Notgedrungen Neues

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Die Unterführung unter dem Friedensengel in München ist bekanntermaßen eine Street-Art-Galerie. Was Loomit 2011 mit internationalen und nationalen Künstlern gelungen ist, lest hier nach (KLICK), denn vor ziemlich exakt drei Jahren hatte ich euch davon erzählt. Hier hatte ich auch noch geschwärmt, dass diese Graffitis nach all der Zeit noch so toll erhalten sind. War damals auch so, aber irgendwann Ende letzten Jahres wurde hier krass gecrosst. Es wurde nirgends groß diskutiert, aber einige Künstler*innen haben sich daran gemacht, die Kunstwerke liebevoll zu restaurieren oder gleich zu erneuern.
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Auf dem Planeten Schmerz

„Ich male mich, weil ich viel Zeit allein verbringe“. Wie kommt es, dass eine junge Frau so viel alleine ist? Es handelt sich um die junge Frida Kahlo. Geboren 1907, gestorben 1954, hat sie leider viel Leid erleben müssen. Als junges Mädchen hatte sie einen Unfall in einem Bus, bei der sich eine Eisenstange durch ihr Becken bohrte. Lange Zeit war sie im Krankenhaus, ihr ganzes Leben lang litt sie immer wieder an den damals verursachten Verletzungen. Im Utopia in Schwabing, der ehemaligen Reithalle, können Besucher*innen noch bis zum 10. Februar ein ganz besonderes Kunsterlebnis erfahren: „Frida Kahlo immersiv“ bedeutet so viel wie Eintauchen in das Leben der mexikanischen Ausnahmekünstlerin. Weiterlesen


Neues Jahr, neue Musik, Literatur, unvergessliche Konzerte und  Festivals und viele weitere spannende Events! Bevor wir mit neuen Beiträgen starten, blicken wir gerne noch einmal zurück – mit  unseren ganz persönlichen Highlights 2022. Viel Spaß beim Lesen und euch alles Gute für 2023!

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Kann Kunst die Welt verändern?

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Aufmerksam wurde ich auf JR, den französischen Street Artist, der immer mit Sonnenbrille und Hut zu sehen ist, durch einen wundervollen kleinen Film zusammen mit Agnes Varda(KLICK) Ein toller Kerl, der berühmt wurde durch seine monumental plakatierten Portrait-Fotografien auf Häuserfronten, Eisenbahnzügen, Containerschiffen oder Grenzmauern.
Doch nun gibt es in der Kunsthalle München etwas wirklich Wunderbares: eine schöne, große Ausstellung über das Werk des 1983 geborenen Franzosen JR, dessen richtigen Namen keiner kennt. Er selbst will es nicht als Retrospektive sehen – er ist ja noch nicht einmal 40! Weiterlesen

Sendling wird noch bunter!

Vor einiger Zeit gab es mal ein Gerücht, doch nun ist es wahr: Es gibt einen neuen Spot für Street Art in München: Es handelt sich um die Großmarkt-Mauer an der Thalkirchner Straße 81. Das ist unweit vom Viehhofgelände, an dem ohnehin die längste Hall of Fame in der City steht.

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80 Meter neue Street Art an der Isar

Das 1924 fertiggestellte Stauwehr Oberföhring ist eine Wehranlage an der Isar im Norden Münchens, direkt am Nordteil des Englischen Gartens gelegen. Abends vor Sonnenuntergang ist es hier geradezu atemberaubend schön: Der Blick in die untergehende Sonne über dem Wasser! Fast genauso kultig ist es hier an den Bögen der Brücke zu sitzen, mit einer Brotzeit oder einem Getränk, wie an der Hackerbrücke.

Was vielen aber ein klitzekleiner Dorn im Auge war, das waren die Schmierereien am Gebäude, die man nur mit dem allerbesten Willen als Graffitis oder Street Art bezeichnen konnte.

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Akte des Widerstands

Wie klingt es, wenn die Sonne singt? Auf jeden Fall wird es unüberhörbar sein. Avazê Xor, das ist Sorani und heißt übersetzt: Das Singen der Sonne. Unter diesem Namen fand sich vor einigen Jahren in Kurdistan ein Künstler*innen-Kollektiv zusammen, um gemeinsam zu benennen und anzugehen, was sie sahen und fühlten und nicht hinnehmen konnten: die Unterdrückung und Gewalt gegen Frauen und queere Menschen in patriarchalen Systemen. Die Sprache dafür fanden sie in konzeptueller Aktfotografie und Make-up-Art. Die Arbeiten der Gruppe sind jetzt in München im Kunstraum Florida in Haidhausen zum ersten Mal zu sehen. Weiterlesen

Kinderträume – auch für Erwachsene

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„Urlaub dahoam“ also. Ich hatte ein entzückendes Buch über Margarete Steiff gelesen und danach den sehr sehenswerten Film mit Heike Makatsch gesehen. Ich erinnerte mich an meine Sehnsucht nach Steiff-Tieren in meiner Kindheit und fand, das Steiff-Museum wäre einmal eine Reise wert.

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Es ist vom Bahnhof Giengen sehr gut zu Fuß zu erreichen, in ungefähr drei Minuten, immer den Bärentatzen am Boden nach! Weiterlesen

Bunte Gesichter einer Stadt

Künstler*innen bei der Arbeit c) Martin Weiand für Städtische Galerie Rosenheim

Bereits zum dritten Mal hat die Städtische Galerie Rosenheim das Transit Art Festival veranstaltet. Zusammen mit der Meine Volksbank Raiffeisenbank eG luden sie neun Street Art Künstler ein, die vor den Augen aller das Gesicht der Stadt veränderten. Statt grauer Betonwände gibt es nun raumübergreifende Wandbilder, die Geschichten erzählen.

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Es war einmal ein Dirndl …

Münchens bekanntester Sprayer Loomit hat für Ludwig Beck ein Schaufenster gestaltet. Anlass war die Olympiade 1972. Ja, die Olympischen Spiele 1972 waren sehr wichtig für München, das wurde schon vielfältig berichtet. Diese Weiterentwicklung der Infrastruktur! Aber vor allem dieser Glamour um die Stars in München!

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