Beiträge

Bunte Gesichter einer Stadt

Künstler*innen bei der Arbeit c) Martin Weiand für Städtische Galerie Rosenheim

Bereits zum dritten Mal hat die Städtische Galerie Rosenheim das Transit Art Festival veranstaltet. Zusammen mit der Meine Volksbank Raiffeisenbank eG luden sie neun Street Art Künstler ein, die vor den Augen aller das Gesicht der Stadt veränderten. Statt grauer Betonwände gibt es nun raumübergreifende Wandbilder, die Geschichten erzählen.

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Es war einmal ein Dirndl …

Münchens bekanntester Sprayer Loomit hat für Ludwig Beck ein Schaufenster gestaltet. Anlass war die Olympiade 1972. Ja, die Olympischen Spiele 1972 waren sehr wichtig für München, das wurde schon vielfältig berichtet. Diese Weiterentwicklung der Infrastruktur! Aber vor allem dieser Glamour um die Stars in München!

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Loomit und der Riesendackel

München feierte am 19. Juni 2022 in der Innenstadt den 864. Stadtgeburtstag. Viel war geboten am bislang heißesten Tag des Jahres. Unter anderem sollte an das Jubiläum „50 Jahre Olympia“ erinnert werden. Mit den Olympischen Spielen 1972 hat München damals die Weichen Richtung Zukunft und Moderne gestellt. Die Gäste auf dem Stadtgründungsfest waren eingeladen, ihre Erinnerungen an Stellwänden zu hinterlassen und parallel ihre Wünsche für die „Stadt der Zukunft“ der nächsten 50 Jahre zu formulieren. Der Münchner „Graffiti-Pionier“ Loomit hatte einen Bauwagen bemalt. Weiterlesen

Gscheid aufbrezelt!

Eins ist schon klar: Das ist eine Spitzen-Werbung für die Hofpfisterei. Dennoch ist das, was sie sich da haben einfallen lassen, super. Die Münchner Künstler Loomit und Eliot the Super haben in Zusammenarbeit mit dem Münchner Verein zur Förderung urbaner Kunst eine Riesenbreze kreiert. Weiterlesen

Make Art not War

 

Die Welt schaut auf die Ukraine. Menschen protestieren gegen den Krieg. Politiker *innen gehen mit Sanktionen gegen Russland vor. Musiker*innen geben Benefizkonzerte, Theater spenden ihre Eintrittsgelder an die Flüchtlinge, und Streetart-Künstler verwandeln graue Wände in blau-gelbe Solidaritätsbekundungen.

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Die Kunst glotzt zurück

Miriam Frank

2018 gab es schon einmal ein Kunstlabor im ehemaligen Tengelmann-Gebäude in der Landsberger Straße ((KLICK)). Es war eine Zwischennutzung, die es mittlerweile nicht mehr gibt. Dafür hat das Kunstlabor 2 nun im ehemaligen Gesundheitshaus an der Dachauer Straße 90 einen neuen Sitz gefunden. Dieses wurde vom MUCA übernommen, um Kunst und Kultur einen Platz zu bieten. Im Rahmen der Langen Nacht der Museen öffnete dieses erstmals im Oktober 2021 seine Pforten.

Bei einem Rundgang über zwei Etagen können viele kleine Räume mit unterschiedlichsten Kunstinstallationen besichtigt und begangen werden.

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Es war einmal eine Bushaltestelle …

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Am Kolumbusplatz wurde vor ein paar Jahren eine Bushaltestelle der Linie 58 aufgelöst. Die Ecke ist durch eine Bahnbrücke teilweise überdacht und per se nicht sehr schön. Die Bürgerinitiative „Mehr Platz zum Leben“ hat sich der Betonwüste angenommen. Künstler aus dem Viertel wurden eingeladen, dort die dicken Brückenpfeiler zu verschönern: Florian Keller mit einer Installation, Heiko Krause und WON ABC mit Street Art. Weiterlesen

Die Frauen an den Mauern

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Das einzige europäische Graffiti und Street Art Festival nur für Frauen kam wieder nach München. Nachdem es bislang zweimal in Wien stattfand, war 2020 München der Austragungsort (Link zum Bericht), und nun hat die Künstlerin Chinagirl Tile zum zweiten Mal ins Werksviertel eingeladen. Ziel von „Hands Off The Wall“ ist es, Frauen in der Street Art eine größere Bühne zu geben. Dieses Jahr standen rund 20 internationale Künstlerinnen sowie Female Lead Crews wie Nomad Clan, Queen Kong oder Bona im Mittelpunkt. Weiterlesen

O’gsprüht is!

Das zweite Jahr also nun schon, dass Verreisen schwer ist, dass es keine großen Spektakel gibt wie Groß-Open-Airs oder im Herbst das Oktoberfest. Deshalb beschert die Stadt München wieder den „Sommer in der Stadt“ allen Daheimgebliebenen.

Was ist denn plötzlich im Münchner Osten los?

9Der Leuchtenbergtunnel: ein Graus für jeden Autofahrer. Die Treppe zum Leuchtenbergtunnel: Bonjour Tristesse! Und plötzlich gibt es hier Farbe? Viel Farbe! Denn da gibt es auch Wände mit menschlichen Böhnchen, mit Riesenhänden, die ein Brot kneten, überdimensionale, leuchtende Tomaten und Weintrauben, resche Brezen und andere (kulinarische) Schmankerl. Das Gewerbegebiet rund um die Neumarkter Straße mutiert gerade zum Munich Art District, zu einem Stadtviertel, in dem Kunst im öffentlichen Raum für jeden erlebbar ist. Gleich eine S-Bahnhaltestelle nach dem Ostbahnhof ist das. Dass dort Street Art-mäßig was los ist, weiß man, aber dass sich fast einen Steinwurf weiter auch etwas entwickelt, wissen die Wenigsten. Begleitet mich doch auf meinem kleinen Kunst-Spaziergang! Weiterlesen