
Diese Woche stellen wir euch Sascha Paeth’s Masters of Ceremony vor. Gegründet wurde die Kombo kurz vor der Pandemie 2019 von Sascha Paeth, auch vllt. bekannt als Mitglied von Edguy oder Avantasia. Dieses Jahr durften sie bereits auf Wacken spielen oder Serenity auf deren Headlinertour unterstützen. Weiterlesen

Ja, mit Ausrufezeichen, denn anders wird es dieser musikalischen Dampfwalze nicht gerecht. Dabei mag ich den Klang von Blechblasinstrumenten eigentlich nicht und habe daher naturgemäß auch meine Schwierigkeiten mit Ska. Aber lassen wir das und widmen uns den 8 KALACAS, die sich 2003 im kalifornischen Orange County gegründet haben. Das vierte Album Fronteras wurde im Winter 2019 in LA aufgenommen und ist pandemieverzögert nun erst bei Atomic Fire Records herausgekommen. Das Line-Up besteht aus den beiden Sängern Sr. Kalaca und Getse, Schlagzeuger Adam, Sick am Bass, Gitarrist Steve und most important Trompeter Choriz und Gio mit der Posaune, die für das gewisse Etwas sorgen. Richtig gezählt, das sind nur sieben Mitglieder. Der achte Schädel gehört vermutlich El Muerte.
Das vierte Album A distant fire der amerikanischen Band Alda vereint so unterschiedliche Musikstile wie Black Metal, Folk und Post Rock miteinander. Dass die Mitglieder Jace und Stephanie Bruton, Michael Korchonnoff und Timothy Brown dabei alles andere als konventionell vorgehen, zeigt sich schon an der Songdauer, denn die reicht von nur zwei bis zu epischen sechzehn Minuten. Stil-und Tempiwechsel bestimmen das musikalische Bild, und man braucht mehrere Durchläufe, um alles erfassen zu können, und entdeckt doch immer wieder Neues.
Ursprünglich sollte das hier vorliegende Debüt The Lost Tapes – Copenhagen 1979 der Brats beim kleinen dänischen Indie-Label Irmgardz erscheinen, doch kurz vor der Pressung bekamen die Brats ein lukratives Angebot der renommierten CBS, das sie nicht ablehnen konnten. Der Haken dabei – CBS verlangte Exklusivität, und so konnten die Aufnahmen nicht verwendet werden. Ihr damaliges Album 1980 Brats (auch von High Roller Records neu aufgelegt) wurde also für CBS neu eingespielt.
Corona und die Begleitumstände zerren ja allen an den Nerven, da kommt ein neues Hatebreed-Album gerade recht, um mal ein wenig Dampf abzulassen. Weight of the false self heißt das nunmehr achte Werk aus der Bridgeporter Hardcore-Schmiede in Connecticut. Schmiede ist in dem Fall ein fast schon bildlicher Vergleich, denn der Metal-Anteil ist naturgemäß hoch. Schließlich sind sie auch regelmäßig auf den großen Metalfestivals gebucht und haben auch dort eine stabile Fanbase. Zu Sänger Jamey Jasta gesellen sich die Gitarristen Wayne Lozinak und Frank Novinec, Bassist Chris Beattie und Matt Byrne an den Drums. Dann legen wir das gute Stück mal auf.
偏執症者 (Paranoid) aus dem schwedischen Frösön begeisterten mich bereits mit ihrem letzten Album Heavy mental Fuck-Up! (
Die Band Lucifer Star Machine stammt ursprünglich aus London und wurde 2002 von Tor Abyss gegründet. Aus dieser Zeit stammen bereits drei Alben. 2012 kehrte Tor in seine alte Heimat Hamburg zurück und stellte in der Folge eine komplett neue Bandbesetzung zusammen. Das aktuelle Line-Up besteht aus Sänger Tor Abyss, den beiden Gitarristen Mickey Necro und Marshall Speed, am Bass Benny Zin und Drummer Jay Impact, die sich für das nun vierte Album Devil’s breath verantwortlich zeigen, das beim schwedischen Label The Sign Records veröffentlicht worden ist. Mit High-octane Rock ’n‘ Roll bezeichnen sie selbst ihren Sound.