The Brides of the Black Room feat. Ginger Khan – „Ambulance“
Dass man sich in Schweden auf ohrenschmeichelnden Synthie-Pop und generell gute elektronische Musik versteht, ist nichts Neues, aber immer wieder Quell für spannende neue Projekte. Aktuell lassen The Brides of the Black Room aufhorchen, ein Stockholmer Künstlerkollektiv, dessen Mitglieder ihre Identität geheimhalten. Bei Sänger Ginger Khan weiß man allerdings, dass sich dahinter Tom Åsberg verbirgt, der bis 2019 Sänger bei den ebenso mysteriösen Priest war. Das Kollektiv hat sich feinstem Synthie-Pop verschrieben und gerade seine erste, selbstbetitelte EP herausgebracht. Wir stellen euch heute daraus „Ambulance“ vor – natürlich mit eindringlicher Empfehlung. Weiterlesen

Neck Cemetery entstammen Köln und dem Ruhrgebiet und haben sich zwar erst 2018 gegründet, sind jedoch keine unerfahrenen Neulinge in der Musiklandschaft. Sänger Jens Peters war zuvor bei Aleatory und Season Of Flames aktiv, Gitarrist Boris Dräger bei Black Sheriff. Yorck Segatz spielt aktuell bei Sodom Gitarre und früher bei Beyondition, Bassist Matt Hauser ist auch bei Hornado aktiv und Drummer Lukas Strunck bei Black Sheriff. Gemeinsam frönen sie ihrer Leidenschaft für den guten alten Heavy Metal und agieren dabei so trve und authentisch, wie nur irgend möglich, und davon möchte ich mich mit Born in a coffin überzeugen. Gastauftritte liefern hierbei Chris Boltendahl (Grave Digger) sowie Gitarrist Michael Koch (Ex-Atlantean Kodex).
Als Gitarrist Bill Hudson von Dirkschneider und Sänger Christian Eriksson von Twilight Force mit ihren Bands auf einem gemeinsamen schwedischen Festival spielen, wird die Idee zu NorthTale geboren. Beide wollten ohnehin mit Drummer Patrick Johansson von Yngwie Malmsteen zusammenarbeiten, und mit Bassist Mikael Planefeldt von Streamline und Jimmy Pitts am Keyboard ist die Band komplett.
War ich früher regelmäßig auf ihren Shows zu Gast, ist es nun doch eine ganz schön lange Weile her, dass ich die beiden schwedischen Hauptbands das letzte Mal gesehen habe. Die Glam-Punkrocker Backyard Babies im Vorprogramm von Mötley Crüe 2009, wobei damals ihre Wirkung im großen Zenith etwas verpuffte, sie sind für kleine Clubbühnen geschaffen. Bei den Schweine-Punkrockern The Bones war es tatsächlich auch im Backstage und wahrscheinlich zehn Jahre her. Für mich ist das also ein kleines Revival und eine Double-Headliner-Show, ich hoffe, dass es eine kleine, feine, schmutzige und schweißtreibende Clubshow wird, wie ich sie von beiden Bands in Erinnerung habe. Die Vorband Audrey Horne kenne ich dagegen bislang nur vom Hörensagen, aber gut sollen sie sein.
Mit ihrem dritten Longplayer Six must die melden sich Lord Vigo zurück. Bei der Namensfindung hat sich die Truppe um Sänger Vinz Clortho bekanntermaßen beim Ghostbusters Film-Kosmos bedient. Beim neuen Machwerk entstammt die Inspiration aus dem John Carpenter Film The Fog, der im deutschen den Untertitel Nebel des Grauens trägt. Sechs Seelen holen sich die untoten Seeleute zur Rache, und mit sechs Songs (plus In- und Outro) werden sie von Lord Vigo beschwört.
Der Name Bruce Dickinson ist auf ewig mit der Heavy-Metal-Legende Iron Maiden verbunden, deren unverkennbare Stimme er ist. Aber der Mann ist weit mehr als „nur“ der Sänger einer berühmten Rockband. Seine erste große Leidenschaft neben der Musik ist der Fechtsport, in dem er sich bis auf Weltklasseniveau hochkämpft. Die Fliegerei wird die zweite große Leidenschaft, die ihn schließlich bis auf den Kapitänssitz der legendären bandeigenenen Ed Force One bringt, der mit dem Bandmaskottchen Eddie verzierten Boeing 747, die auf dem Flughafen von Zürich die daneben parkenden Staatsmaschinen von Merkel und Hollande locker in den Schatten stellte. Nun hat er seine Autobiografie What does this button do? geschrieben.
Symphonic Metal war bislang so gar nicht meine Baustelle, da ich zuviel Bombast-Kitsch und Pseudo-Operngesang überhaupt nicht ausstehen kann. Aber das tolle Video aus der Psychiatrie zu „The opposed“ hat mich neugierig gemacht. Noch dazu ist Zornheym eine Allstar-Band, deren Musiker der Hauptsongwriter Zorn aus aktiven oder ehemaligen Mitgliedern von illustren Bands aus dem Extrem-Metal-Bereich wie Dark Funeral, Devian, Diabolical und Facebreaker um sich geschart hat. Mit Bendler von Facebreaker als Vocalist ist auf jeden Fall klar, dass ich mir um Operngesang schon mal keine Sorgen machen muss. 
Eure musikalische Heimat sind die Achtzigerjahre mit Mercyful Fate/King Diamond, Iron Maiden, Savatage und anderen Bands mit klarem Gesang und exzellenter Gitarrenarbeit? Dann solltet ihr die Schweden Trial mal antesten, die seit 2007 existieren und vor Vessel bereits ein Album und eine 7-Inch-Single herausgebracht haben.