auf, vor einer Handvoll Zuschauer. Es handelte sich um Queen, die später eine grandiose Weltkarriere hinlegten. Hier hat Herbert Hauke, Direktor des Münchner Rockmuseums, damals Freddie Mercury kennengelernt. Herbert „Herbi“ Hauke und der Autor Nicola Bardola (Mercury in München: Seine besten Jahre) haben liebevoll eine Ausstellung zusammengestellt, die derzeit in der Pasinger Fabrik zu sehen ist. München war der Startschuss für Queen, hier hat alles begonnen, München wird eine zweite Heimat, vor allem Freddie Mercury lebte in den 1980er Jahren etliche Jahre hier. Die Ausstellung wandelt auf den Spuren der Queen-Mitglieder, und trotzdem ist nicht alles bierernst. Weiterlesen