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„Ich fühle mich am besten, wenn es jemandem etwas besser geht, nachdem er etwas Zeit mit mir verbracht hat.“

Manchmal begegnet man einem Buch, das tief berührt und lange nachwirkt – so ging es uns (Christiane & Anke) mit Im Himmel gibt’s Lachs (Rezension) von Judith Brauneis. Als Frollein Tod gibt sie einfühlsam und mit Humor Einblicke in ihren Alltag als Leichenpräparatorin an der TU München. Sie erzählt, wie die Arbeit mit den Toten sie zu ihrer wahren Bestimmung führte und wie sie als Notfallseelsorgerin trauernde Angehörige begleitet. Heute freuen wir uns, mit Frollein Tod selbst über die Themen zu sprechen, die uns seitdem nicht mehr losgelassen haben. Herzlichen Dank, liebe Judith!

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Frollein Tod berichtet

… aus ihrem Arbeitsalltag und lässt uns auch Anteil haben an ihrem Privatleben. Judith Brauneis war noch sehr jung, als sie sich entschieden hat, „Frollein Tod“ zu werden. Sie folgte dem Ruf des Todes, der sich scheinbar mit ihr anfreunden wollte, und richtete sich in der Pathologie der TU München ein. Fachlich, sachlich, aber ebenso locker und mit einer extra Prise Humor erzählt die Leichenpräparatorin von ihrer Arbeit mit den Toten und wie sie dadurch zu ihrer wahren Bestimmung fand. Frau Brauneis schildert offen und einfühlsam, wie sie in ihrer begleitenden Tätigkeit als Notfallseelsorgerin stark genug wurde, Tragödien ins Gesicht zu blicken und sanft genug, denen, die leiden, Unterstützung und Mitgefühl zu schenken. Weiterlesen