Frischer Wind für Nostalgie-Fans
Das Trio JE T’AIME aus Paris hatte 2022 ein großes Jahr mit dem Doppelalbum Passive (Link) / Aggressive (Link), das bewusst zum Valentinstag und zu Allerseelen veröffentlicht wurde. So langsam wird es dann auch Zeit für ein Nachfolgewerk, im Januar ist schließlich Useless Boy über Noires Productions erschienen. Nach wie vor besteht die Band aus Sänger dBoy, Gitarrist Tall Bastard und Bassist Crazy Z., wobei die beiden die Instrumente auch wechseln. Außerdem teilen sich dBoy und Crazy Z. das Programming am Synthesizer. Neu dagegen ist Little Bastard, der zusätzliche Gitarren beigesteuert hat. Weiterlesen

SJÖBLOM aus Stockholm wurde 2016 als Soloprojekt von Johan Sjöblom Eliott gegründet, der außerdem Mitglied der Post Punk Band The Exploding Boy ist. Dafür hat er zusätzlich Robert Eklind ins Boot geholt, der vorher bei Malaise aktiv gewesen ist. Nach dem ersten Album 6 (
Bereits 2016 haben Simon Schurtenberger (Schlagzeug) und Pascal Zeder (Gitarre, Gesang) aus dem Schweizer Luzern ihr Debütalbum Masquerade unter dem Bandnamen Visions In Clouds veröffentlicht. Mit dem Amerikaner Leopold Oakes als drittem Bandmitglied wurde der Sound mittels 80er Synthesizern erweitert. In Folge wurde die gemeinsame EP Levée en masse produziert, die mir außerordentlich gut gefallen hatte (
Die EP Don’t waste your time von den jungen Idle Hands aus Portland, Oregon, hervorgegangen aus der traditionellen Heavy Metal Band Spellcaster, hatte ich bereits im Webzine vorgestellt (
Raskolnikov haben sich 2015 in Genf gegründet, die Bandmitglieder führen aber ein Drei-Länder-Nomadenleben zwischen Genf, Paris, Reims und Konstanz. Der Bandname erscheint nur im ersten Moment als ungewöhnlich, denn er bezieht sich auf den Protagonisten aus Schuld und Sühne von Dostojewski. Pablo Garrido spielt die Gitarre, Jérôme Blum sitzt hinter den Drums und Bassist Mathieu Pawelski-Szpiechowycz übernimmt zusätzlich den Gesang. Als musikalische Haupteinflüsse geben sie die Zeit der späten siebziger bis frühen achtziger Jahre, zwischen Post Punk und New Wave an. Dieser Stil ist auch einer meiner Favoriten, ich bin also entsprechend gespannt auf ihr Debüt Hochmut kommt vor dem Fall.
Nein, es geht hier nicht um leckere Schokolade, sondern um Musik, die dafür aber nicht minder lecker ist. 2015 gründen Simon Schurtenberger und Sänger/Gitarrist Pascal Zeder im Schweizer Luzern Visons In Clouds als musikalische Ausdrucksform. Nur ein Jahr später erscheint bereits ihr beeindruckendes Debütalbum Masquerade, das auch das französische Ungerground-Label Manic Depression Records aufmerksam macht. Anfang des Jahres 2017 stoßen die neuen Mitglieder Michael Widmer, der den Sound mit seinem Synthesizer bereichert, und der Amerikaner Leopold Oakes hinzu. Zusammen spielen sie die EP levée en masse ein, die Grundlage dieser Rezension ist.