„Stille ist ein Zustand, der sich fast überall herstellen lässt, weil er unabhängig vom Außen existiert“
Stille ist eins meiner Lieblingsthemen, das mich bei der Fotografie genauso fasziniert wie in der Musik – sie ist sehr vielfältig interpretierbar sowie wahrnehmbar und weckt unterschiedliche Assoziationen. Reduktion, Einfachheit, gedämpfte (Farb-)Töne, Rauschen und Klänge, die den Moment der Verbundenheit und Ruhe einfangen, können in beiden Kunstformen im Fokus stehen, um Stille zu komponieren.
In unserer neuen Serie nähern wir uns Stille aus verschiedenen Blickwinkeln und laden Künstler:innen dazu ein, Gedanken zum Thema Stille mit uns zu teilen. Der Auftakt der Serie ist unser Interview mit Morphosita, einer Künstlerin aus München, die wir euch vor gut einem Jahr im Webzine (hier zum Interview) vorgestellt haben. Neben faszinierenden Fotos arbeitet Morphosita auch mit bewegten Bildern und kreiert Musikvideos für verschiedende Künstler:innen.


Die Künstlerin zeigt in ihren Fotos eine faszinierende, oft von Dunkelheit geprägte Bildsprache und lässt sich dabei von Stimmungen und Texturen in der Natur inspirieren. Aber nicht nur … Morphositas Bildsprache ist vor allem auch sehr vielfältig. Im Kontrast zu den Naturfotos, die den Blick nach außen richten, werden in den konzeptuellen Portrait-Serien oft ganz andere Facetten sichtbar und zeigen nicht selten die Auseinandersetzung mit Brüchen.