Von der Wichtigkeit von Kummer

Die elfjährige Riley führt ein glückliches Leben mit Mom und Dad in Minnesota, aber plötzlich muss die Familie nach San Francisco umziehen, und alles geht schief. Der Umzugswagen lässt auf sich warten, Rileys Zimmer ist schäbig, und sie muss auf dem Boden schlafen; der erste Tag in der neuen Schule ist tränenreich und gar nicht cool, und die Gefühle Freude, Angst, Wut, Ekel und Kummer haben alle Mühe, im Kontrollzentrum in Rileys Kopf alles im Lot zu halten.
Freude, ein süßes kleines, immer positives Ding, will alles für ihr kleines Mädchen tun, um es glücklich zu machen, doch Angst, Wut, Ekel und Kummer haben immer mehr Arbeit:

Leni (Hannah Herzsprung) ist kurz davor, mit ihrem Freund zusammenzuziehen, als sie beim Skypen mit ihm eine andere Frau aus seinem Schlafzimmer kommen sieht. Ihre Schwester Hannah (Karoline Herfurth) ist eine unsichere Rechtsanwältin, die „mindestens 1.000 Kilo wiegt“, weil sie alle Unsicherheit und auch ihren (Beziehungs-)Frust mit einem der Anwälte mit Essen kompensiert. Mama Margaux (Iris Berben) wurde nach 35 Jahren Ehe von ihrem Mann (Friedrich von Thun) wegen seiner Krankengymnastin sitzen gelassen. Nur Vivi (Palina Rojinski), die Freundin der beiden Schwestern, ist zwar originell aber recht ausgeglichen. Sie hat DIE Strategie für verlassene Frauen:


