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Die Deutschen und ihre Gärten

Ein Häuschen im Grünen, am besten noch mit ganz viel Grundstück drum herum – das ist der Traum von vielen Menschen. Sascha und Anna wagen genau das – sie kaufen sich das lang ersehnte Haus und ziehen mit Tochter Marie aufs Land. Voller Enthusiasmus stürzen sich die Städter ins Abenteuer Landleben.

Sascha ist in seiner Firma der Nachhaltigkeitsbeauftragte und setzt seine Agenda auch im Privaten um. Er fährt mit E-Roller (auf der (Land-) Straße und wird immer „freundlich“ angehupt, mit dem Zug zur Arbeit oder will seinen Rasen ganz emissionslos mähen – mit einem Handrasenmäher. Anna, die Psychologin, nimmt sich vor, das Gartenhäuschen zum Studio auszubauen und nebenher mit einer Freundin einen Podcast aufzuziehen. Doch bald stört etwas die Familienidylle. Im Garten tauchen Hügel auf – überall. Ein Maulwurf hat Einzug gehalten. Bald geht es um Leben oder Tod. Weiterlesen

Ansichten eines vorlauten Beuteltieres

Fast jeder kennt sie, wenigstens vom Sehen, von einem kurzen Gespräch vor der Tür, weil einem die Eier für den Kuchen fehlen oder man sie im Wäschekeller trifft: die Nachbarn. Man mag sie oder auch nicht, auf jeden Fall muss man sich mit ihnen arrangieren. Doch hier ist das ein bisschen anders, denn der neue Nachbar vom Ich-Erzähler ist ein Känguru. Es zieht bald einfach ein, es war ja eh schon immer da und nie in seiner eigenen Wohnung, diese ist also völlig unnötig. Mit dem Känguru ist es nicht ganz einfach, beispielsweise hat es etwas gegen Produkte von Lidl wegen der schlechten Arbeitsbedingungen, und das Hackfleisch muss vom Metzger sein. Geld hat es auch keins, es geht nicht arbeiten, es ist schließlich Kommunist. Weiterlesen