Streichel deinen Kühlschrank
Das 2016 gegründete Wiener Musik-und Performance Duo Laut Fragen war schon öfter bei uns im Webzine vertreten, zuletzt mit dem tollen Album Age of Angst (Link zur Review). Mit Wegwerfhelden haben Maren Rahmann (Gesang) und Didi Disko (Synthesizer, Gitarre und Gesang) eine neue EP über Bandcamp/Numavi Records veröffentlicht. Die Lyrics hatten mit ihrer oft darin enthaltenen Gesellschaftskritik schon immer einen wichtigen Stellenwert bei Laut Fragen, was der Bandnamen ja auch schon impliziert. Und so ist schon das Cover eine einzige Anklage mit dem Kinderwagen auf dem Panzer-Kettenantrieb, dessen Stencil-Schablone glatt von Banksy stammen könnte. Weiterlesen

Das französische Duo Buzzkill wurde im September 2024 in Montpellier gegründet und besteht aus Nolwenn Boyet (Gesang und Synthesizer) und Ronan Gauderat (Bass). Buzzkill lässt sich im Deutschen als Spaßbremse übersetzen, aber natürlich hoffen wir auf das Gegenteil. Ihr Debütalbum Wasteland ist Anfang des Jahres bei Manic Depression Records erschienen.
Hinter dem schlichten Namen Heimberg verbirgt sich ein 2022 gegründetes Trio aus dem französischen Straßburg. 
Der französische Musiker Nicolas Albin aus Poitiers ist manchen vielleicht aus der Band Lower Savage bekannt, wo er die zweite Hälfte neben Eleanor Lattner bildet. Sein Solowerk lief bislang unter dem Namen Sludge, doch nach fünfzehn Jahren wurde es Zeit für einen Namenswechsel, da der alte Name in der Musiklandschaft inzwischen inflationär verwendet wird. Mit Then Came The Rain geht sein musikalisches Schaffen nun weiter. Das Album Eigengrau ist bereits letztes Jahr pünktlich zur Vorweihnachtsdepression erschienen, aber manchmal kommen Rezensionsschreiber leider nicht rechtzeitig hinterher. Nichtsdestotrotz möchte ich euch dieses tolle Album nicht vorenthalten, das Albin komplett selbst eingespielt hat.
Bei Ghostland handelt es sich um eine Band aus Athen, die sich 2015 gegründet hat. Die Griechen zeigen sich dabei von Post Punk und New Wave beeinflusst. Neben der Frontfrau Makrina spielt Nikos den Bass, und Gitarrist Argyris programmiert außerdem den Drumcomputer und den Synthesizer. Bislang hatten sie Auftritte in der griechischen Untergrundszene, bei denen der Studiotechniker Stavros die Position hinter dem Synthesizer übernimmt. Bei Manic Depression Records ist nun das Debütalbum Dances on walls erschienen, mit dem sie hoffentlich auch hierzulande auftreten werden.
Weathered Statues, das ist eine EP der amerikanischen Hardcore Punk Band T.S.O.L. (True Sound Of Liberty) aus dem Jahr 1982.
Ein Prosastück von Ernst Wiechert aus dem Jahr 1939 trägt den Namen Der Totenwald. Der Protagonist ist darin Gefangener des thüringischen Konzentrationslagers Buchenwald, worauf sich der Titel bezieht. Wiechert war selbst für zwei Monate dort Gefangener. Totenwald ist nun der Name einer 2014 gegründeten Berliner Dark Punk Band. Nach einer ersten EP Wrong time, wrong place von 2016 ist nun mit Dirty Squats & Disco Lights der erste Longplayer erschienen. Neben Sängerin Trish ist Gitarrist Janis dabei, der auch das Programming übernimmt, Sergej am Bass bedient auch die Drummachine, und Saxophonistin Ruby macht das Quartett komplett.
Das Plattencover von Second Still ist eines derjenigen, die man sieht und quasi sofort weiß, da ist richtig gute Musik aus dem Gothic-Bereich drin. Was verbirgt sich also dahinter? Second Still sind eine klassische Dreierbesetzung aus Los Angeles in Kalifornien. Aber Moment mal, Kalifornien? Sommer, Sonne, Strand und Gothic – kann das gutgehen? Warum nicht, schließlich stammen auch Legenden wie Christian Death und 45Grave aus der Gegend.
h dem gleichnamigen Italo-Disco-Smasher von Brian Auger benannt haben, dann hört man zumindest nicht viele musikalische Ähnlichkeiten. Jedenfalls ist es ein Nebenprojekt von Xzvrey, der französischen Postpunk/Death Rock Band The Last Oath, bei dem Xzvrey mit Jean-Phillipp Torres zusammenarbeitet, der auch bei Vivid Atmosphere und Dark Line Spectrum tätig ist. Beide sind in der französischen Gothic Szene keine unbekannten Anfänger, und das hört man auf der EP Dance of horns.