Lehrstunde in brachialen Emotionen
Wir, Lichtgoettin und torshammare, haben gerade einen richtig guten Lauf an Konzerten mit fantastischen Frontfrauen. Im Februar waren wir bei Wucan, vor einer guten Woche bei Pristine, und heute Abend freuen wir uns ganz besonders auf Avatarium mit ihrer ganz eigenen Mischung aus Doom, 70ies Rock und ein paar Blues- und Americana-Einsprengseln. Die Schweden sind gerade mit Swallow the Sun und Shores of Null auf Tour, ein beeindruckendes Package, das wir uns nicht entgehen lassen wollen. Doch bevor wir das Backstage-Gelände betreten, sehen wir eine sehr, sehr lange Schlange am Einlass und fürchten schon, zu spät in die Halle zu kommen. Zum Glück wollen die Menschenmassen alle nach nebenan zu Subway to Sally, und nach einer moderaten Wartezeit vor unserem Eingang haben wir es geschafft. Dem finnisch-schwedisch-italischen Düster-Doom-Metal-Abend steht nichts mehr im Weg! Weiterlesen

„Gibt es etwas Schöneres, als am Ostersonntag für den Herrgott zu spielen?“ Auch in diesem Jahr soll an das festivalprägende Zitat von Tom G. Warrior erinnert werden, auch wenn Triptykon 2022 (leider) nicht mit von der Partie sind. Dafür stehen sechzehn andere Bands auf dem Tagesprogramm, inklusive einiger schmerzhafter Überschneidungen, denn heute jagt ein Highlight das andere oder spielt parallel. Wie schade – und wie schön, sich endlich wieder mit solchen Luxusproblemen herumschlagen zu dürfen! Auf geht’s zurück ins Festivalgetümmel und zu den wirklich essenziellen Themen des Lebens: Welche Band schaue ich als Nächstes an? Mit wem fachsimple ich über Musik? Ist die Getränkeversorgung gesichert? Gibt’s Bandshirt xy in meiner Größe? Und: Süßkartoffelpommes gehen immer! 
