“Weil Skilager ohne Flirt ist ja wohl der totale Abtörner.”
In den vorausgegangen Romanen Die zwölf Leidensstationen nach Pasing (Rezension) und Lost in Translatione (Rezension) machte die kultige Kajal-Clique aus Pasing die heißen Sommermonate der 80er Jahre unsicher. Dieses Mal jedoch geht es in Die weiße Hölle vom Fuxnhof zusammen mit der Parallelklasse ins Skilager. Aus dieser stammen auch die Schulschönheiten Suse, Astrid und Eva. Das wäre endlich die Gelegenheit ihnen näherzukommen, denn in der Schule werden die Jungs von ihnen schlicht ignoriert. Wird es also heiß zwischen Schnee und Eis? Doch der Titel des Buches erinnert an das alte Stummfilm-Drama Die weiße Hölle vom Piz Palü, und das lässt schon erahnen: Welche Katastrophen werden uns dieses Mal erwarten? Weiterlesen

hr erinnert euch hoffentlich an die kultige Kajal-Clique, die sich Anfang der Achtzigerjahre im Münchener Pasing herumgetrieben hat (wenn nicht,
Es ist der heiße Sommer von 1985 im Münchener Vorort Pasing. Der fünzehnjährige Stefan ist leidenschaftlicher New-Wave-Anhänger und Mitglied der Kajal-Clique. Der Name ist Programm, und zur Schminke gesellen sich Schmuck und schwarze Klamotten. Der Kopf der Gruppe ist der ein Jahr ältere Roderick, und neben Meindorff ist auch noch Deibel dabei, der aber von den anderen immer wieder einmal verspottet wird. Sie hören Bands wie The Cure und Human League, Propaganda, Heaven 17 und Siouxsie and the Banshees.