Beiträge

Groovigen, handgemachten Drop Rock präsentieren Scurious aus München. Für die Rubrik Band der Woche haben Michi, Phil und Rolf ihre Instrumente zur Seite gestellt und ein paar Fragen beantwortet, die uns Einblicke in den Musikeralltag gewähren.

Wer verbirgt sich hinter Scurious?
Den eisernen Kern bilden Michi, Rolf und Phillip, die Instrumentalisten. Die Besetzung der Sängerposition wechselt ständig, so wie gerade im Moment. Wir hoffen, dass die nächste Sängerbeziehung ein wenig länger hält.

Müsste man eure Musik in eine Schublade stecken und ein Genre-Etikett darauf kleben, welches wäre das?
Dafür haben wir unser eigenes Genre erfunden, den Drop Rock. Das Wichtigste dabei ist der treibende Groove und die tiefer gestimmten Instrumente, die dem Genre den Namen geben. Weiterlesen

„Old is not dead!“

Das schöne Wetter muss ausgenutzt werden, wenn es abends schon mal so warm ist, dass man kurzärmlig draußen stehen kann. Anscheinend denken die meisten Besucher des Konzerts so, denn im Werk ist es erschreckend leer. Ob die Vorband Gankino Circus darauf wartet, dass sich mehr Publikum einfindet und deswegen erheblich später als angekündigt die Bühne betritt?

Lokale Metal-Power

Es ist schade, dass für die einheimischen Bands so wenig getan wird. Schließlich bieten München und das Umland einige musikalische Leckerbissen, denen eine Bühne fehlt, um sich zu beweisen. Umso schöner ist es, wenn hin und wieder kleine lokale Bands das Line-Up bilden und zu Konzerten laden. So auch am Freitag im Soundcafé in München. Vier Formationen aus München und Ulm luden zum hemmungslosen Kopfschütteln und Abtanzen ein. Weiterlesen

26 Runden musikalischer Marathon

Im letzten Jahr erlebte das Dark Munich Festival sein Debüt und damals war klar, es würde definitiv ein zweites geben, das aber größer und noch besser werden würde. Die Veranstalter hatten sich viel vorgenommen und gespannt verfolgte man das stetige Wachsen des Line-ups. Am Ende standen 26 Bands auf der Liste, die an drei verschiedenen Orten auftreten sollten. Die Garage, Theaterfabrik und die Tonhalle im Bereich der Optimolwerke liegen nur wenige Meter auseinander, sodass alles bequem zu erreichen war.

Pünktlich um 12.30 Uhr starteten Bodystyler in den Festivaltag. Sie ersetzten Wort-Ton, die leider kurzfristig absagen mussten. Im Gegensatz zum letzten Jahr hatten sich bereits zahlreiche „schwarze“ Menschen vor der Theaterfabrik eingefunden, sie wollten von Anfang an dabei sein und keine Band verpassen. Für einen Startact ist es keine einfache Aufgabe, das Publikum zu locken und gleich in vollste Partystimmung zu versetzen, doch die Electroklänge verfehlten nicht ihre Wirkung, sodass man tatsächlich schon ein paar tanzende Beine sehen konnte.

In der Tonhalle startete das Programm mit Mundtot. Die jungen Münchner zeigten sich rockig und melancholisch, leider war es für ihren Auftritt ein bisschen zu früh, denn es herrschte fast gähnende Leere vor der Bühne. Schade, weil sie ein sehr gutes Konzert gaben.

Bei Coma Divine sah es hingegen gleich wieder ganz anders aus. Sonja schaffte es, die Zuhörer zu verzaubern, zu begeistern und holte endlich die  Stimmung ins Publikum.  Eindrucksvoll und in starken Posen stand sie auf der Bühne,  sang mal emotinonal dann wieder mit kraftvollen Tönen. Sehr abwechslungsreich ! Weiterlesen

Auf keinen Fall sich unterordnen

Eine junge Band aus München, die sich dem Metal verschrieben hat: Lilith. Das Quartett geht seinen eigenen Weg mit viel Leidenschaft und einem Hang zu Philosophie und Mythologie. Dabei werden nicht immer nur positive Beispiele gewählt, wie man am Bandnamen bereits erkennen kann. Lilith schöpfen aus dem endlosen Brunnen der Symbolik und bringen eindrücklichen Metal hervor, der mehr ist, als nur stumpfe Härte. Sie haben sich Zeit für ein Interview genommen, in dem sie uns einen Einblick in die Band und das aktuelle Album Carthasis geben.

Kyra Cade: Stellt euch bitte kurz vor.
Lilith: Wir sind Lilith aus München und uns gibt’s seit sechs Jahren in derzeitiger Formation – Bastian an den Drums, Ben an der Gitarre, Niklas an Bass und Backing-Mic und Jens am Gesang. Bisher haben wir eine Demo-CD, The Art Of Metal (2008), und ein Album, Catharsis (2011/12), rausgebracht.

Weiterlesen

Die Piraten sind zurück

2005 beginnen die Abenteuer der Freibeuter namens Vroudenspil. Die Band aus München verschreibt sich sofort der vroudenspilmittelalterlichen Musik und mischt dieser den frischen Atem der Piraterie bei. Durch verschiedene Einflüsse und viel Kreativität prägen sie ihren eigenen Stil und ein ganz eigenes Genre: den Freibeuter-Folk. 2007 wird die erste Demo-CD Flibustier veröffentlicht, zahlreiche Auftritte und noch einige Tonträger folgen.
Nun haben die glorreichen Sieben wieder zugeschlagen und präsentieren ihr brandneues Album Pulverdampf. Weiterlesen

Reise in die Langeweile

Es ist immer ein besonderes Ereignis im Leben eines Musikers: Das Release-Konzert. Umso mehr, wenn es sich dabei um das erste Album handelt. Meinhard lud vergangenen Samstag dazu ein und etwa 70 Leute folgten dem Ruf ins „Wonderland“.

Aber zuerst heißt es warten. Bereits neben dem Eingang stehen Cupcakes, die in liebevoller Handarbeit gefertigt worden sind, natürlich in strahlendem Rosa. Wie jedes Mal prangt in der Mitte des Spectaculums eine Tafel für die „Mad Tea Party“, an der nur ausgewählte Gäste Platz nehmen dürfen. Sie werden mit Selbstgebackenem versorgt – das nicht allen mundet, verzieht doch eine Anwesende das Gesicht, als sie in einen der Cupcakes beißt.  Weiterlesen

„Die richtig guten Momente im Leben …“

Man sitzt gemütlich zusammen oder steht im Foyer und unterhält sich angeregt. Es ist warm, was vermutlich daran liegt, dass das Gebäude noch geheizt wird, obwohl es ausnahmsweise 11°C draußen sind. Aber noch stört das niemanden. Die Musiker, man erkennt sie kaum, laufen etwas nervös zwischen Bühne und Bar hin und her, suchen irgendwen oder irgendetwas und begrüßen die Freunde, die gekommen sind. Die Fans warten darauf, dass es losgeht, aber man muss sich in Geduld üben.pdg-cimg2996
Schließlich aber ertönen die ersten Klänge und eilig strömen alle durch die Türe in den kleinen Konzertraum. Die Bühne ist niedrig, der Saal klein – es ist bullig heiß, da ist es praktisch, wenn man an der Heizung steht, die auf Hochtouren läuft. Doch das ist egal, denn die Aufmerksamkeit ist nach vorne gerichtet. Das Publikum, das zuerst verschüchtert im hinteren Teil steht, taut mit jedem Takt mehr auf – und die Band weiß, was sie tun muss.  Weiterlesen

Ein Pagan-Sturm in München

Das Paganfest ist mittlerweile eine feste Einrichtung, sowohl in der Festivallandschaft, als auch in München selbst. Seit dem Jahre 2007 tourt das Fest nun schon zum sechsten Mal schon durch Europa und beschert der bayrischen Hauptstadt in diesem Jahr schon Monate zuvor Vorfreude. Denn nicht nur, dass wir hier eine Extended Show spendiert bekommen haben, was bedeutet, dass zwei Bands mehr sich die Ehre geben, das Menü, sprich: die Running Order, liest sich äußerst vorzüglich. Das komplette Programm besteht aus Bands, deren Namen erfreuliches Drücken in Ohren und Magen verspricht, wenn die Bassdrumm rollt und die Gitarren schreddern. Kurz gesagt, man konnte sich auf einen gepflegten Metalabend freuen.

Weiterlesen

Friedhof Neuhausen

eingangDer Eingang an der Winthirstraße in München ist klein, man betritt die Ruhestätte über einige Stufen und steht vor dem Winthirkirchlein. Der Friedhof tauchte erstmals 1315 urkundlich auf, das derzeitige Erscheinungsbild gibt es seit 1829. Weiterlesen