Vor kurzem habe ich Euch MUC von Anna Mocikat vorgestellt. Beim Lesen des Buches und ihrer Homepage ergab sich noch die eine oder andere Frage, dank der Vermittlung des Knaur-Verlags (Danke, Frau Keßler!) beantwortete mir Anna diese während eines Interviews:
Horusauge: Hast du den beschriebenen Weg, den Pia verfolgen muss, um zum futuristischen München zu gelangen, persönlich nachverfolgt?
Anna Mocikat: Nein, ich habe Höhenangst und schaue mir die Berge lieber aus sicherer Entfernung an, nämlich von unten. Aber sobald Pia im Voralpenland angekommen ist, kenne ich mich richtig gut aus. Ich lebe – mit kleinen Unterbrechungen – seit 1997 in München und bin im Chiemgau aufgewachsen. Deswegen bezeichne ich MUC ja auch als „postapokalyptischen Heimatroman“. Weiterlesen

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60 Jahre ist es her, seitdem das große Sterben von München bis in die entlegensten Bergregionen grassierte. Die 20-jährige Pia lebt im Hochgebirge, ihre Mutter ist verstorben und ihr Bruder hat sich auf den Weg nach MUC gemacht, so heißt die alte oberbayerische Hauptstadt im Jahr 2120, sie hat nichts mehr von ihm gehört.