Das Wunder von Vänersborg
Warum Wunder? Das erzählt euch unsere Autorin ankalætha, und natürlich auch, was sie alles in Schweden erlebt hat!
Beinahe hätte es kein Subkult 2024 gegeben. Im September 2023 wandte Festivalchefin Mirre sich sichtlich bedrückt in einem Aufruf auf YouTube und Social Media an alle Fans und potenziellen Unterstützer*innen, da das Festival finanziell vor dem Aus stand. Durch erfolgreiches Crowdfunding konnten die drängendsten Ausstände jedoch beglichen und das Blatt gewendet werden, und dann geschah das, worauf wohl kaum jemand auch nur zu hoffen gewagt hatte: die Kartenvorverkäufe übertrafen alle Erwartungen, Anfang Juni wurde sogar der Festivalcampingplatz zu klein, und ein zweiter musste kurzfristig organisiert werden, um allen Festivalhungrigen einen Schlafplatz anbieten zu können. Deutlicher können Fans wohl nicht zeigen, dass das Subkult inzwischen einfach zum Sommer gehört wie Regen zu Midsommar. Weiterlesen

Greg Mackintosh, Gitarrist von Paradise Lost, und deren Sänger Nick Holmes haben gemeinsam mit Host ein neues Projekt ins Leben gerufen, und IX ist das erste Album dazu. Der Name Host ist sicherlich kein Zufall, heißt so doch auch das 1999er Album von Paradise Lost. Sie schließen an die Experimentierfreude von damals an, die seinerzeit in der Metal-Anhängerschaft leider größtenteils auf wenig Gegenliebe gestoßen ist. Sie waren damit schlichtweg überfordert. Aber Menschen können reifen und ihre Engstirnigkeit überwinden. Wagen wir es also aufs Neue, zumal IX beim Metal-Label Nuclear-Blast erschienen ist. 
Ihr mögt Synthiepop und Depeche Mode, catchy Melodien und viel Bombast? Ihr legt großen Wert auf besondere Stimmen und eine ganz eigene Ästhetik? Dann ist diese Scheibe genau das Richtige für euch. The Brides of the Black Room ist ein schwedisches Künstler*innenkollektiv, das seit einem knappen Jahr für einigen Wirbel sorgt – erst in der schwedischen Synthpop-Szene, jetzt auch länderübergreifend. Anfänglich versteckten sich die Musiker*innen noch hinter Pseudonymen, doch nach und nach sind einige illustre Identitäten durchgesickert. Tom Åsberg aka Ginger Khan zum Beispiel war bis 2019 Sänger von Priest, Lea Azalam singt auch in der Doom-Metal-Band Besvärjelsen und war früher Live-Drummerin von REIN, Carolina Lindahl spielt bei den Operating Tracks, und Stefan Brisland-Ferner von Garmarna hat gerade erst seine Mitgliedschaft in dem Kollektiv bekanntgegeben (mein persönliches Gütesiegel für dieses Album). Geballte Qualität also, und die ersten Veröffentlichungen Anfang 2021 haben schon aufhorchen lassen. Nun ist mit Blood and fire endlich das Debütalbum der Brides of the Black Room erschienen.
„Syndrome“ ist der brandneue Song von Antipole – ein Post-Punk-Projekt aus Norwegen, das wir euch Anfang des Jahres schon als Band der Woche (
