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Valentinstanz

Große Ereignisse werfen ihre Schatten weit voraus, in diesem Fall ein gemeinsamer Katzenclub von Emmon und Klangstabil. Langes Warten heißt aber immerhin auch lange Vorfreude auf zwei außergewöhnliche Bands, die beide auf ihre Weise wahre Kraftpakete und von durchschlagender Wucht sind. Das Katzenclub-Team hat ja schon seit Beginn der Veranstaltungsreihe ein hervorragendes Händchen dafür, alte Helden und von manchen noch zu entdeckende neue Lieblingsbands zu kombinieren, und das gelingt den Veranstalter*innen auch heute wieder. Mit Emmon aus Schweden eröffnet ein Act den Abend, der schon lange – mit einigen Jahren Pause – im Heimatland aktiv und geliebt ist und in Deutschland wunderschönerweise auch immer mehr Fans gewinnt. Und mit Klangstabil – ebenfalls nach langen Jahren Pause wieder aktiv – steht ein früherer Stammgast des Katzenclubs wieder im Feierwerk auf der Bühne. Elektronische Musik vom Feinsten also! Weiterlesen

Dance through the darkness

Seit der ersten Edition 2018 ist das Katzenclub-Festival ein fester Termin im November (seit einigen Jahren hat es auch einen kleinen Ableger an Ostern bekommen), und wie jedes Jahr fahren die Veranstalter*innen ein großartiges Line-up auf – natürlich nicht nur beim Festival, sondern bei jedem Katzenclub. Newcomer, aktuell angesagte Namen, alte Helden, mal mit mehr Gitarre, mal elektronischer – die Mischung ist immer vielfältig. Nachdem Black Nail Cabaret letztes Jahr die Grippe einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, sind die Ungarn dieses Jahr fit, auch sonst gibt es keine Änderungen in letzter Minute, weshalb einem spannenden Festivalabend mit anschließender Party nichts mehr im Weg steht. Weiterlesen

Into the wild

Es ist November, die Tage werden dunkler und trüber. Umso wichtiger sind da Dinge, auf die man sich freuen kann. Ein verlässlich fantastischer Termin ist zum Beispiel das Katzenclub-Festival, das zum ersten Mal im November 2018 stattfand und mittlerweile auch einen Oster-Ableger bekommen hat. Wie immer beim Katzenclub gibt es alte und neue Helden, große Namen und noch unbekanntere Acts, immer liebevoll ausgewählt. Auch diesen November ist das Line-up hochkarätig und hat schon im Vorfeld für Schnappatmung gesorgt. Leider macht die Grippe der Vorfreude einen Strich durch die Rechnung, Black Nail Cabaret müssen kurz vorher schweren Herzens absagen. Mit Yakima Jera wird blitzschnell ein spannender Ersatz aus dem Hut gezaubert, die Running Order noch mal kurz umgestellt, und dann kann es losgehen. Weiterlesen

„Wir pogen innerlich“, oder: Katzenclub goes Wohnzimmer

Es ist Sommer, es ist heiß und gewittrig, die Herren-Fußball-EM ist fast geschafft, vor allem aber ist wieder mal Soundgarden vor dem Feierwerk angesagt. Während der Corona-Zeit vom Katzenclub ins Leben gerufen und eine der wenigen (und seelenrettenden) Gelegenheiten, sich bei guter Musik, Getränken und Lieferservicepizza mit Gleichgesinnten zu treffen. Das Feiern ist ja nun schon seit einiger Zeit wieder ganz normal möglich, der Soundgarden aber eine so schöne Idee, dass man ihn ab und zu trotzdem noch veranstalten kann. Drumherum hat der Katzenclub wie immer ein hochkarätiges Paket geschnürt, das heute mit Rome und Lovataraxx auf den ersten Blick etwas zusammengewürfelt erscheinen mag, aber lassen wir uns überraschen. Weiterlesen

Happy heart

Herbstzeit, Katzenclubzeit! Der Sommer mit Festivals und langen Nächten im Freien ist vorbei, zu Hause bleiben muss man aber zum Glück trotzdem nicht. Nach dem phänomenalen Katzenclub im Rahmen des 40. Geburtstags des Feierwerks im Juni (mit Henric de la Cour und The Devil and the Universe) haben die Veranstalter*innen wieder ein formidables Paket geschnürt, bei dem sicher alle Liebhaber*innen von düster-verträumten und trotzdem hochgradig tanzbarem Elektro auf ihre Kosten kommen werden. Zanias und NNHMN sind beides keine Unbekannten für regelmäßige Katzenclubbesucher*innen, und sicher freue nicht nur ich mich auf ein Wiedersehen. Weiterlesen

Black celebration

Das Feierwerk – genauer gesagt, der gemeinnützige Verein Feierwerk e. V. – feiert sein vierzigjähriges Bestehen mit einem zweitägigen Festival – und der Katzenclub ist dabei! Großartige Neuigkeiten waren das vor einiger Zeit, und es ist schön, dass diese verdiente und wichtige Kultureinrichtung, die den vielfältigsten Musikrichtungen und Aktivitäten Räume bietet, auch eine schwarze Veranstaltung bei den Feierlichkeiten dabeihaben möchte. Der Katzenclub ist ja bekannt für sein geschicktes Händchen bei der Bandauswahl – alte Helden, vielversprechende Newcomer, Insidertipps, immer hochklassig, immer spannend -, und auch diesmal sorgt das Line-up für ein bisschen Schnappatmung: The Devil & The Universe aus Österreich und Henric de la Cour aus Schweden werden die Kranhalle am zweiten Festivaltag beschallen. Pflichttermin fürs Gothenvolk und vielleicht die eine oder andere Neuentdeckung für die sonstigen Festivalbesucher*innen. Auf ins Getümmel! Weiterlesen

Into the wild

2018 begann der Katzenclub die höchst erfreuliche Tradition, nicht nur einzelne Konzertabende zu veranstalten, sondern auch ein eintägiges Festival, damals anlässlich von fünf Jahren Katzenclub. 2019 gab es eine Neuauflage, und dann gab es … Corona. Erst an Ostern 2022 konnte das nächste Festival stattfinden. Seither hat sich zum Glück einiges in der Konzertlandschaft stabilisiert – längst nicht alles! -, weshalb dem heutigen Tag im Feierwerk hoffentlich nichts im Weg steht. Die Bandauswahl ist mit She Past Away, Minuit Machine, Agent Side Grinder, Buzz Kull, Bragolin und Bathead Zucker und zieht nicht nur Münchner Schwarzvolk, sondern auch Gäste aus anderen Städten. In den früheren Jahren hat es sich fast ein bisschen wie ein Mini-WGT angefühlt – wenn auch ohne Trambahnfahrten -, so außerhalb jeglicher Festivalsaison, und ich bin mir sicher, dass das heute auch wieder gelingt. Das Young & Cold-Label aus Augsburg ist nicht nur mit Künstler*innen, sondern auch mit einem Stand vertreten, womit auch fürs Geldausgeben gesorgt wäre. Weiterlesen

Poesie und Performance

Katzenclub oder Wiesn-Eröffnung? Die Entscheidung fällt zumindest mir überhaupt nicht schwer, und das anfangs noch zögerliche Eintreffen der Leute ist sicher dem wirklich garstigen und kalten Wetter geschuldet, bei dem man sich vielleicht zweimal überlegt, ob man noch mal vor die Hütte möchte. Wer sich aufgerafft hat, wird jedenfalls belohnt. Nach der bandlosen Sommeredition des Katzenclubs – dafür mit lauschigem Soundgarden im Freien, großartiges Konzept – gibt es heute wieder einen Live-Act, und was für einen! Nachdem die ursprünglich geplanten Ascii.Disko absagen bzw. den Auftritt auf 2023 verschieben mussten, konnten die Veranstalter den gar nicht mehr so geheimen Geheimtipp Potochkine aus Frankreich verpflichten. Wer sie – wie ich – auf dem WGT verpasst hat, hat heute eine neue Chance, noch dazu im kuschlig-familiären Rahmen der Kranhalle. Weiterlesen


DIAF-Logo

Auch wenn Konzerte diesen Sommer etwas rarer gesät waren, als es uns lieb gewesen wäre, gab es einige Highlights, die gut für die Seele waren und vor allem den musikalischen Horizont erweitert haben. Hier ist vor allem der Katzenclub-Abend am 12.09. zu erwähnen, an dem neben Elvis de Sade (die auch schon Band der Woche bei uns waren) das Ein-Mann-Projekt DIAF seine Livepremiere feierte. Die düster-energetische musikalische Mischung und die leidenschaftliche Performance, gepaart mit bayrischen Texten, hat uns so neugierig gemacht, dass wir da doch gleich mal näher nachfragen mussten. Weiterlesen

Hello my darkness!

Nachdem der letzte Katzenclub wegen Sturzbachregen verschoben werden musste (neuer Termin: 26.9.20, mit Adam Usi auf der Bühne), ist es heute Abend endlich wieder soweit. Eine der derzeit möglichen kleinen Fluchten aus dem Alltag ist der Soundgarden mit Biergarten im lauen Spätsommerlüftchen, bei bester Beschallung durch die Pagan DJs mit Freunden. Young & Cold Records sind mit einem Merch-Stand vertreten und haben auch gleich zwei ihrer formidablen Acts mitgebracht: DIAF und Elvis de Sade. Düster-leidenschaftliche Musik aus Niederbayern, die sich einer Kategorisierung erfolgreich entzieht sowie von Eurodance beeinflusster Postpunk und Darkwave – wenn das nicht spannend klingt! Zumal DIAF aus Niederbayern heute sein Live-Debüt feiert, was man per se schon mal unterstützen sollte. Tickets sind wie immer kostenlos, dafür aber auch begrenzt, frühes Erscheinen lohnt sich also, und die Zeit bis zu den Konzerten kann man ja hervorragend mit Freund*innen im Soundgarden verquatschen. Weiterlesen