Laut werden! Hinschauen! Sich einmischen!
Die Städtische Galerie Rosenheim hat sich etwas ganz Besonderes für ihr Publikum ausgedacht, es geht um Punk! Mit einer Eröffnungsfeier Mitte Dezember mit illustren Gästen wurde in die Ausstellung eingeführt.
Es waren die 1970er Jahre, als es in New York und London plötzlich Punkrock in den Clubs gab. Es wurde laut und unangepasst. Subkultur gegen Hochkultur, es gab Rebellion und Protest gegen abgenutzte Wertvorstellungen, der „Bürgerschreck“ war da. Die Ausstellung „Punk: Wir versprechen nichts!“ gibt einem bis zum 13. April 2025 Zeit, mit auf Spurensuche zu gehen, eine Ortsbegehung mitzumachen, nachzuschauen, wie es zu diesem neuen Lebensgefühl kam. Weiterlesen



Leipzig wird ja gerne auch mal als Hypezig bezeichnet, an dem ist sicherlich auch etwas dran. Schließlich ist es auch abseits vom WGT immer eine Reise wert. Dem Hype sei Dank sprießen aber auch immer wieder tolle neue Bands hervor. Eine davon sind Cold Summer, bestehend aus Sänger Christian, Bassist Filz, Gitarrist Fiedi und Balli am Schlagzeug, dessen Demo 2023 schon für Aufsehen im Kreis der Eingeweihten sorgte. Nun haben sie ihre zweite EP Altlasten über eine Co-Produktion von Kink Records und It’s Eleven Records herausgebracht.
Aus Eurodance-Motiven, Kirmes-Techno und linkspolitischen Themen kreiert HC Baxxter sein eigenes Genre, den Rave Punk, Flashbacks sowohl in die 80er als auch 90er inklusive. Das macht einfach gute Laune und hat mich schon zuvor begeistert (
Jaja, 1976, nur drei Akkorde, Schweiß und Pogo, und 1982 war der Punk auch schon wieder tot. Das ist eine mögliche Sichtweise, für die es auch Gründe gibt. Trotzdem gab und gibt es immer eine Nische, in der der Geist von Punk abseits der Kommerzialisierung gelebt wird. Die 2020 in Bremen gegründeten Burnout Ostwest sind so ein Beispiel. Die Band besteht aus Felix Büttner (früher Saxophon bei Schwarz auf Weiß), der auch bei Alltag am Synthesizer aktiv ist, und Hannes Gehring, auch Mitglied bei Mercedes Jens und den Überfliegern Team Scheiße. Dabei beschränken sie sich eben nicht auf die obligatorischen drei Akkorde, sondern setzen auch auf reichlich elektronische Elemente. Und dann noch das Cover vom neuen Album Bremer Schule, auf dem rotzfrech das Haus der legendären Monarchie und Alltag von Fehlfarben abgerissen wird.
Tief aus der bayerischen Provinz stammen Die Dorks, genauer gesagt aus Marktl am Inn, und weigern sich seit 2006 beharrlich, sich den hiesigen bürgerlichen Normen anzupassen. Bons Dork sitzt am Schlagzeug der Metal Punks, Mark von Elend ist der Bassist, und am Mikro steht Liza Dork mit einer Gitarre bewaffnet. Mit Geschäftsmodell Hass ist mittlerweile der achte Album-Tonträger erschienen. 
Nein, mit dem Stanley–Kubrick-Film Shining nach der Buchvorlage von Stephen King hat die siebenköpfige Piratencrew Red Rum nichts zu tun, auch wenn ich mich nicht wundern würde, wenn ihr Schiff die Overlook ist. Sie sind 2011 in Nottingham für Booze and glory in See gestochen und haben neben dem unvermeidlichen Rum auch allerlei Instrumente an Bord. Denn Sam ist wie Dominic Gitarrist, spielt aber neben der Gitarre auch Mandoline, Mandola, Mandocello, Banjo und Bouzouki, Lizzey spielt Maultrommel und Keyboards, Nick ist Rhythmus-Gitarrist, Röman Bassist und Mitchell sitzt an den Drums, während Dave der Crew seine Stimme verleiht. Für Unterhaltung ist auf ihrem zweiten Album Book of legends also gesorgt, das Trollzorn Records auf die Welt losgelassen hat.
Nach dem großartigen Live-Album Night of a thousand vampires (