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Perfektionierter Dark-Electro Sound mit Yeti-Support

Für viele Fans, auch für mich, ist es immer wieder ein Highlight, Peter Spilles, Dirk Scheuber und Jürgen Jansen live zu erleben. Deshalb habe ich mich dann doch gern im strömenden Regen und bei Temperaturen, die den Winter ankündigen, aufgemacht, mit Ziel: Backstage Werk München. Angekommen, ausgestiegen, eingeweicht, durchgefroren beim Warten am Einlass. Der Abend kann also von nun an nur besser werden, habe ich mir gedacht, und wurde nicht enttäuscht. Als die erste Band des Abends die Bühne betritt, ist das Backstage erwartungsgemäß nur mäßig gefüllt.

bham-bham-hara-by-peter-seidel-metalspotter-11BhamBhamHara beginnen ihren Auftritt mit „So ´ne schöne Welt“. Die mir bis dahin völlig unbekannte Band ist musikalisch im Electro/EBM/Synth-Pop einzuordnen. Hymnenartige Rhythmen kombiniert mit polit- und sozialkritischen Texten machen den Stil von Jan Bicker und Axel Ermes aus.

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Ein blutiges Vergnügen

Das neue Album von Project Pitchfork kommt nicht nur optisch blutig daher. Das Thema Blood begleitet sowohl durch das stilvolle Booklet als auch durch die einzelnen Titel und bildet zudem die Vorsilbe zu jedem Track. Das neue Werk der Band thematisiert in gewohnt sozialkritischer Weise ein sehr realistisches Portrait einer oberflächlichen und kaltblütigen Menschheit. Die Band um Frontmann Peter Spilles, die bereits seit 1990 besteht und sich selbst zum Dark-Electro-Genre zählt, wird scheinbar nie müde und veröffentlicht seit ihren Gründertagen beinahe jährlich kontinuierlich etwas Neues für die Ohren.

Grandiose Live-Shows!

Project Pitchfork halten sich seit mehr als 20 Jahren im Synth-Rock-Himmel. Peter Spilles und Kollege Dirk Scheuber scheinen den Fans mit ihrer Musik immer das Richtige zu servieren. Das Geheimnis: Tiefschwarze, poetische und tiefgründige Texte, die durch den Synth-Rock die nötige Ausdrucksstärke bekommen.
Doch bevor sie ihre Fans am 09.03.2014 im Backstage Werk in Ekstase versetzen konnten, hieß es für die circa 700 Münchner: Sphärische Klänge aus Leipzig und Futurepop aus Kanada. Weiterlesen